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  Großer Radiatorentest - Wieviel Kühlfläche brauche ich wirklich?
Großer Radiatorentest - Wieviel Kühlfläche brauche ich wirklich?
14.03.2018 von Christian Gäbler





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Vorstellung der Radiatoren

Die NexXxoS-Serie von Alphacool ist seit langem bei den Anwendern sehr beliebt, wenn es um Wasserkühlungskomponenten geht. Dazu zählen neben Prozessor- und Grafikkartenkühlern natürlich auch die Radiatoren. Letztere bestehen vollständig aus Kupfer, liegen damit zwar preislich leicht über dem Durchschnittpreis am Markt, sind aber oftmals immer noch günstiger als Vollkupferradiatoren der Konkurrenz. Dies wird vor allem durch das Weglassen von Deko-Elementen oder zusätzlichen Gehäusen, welche die Radiatoren umschließen, erreicht. Bezugnehmend auf die reine Kühlleistung sind keine Abstriche zu machen, wodurch Alphacool´s Radiatoren damit durchaus ein gutes Preis- Leistungsverhältnis zugesagt werden kann. In diesem Abschnitt möchten wir euch kurz die von uns für diesen Test herangezogenen Radiatoren vorstellen. Konzentriert haben wir uns dabei auf die Modelle mit einer Dicke von 45 mm, da diese die gängigste PC-intern zu montierende Bauart ist, von kleinen ITX-Systemen und riesigen Big-Tower-Gehäusen mal abgesehen. Im ITX-Format kommen, wenn es das Gehäuse überhaupt zulässt, mit 30 mm etwas dünnere Radiatoren zum Einsatz. Für extrem ausladende Big-Tower gibt es dagegen aber auch Radiatoren mit 60 oder mehr Millimetern Dicke.


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Als erstes Testobjekt haben wir auch zugleich den kleinsten Kandidaten im Feld. Dieser hört auf den Namen NexXxoS XT45 120 mm und entspricht in der vorliegenden Kombination (45 mm Dicke, 120 mm-Format) dessen, was sehr oft bei All-in-One-Lösungen zum Einsatz kommt. Insgesamt können hierauf bis zu zwei 120 mm-Lüfter montiert werden, welche den Radiator und damit die Kühlflüssigkeit beim Wärmeabtransport helfen. Sechs G1/4“-Anschlüsse ermöglichen eine flexible Einbindung in den Kühlkreislauf, ohne extra noch sogenannte Winkeladapter nutzen zu müssen, da für Zu- und Ablauf jeweils drei Gewinde vorhanden sind. Diese befinden sich an Ober-, Unter- und Stirnseite. Eingesetzt werden Radiatoren ebenjener Bauart oft an den Rückseiten von PC's, wo normalerweise ein Heck-Lüfter die warme Luft aus dem Inneren abführt. Zusätzlich zu den sechs Schlauch-Anschlüssen besitzt dieser Radiator noch ein weiteres G1/4“-Gewinde an der zweiten Vorkammer, welches ausschließlich als Wasserablass dient, um damit die Kühlflüssigkeit bequem aus dem Kreislauf zu bekommen – ohne diesen zuvor auftrennen zu müssen.


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Mit Hilfe des 120 mm kleinen NexXxoS-Radiators möchten wir allgemeingültig für alle NexXxoS-Samples dieses Tests ein paar Worte bezüglich der Verpackung, Verarbeitungsqualität und des Lieferumfangs loswerden. Die Umverpackung des Radiators besteht aus stabilen, bedruckten Karton und ist in den Alphacool-typischen Farben schwarz, blau und weiß gehalten. Der Hintergrund ist dabei schwarz, das große Alphacool-Logo blau und der Rest der Schrift weiß. Auf der Verpackung sind neben dem Radiatornamen sowie der Anzahl der Anschlüsse jedoch keine weiteren Infos vorhanden. Hierfür muss man bei Bedarf die Homepage von Alphacool besuchen. Die Abbildungen der NexXxoS-Radiatoren auf den Kartons sind leider nur exemplarisch und zeigen anscheinend ältere Revisionen. Aktuell besitzen die Wärmetauscher (auf der Herstellerseite) in einer Ecke ein blaues Logo, während auf den Verpackungen ein in der Mitte positioniertes Logo in Orange oder eben auch gar keins zu sehen ist. Die Produktfotos auf der Homepage sind aber soweit aktuell. Zusätzlich zu der Kartonverpackung bekommt der Radiator noch eine dünne Hülle aus Luftpolsterfolie spendiert. Diese schützt das Produkt eher vor Kratzern als vor heftigen Stößen und gröberen Beschädigungen. Neben dem Radiator findet man darüber hinaus eine kleine Schachtel, in welchem sich das Zubehör befindet. Der Lieferumfang setzt sich dabei aus Montage- und Verschlussschrauben sowie einem dazu gehörigen Innensechskantschlüssel zusammen. Die Montageschrauben liegen in den längen 30- und 35 mm vor und sind jeweils zu viert extra eingetütet und beschriftet. Die Anzahl der Schrauben entspricht auch der Anzahl der Lüfterplätze, multipliziert mit zwei. Die Verschlussschrauben sind dunkel verchromt und erfüllen ihre Aufgabe. Hier sind jeweils so viele vorhanden, dass man jedes nicht benötigte G1/4"-Gewinde verschließen kann. Hält man den Radiator schließlich in der Hand, weiß man, wofür man sein Geld ausgibt. Auch schon die kleinen Modelle bringen ein ordentliches Gewicht auf die Waage und hinterlassen einen wirklich guten haptischen Eindruck. Keine der Kühlrippen war beim Auspacken verbogen und auch die Lackierung kam bei unseren Samples ab Werk unbeschädigt an. Bei der Montage muss man allerdings sehr vorsichtig vorgehen, da die von Alphacool verwendete Farbe nicht die Beständigste ist. Einmal kurz irgendwo angeeckt und schon ist die erste Macke im Lack, nicht gerade von Vorteil bei einem Bauteil, welches für eine Montage vorgesehen ist.



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Unser zweiter Kandidat hört auf den Namen NexXxoS ST30 240 mm. Das Testobjekt entstammt einer Kelvin S24 All-in-One-Lösung von Fractal Design, welche wir für euch HIER bereits getestet hatten. Mit einer Dicke von gerade einmal 30 mm fällt dieser Radi unter die Kategorie der Slim-Radiatoren, welche meist dann zum Einsatz kommen, wenn es, wie oben bereits erwähnt, besonders eng wird. Mit seinem 240 mm-Format ermöglicht der ST30 240 mm die Montage von insgesamt vier Lüftern mit einer Kantenlänge von je 120 mm. Wie auch schon unser erstes Sample ist auch diese Radiatorart sehr oft bei vormontierten und vorbefüllten Plug-and-Play-Wasserkühlern vertreten. Im Gegensatz zu den 45 mm starken XT45-Modellen, besitzen Radiatoren der ST30-Bauweise nur zwei G1/4“-Gewinde für die Montage von Schlauch- oder Rohranschlüssen.


Unser dritter Radiator im Test, dass etwas dickere Pendant zum eben vorgestellten ST30, ist der NexXxoS XT45 240 mm. Für All-in-One-Kühler wäre dieser schon etwas zu groß, aber für Custom-Kreisläufe perfekt und für den Einstieg eben sehr geeignet. Durch seine Dicke von 45 mm weist er eine um rund 50% größere Kühlfläche auf als der ST30 mit seinen 30 mm. Auch in Sachen Anschlussvielfalt ist der XT45 240 mm dem ST30 überlegen. Anstatt zwei findet man hier direkt sechs Anschlussgewinde zur problemlosen Positionierung im heimischen PC. Auch hier können vier Lüfter in sogenannter Sandwich-Art montiert werden, welche dabei dem 120-mm-Format entsprechen müssen.


Auch vier Lüfter, diesmal aber der Größe 140 mm, nimmt der NexXxoS XT45 280 mm auf. Radiatoren dieses Formates kommen oft an der Vorderseite von PC-Gehäusen zum Einsatz, wo normalerweise zwei 140-mm-Luftschaufeln eine kühle Brise in das Gehäuseinnere befördern. Auch ein Einsatz im Deckel ist denkbar, sofern der Radiator nicht mit den Komponenten des Mainboards zusammenstößt (beim Kauf bzw. der Planung ist dieses Detail nicht zu vernachlässigen!). Dabei sollte man vor allem auf große Kühlkörper z.B. der Spannungswandler achten, welche häufig an der Oberseite der Mainboards zu finden sind. Die etwas größere Kühlfläche des Radiators, gegenüber der gleich dicken 240-mm-Modelle, gibt ihm den Vorzug, wenn entsprechend Platz dafür vorhanden ist. Auch der relativ geringe Aufpreis von rund 13,- € im Vergleich zu seinem kleineren Bruder ist unserer Meinung nach durchaus vertretbar. Warum wir dieses klar sagen können, werdet ihr wissen, sobald ihr die Ergebnisse unserer Tests vor Augen habt.


Ein weiteres Testobjekt aus dem Bestand unseres Redakteurs ist der NexXxoS XT45 480 mm. Dieses übergroße Modell kommt in den seltensten Fällen bei Normalanwendern zum Einsatz, da nur sehr wenige Gehäuse, vorzugsweise Big-Tower, den dafür benötigten Platz überhaupt bieten. Mit seinen insgesamt acht 120-mm-Lüfterplätzen und einer Dicke von 45 mm, hat dieser Wärmetauscher die höchste Kühlungsrohleistung in unserem Testfeld. Wie bei NexXxoS-Radiatoren der XT45-Serie üblich, besitzt auch dieses Modell insgesamt sechs G1/4"-Gewinde für den Einbau in den eigenen Wasserkühlungsverbund. Einen siebten Anschluss zum Ablassen der kreislaufinternen Flüssigkeit sucht man allerdings vergebens. Dies ist aber wahrscheinlich der potentiellen Positionierung geschuldet. Radiatoren dieses Formates werden sehr oft waagerecht im Deckel oder im Boden des Gehäuses verbaut. Hier würde ein Wasserablass eher wenig Sinn machen.


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Weiterhin wurde uns von Aquatuning ein Alphacool-Radiator der bekannten „Eisbrecher“-Familie für diesen Test zugesandt. Dieser trägt den vollständigen Namen Eisbrecher Pro XT45 240 mm. Der 45 mm dicke Radiator im 240-mm-Format unterscheidet sich zu seinem NexXxoS-Bruder dadurch, dass er je Seite eine grobporige Schaumstoffmatte besitzt, welche von der Struktur her an einen Aquarienfilter erinnert. Jener soll vor allem bei langsam drehenden Lüftern die Leistung steigern und die emittierten Geräusche minimieren. Im Inneren gleicht der 240-mm-Eisbrecher seinem Gegenstück aus der NexXxoS-Serie. Es wurde also lediglich eine Art Gehäuse um den bereits bekannten Radiator gebaut. In Anbetracht der verbauten Matte und der sonstigen Baugleichheit zum NexXxoS-Pendant schätzen wir vorab, dass dieser Radiator eine etwas geringere Kühlleistung haben wird wie z.B. der NexXxoS XT45 240 mm. Bei der Verarbeitung hat sich Alphacool nicht lumpen lassen. Durch die mattierte Oberfläche und das hohe Eigengewicht fasst sich der Eisbrecher sehr gut an. Die Lackierung ist makelfrei und auch das Anschlusskabel für das beleuchtete Alphacool-Logo macht einen hochwertigen Eindruck. Unser Eisbrecher wirkt um einiges hochwertiger als die Samples der NexXxoS-Reihe. Auch die Lackierung erscheint uns wesentlich Beständiger gegen Kratz- und Abplatzer.


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Zusätzlich zum Standardlieferumfang, welchen wir von den NexXxoS-Radiatoren kennen, liegen dem Eisbrecher 240 noch zwei zwingend benötigte Adaptergewinde für Fittinge, sowie vier runde Schaumstoffstopfen zum Abdecken der nicht genutzten Anschlüsse bei.

Leider war zum Zeitpunkt unseres Tests ein Sample des NexXxoS XT45 360 mm nicht verfügbar. Daher haben wir uns dazu entschlossen, diese Radiatorgröße zu simulieren, indem wir die Samples der 120- und 240-mm-Version zusammenschließen. Durch die beiden zusätzlichen, kleinen Schlauchstücke erwarten wir zwar einen leicht geringeren Durchfluss, dieser ist aber bei einer Pumpe des Kalibers Laing D5 zu vernachlässigen.







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