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  Großer Radiatorentest - Wieviel Kühlfläche brauche ich wirklich?
Großer Radiatorentest - Wieviel Kühlfläche brauche ich wirklich?
14.03.2018 von Christian Gäbler





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Das Testsystem

Bevor wir mit der Präsentation unserer Testergebnisse beginnen, möchten wir euch kurz das von uns verwendete Testsystem vorstellen. Für diesen großen Test haben wir uns dazu entschieden, auf ein konventionelles Gehäuse zu verzichten. Hintergrund dieser Entscheidung sind die massiven Umbaumaßnamen, die wir zwischen den Tests an unserem System vornehmen müssten. Außerdem erreichen wir so eine deutlich bessere Vergleichbarkeit der Ergebnisse, da jeder Radiator eben zu jedem Zeitpunkt mit unverbrauchter (also nicht bereits durch andere Komponenten angewärmter) Frischluft versorgt wird und auch die Montage-Position stets dieselbe war.


Unser Testsystem basiert auf dem Asus Crossblade Ranger-Mainboard und einem AMD Athlon X4 860K. Der Prozessor wurde von 3,7 GHz-Basistakt, beziehungsweise 4,0 GHz-Turbotakt, auf 4,5 GHz übertaktet und muss dabei eine Spannungserhöhung auf 1,5 Volt ertragen. Durch die biosseitige Aufhebung des Power-Limits, genehmigt sich der 860K aufgerundete 110 Watt, was wir dank der Ausstattung des Mainboards mit der AiSuite 3 sowie HW-Monitor als Kontrollanwendung auslesen können. Als Arbeitsspeicher kommen zwei 4 GB-Riegel des Typs G.Skill TridentX zum Einsatz, welche mit 2400 MHz takten. Da unser Testprozessor keine eigene Grafikeinheit besitzt, wir aber für die Messung der Lautstärke keine zusätzliche Geräuschquelle gebrauchen konnten, haben wir uns für eine passiv gekühlte Grafikkarte, die MSI Nvidia GeForce 210 entschieden. Für die zweite Testreihe benötigten wir jedoch einen deutlich hitzigeren Pixelschubser, welchen wir in unseren Kühlkreislauf einbinden können. Dafür nutzten wir eine AMD R9-390 des Herstellers Sapphire, welche mit einem Kühlblock von Alphacool, genauer gesagt dem Alphacool NexXxoS GPX – ATI R9 390 M01, ausgestattet wurde. Um das Wasser in unserer Kühlung zu beschleunigen, setzen wir auf eine Laing D5-Pumpe, welche von Alphacool unter dem Namen VPP655 vertrieben wird, ein. Zur besseren Vergleichbarkeit haben wir diese auf einen fixen Wert von 2400 Umdrehungen in der Minute eingestellt. Als Deckel für Selbige benutzen wir das HF D5 Top. Den Ausgleichsbehälter Alphacool Cape Corp Coolplex Pro 25 LT mussten wir leider aus Platzgründen waagerecht montiert. Um Druckunterschiede, entstehend durch stark erwärmtes Wasser, auszugleichen, wurde dieser zusätzlich mit einer sogenannten Druckmembran versehen. Als Prozessorkühler kommt der von uns getestete Alphacool NexXxoS XP³ Light - Brass Black Chrome zum Einsatz. Bezüglich des Querschnittes bzw. Größe der Schläuche fiel unsere Wahl auf die sehr verbreiteten Maße mit 10 mm Innen- und 13 mm Außendurchmesser. Da wir neben der Prozessortemperatur auch die Wassertemperatur ermitteln mussten, haben wir als zusätzliches Messgerät den Durchflusssensor Aquacomputer mps flow 400 unserem Kühlkreislauf hinzugefügt. Als Lüfter setzten wir auf den Radiatoren Noiseblocker Blacksilent PRO PL-PS als 120-mm-Lüfter und Noiseblocker Blacksilent PRO PK-PS als 140-mm-Luftschaufel ein. Getestet wird in der gewohnten Umgebung, in einem nicht schallgedämmten, aber wenig bis gar nicht hallendem Raum. Zum Zeitpunkt des Tests befanden sich weder weitere Lärmquellen im Testraum noch in dessen näherer Umgebung.

Da ihr nun unser Testsystem und die Gegebenheiten kennen gelernt habt, anbei noch kurz eine Darlegung unseres Testverfahrens: Die Lautstärketests führten wir mit einem Voltcraft SL-100 durch. Dieses stand dabei fest auf einem Stativ fixiert, in 50 cm Entfernung zur jeweiligen Mitte der Lüfteranordnung, des jeweilig entsprechenden Radiators. Um den Einfluss von externen Luftströmen auf das Messergebnis zu vermeiden, fand die Messung von der Seite und etwas von oben herab statt. Dies geschah zum einen mit der Minimaldrehzahl der Lüfter, sowie auf 25%, 50%, 75% und 100% des PWM-Signals.

Die Temperaturtests unterteilten wir in zwei Durchgänge. Während des Ersten wurde nur der Prozessor mit unserer Wasserkühlung gekühlt, im Zweiten dann auch die Grafikkarte. Damit eine größtmögliche Abwärme erzeugt werden konnte, benutzten wir für den Prozessor die Anwendung Prime95 in der Version 28.5 und Furmark der Version 1.18.0 für die Grafikkarte. Im zweiten Durchlauf liefen beide Anwendungen dann parallel. Alle relevanten Daten wurden über die Aquasuite von Aquacomputer ausgelesen. Damit sind gemeint: die Prozessortemperatur, die Wassertemperatur, Lüftergeschwindigkeiten, Pumpengeschwindigkeit sowie die Durchflussmenge des Wassers. Die Temperatur der Grafikkarte wurde durch das Sapphire-eigene Tool Trixx ausgelesen.





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