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  Phanteks PH-TC12LS und PH-TC14S im Vergleichstest
Phanteks PH-TC12LS und PH-TC14S im Vergleichstest
20.05.2015 von Simon Sternbauer





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Lieferumfang

Wenden wir uns zuerst der Verpackung zu. Diese ist kompakt gehalten. Farblich werden hier mit dunklen Tönen aus Blau und Grau gearbeitet. Auf dem Deckel ist eine schemenhafte Abbildung des Kühlers, dazu das Firmenlogo und der Produktname zu entdecken. Links befinden sich die sehr umfangreichen und dazu auch sehr detaillierten technischen Daten. Uns fehlen hier Abbildungen, anhand deren die Abmessungen erklärt werden, wie es bei anderen Kühlern der Fall war. Die rechte Seite wird von Produktversprechungen eingenommen (in Englisch) und auf der Oberseite wird in neun verschiedenen Sprachen noch einmal der Kühler vorgestellt. Auf der Unterseite der Verpackung sind drei weitere Darstellungen des Kühlers.


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Öffnet wir nun die Verpackung, fällt sofort die gute Polsterung auf. Phanteks verzichtet zum Glück nicht auf Schaumstoffpolster, welche schützen und gefährliche Stöße abfangen sollen. Das Zubehör wird in einer separaten, kleinen Schachtel geliefert. Dort ist es noch einmal logisch unterteilt zwischen Intel- und AMD- Zubehör. Zusätzlich gibt es noch Wärmeleitpaste in einer Spritze, sehr schön.

Enthalten sind: Kühler und Lüfter, Montagesets, ganze vier (!) Anleitungen in verschiedenen Sprachen und die Wärmeleitpaste. Erfreulich ist jetzt schon, dass das Montageset aus wenig Teilen besteht, das lässt auf einen einfachen Einbau hoffen.




PH-TC12LS im Detail

Mit dem TC12LS bekommt der Käufer genau das, was er sich erwartet: Einen Topblower. Das dieser aber nicht ganz der klassischen Vorstellung entspricht, mag auf den ersten Blick gar nicht so ersichtlich sein. Doch beginnen wird von vorne.


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Das vorherrschende Designelement ist die Farbgebung in schwarz. 45 Lamellen sind komplett in schwarz gehalten. Diese sind erfreulich stabil und sauber entgratet. Sechs Lamellen hat Phanteks allerdings gekürzt, damit die Montage nicht unnötig kompliziert wird.

Die Heatpipes, ebenfalls sechs an der Zahl, sind dagegen vernickelt und nicht extra schwarz lackiert worden. Störend ist dies auf keiner Weise, ganz im Gegenteil, es fügt sich nahtlos in die Optik ein. An den Enden der Heatpipes befinden sich Kappen, welche wie der Kühlkörper ebenfalls schwarz gehalten sind. Sieht in den Augen des Redakteurs sehr schick aus und dürfte unserer Meinung nach auch die bessere Lösung gewesen sein, anstatt offene Enden rausstehen zu lassen.

Geradezu konträr dazu gestaltet sich der Lüfter: Schwarzer Rahmen mit weißen Rotorblättern. Was aber nicht heißt, dass es schlecht oder komisch aussieht. Es stellt wiederum das Gegenteil dar, eine bessere Entscheidung hätte Phanteks an dieser Stelle nicht treffen könnten. Eine weitere Farbe wie blau hätte etwas deplatziert gewirkt, der schlichte und einfache Stil im Farbton verleiht dem Kühler seine eigene Eleganz.


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Doch leider hat auch alles seine Schattenseite. Bei unserem Testmuster ist die Bodenplatte, gelinde gesagt, eine kleine Katastrophe. Kratzer und kleine Dellen sind hier leider an der Tagesordnung. Ob es sich hier um ein Montagsmodell oder um ein B-Ware-Modell handelt, können wir an dieser Stelle leider nicht sagen, wir hoffen es aber. Ein Hinweis darauf könnte jedoch die schlecht aufgebrachte Schutzfolie auf der Bodenplatte sein, welche schief und an den Ecken nicht mehr glatt war. Leider hat sich der Lieferant trotz Nachfrage nicht zu dem Thema geäußert.


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Allgemein ist die Verarbeitung des TC12LS ausgesprochen gut und das Design eine Augenweide. Das fast schon perfekte Bild trübt leider die Bodenplatte, wobei wir hier die Schuldfrage nicht beantworten können oder direkt mit dem Finger auf jemanden Zeigen möchten.

UPDATE:
Neue Erkenntnisse zur Verarbeitung der Bodenplatte sind im Fazit ergänzt!


Montage

Auch wenn die Montage insgesamt mit sehr wenigen Teilen auskommt, hätte jene gerade deswegen etwas komfortabler ausfallen können. Zuerst werden auf der Backplate die Montagestifte angebracht, folgend wird diese von hinten auf das Mainboard gegeben. Anschließen müssen die Abstandshalter hinaufgesteckt und die Haltebügel befestigt werden, das geschieht mittels vierer Rändelschrauben. Nun wird der Kühlkörper auf die CPU gesetzt, der Querbalken auf die Bodenplatte des Kühlers gelegt und die beiden kleinen Schrauben festgezogen.

Das gestaltet sich doch aus zweierlei Gründen umständlich. Erstens muss dazu der bereits vorinstallierte Lüfter abgeschraubt werden, da zwischen den Lüfterblättern nicht genug Platz für einen Schraubenzieher/Schraubendreher ist. Zweitens ist es eine Arbeit, welche viel Fingerspitzengefühl erfordert, damit diese kleinen Schrauben richtig angebracht werden, vor allem in kleineren Gehäusen mit wenige Platz. Immerhin sind diese so dimensioniert, dass ein zu starkes Anziehen nicht möglich ist.




Zusammenfassend geht die Montage in Ordnung. Gröbere Verständnisprobleme gibt es dank den sehr guten Anleitungen nicht und das Zusammenspiel aus Bildern und Text funktioniert sehr gut. Trotzdem ist das Anbringen des Querbalkens eine kleine Qual, zumindest empfand es unser Tester als solches. Hier sollte Phanteks etwas nachbessern, da vor allem in kleineren Gehäusen es damit zu unnötigen Problemen kommen kann (z.B. Schrauben weg ect.).




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