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  Das Grafikkarten-Roundup II - Fünf Grafikkarten der Einsteigerklasse im Test!
Das Grafikkarten-Roundup II - Fünf Grafikkarten der Einsteigerklasse im Test!
19.04.2014 von Hendrik Engelbertz





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Overclocking

Vor den eigentlichen Spielebenchmarks überprüfen wir alle Grafikkarten auf ihr Overclocking-Potential und binden die Ergebnisse direkt in die Spielebenchmarks ein. Dazu müssen wir anmerken, dass jede Grafikkarte hinsichtlich des Übertaktungs-Potential ein Unikat ist, wir können die erreichten Taktraten daher nicht in ihrer Reproduktionsmöglichkeit garantieren.



Übertaktung der HIS R7 240 1GB GDDR5

Unser Exemplar ließ sich sehr gut übertakten, weswegen die Regler vom Catalyst Control Center oder dem MSI Afterburner schnell an das Limit geschoben waren. Wir haben daher auf das Programm Sapphire Trixx zurückgegriffen, welches den Regelbereich automatisch erweitert. In der Anwendung "Catalyst Control Center" musste dazu jedoch noch das Powerlimit um das Maximum von 20% angehoben werden.
Die HIS R7 240 taktet mit 730 MHz Chiptakt, welcher auf maximal 780 MHz im Boost ansteigen kann. Der Grafikspeocher taktet mit 1150 MHz. Diese Taktraten konnten wir erreichen:




Das Übertaktungsergebnis kann sich absolut sehen lassen, der Grafikchip ließ sich auf satte 1240 MHz(+ 59%) übertakten. Der Grafikspeicher schaffte immerhin ansehnliche 1390 MHz(+ 20,9%). Insgesamt überraschte uns das sehr gute Übertaktungsergebnis, aber wenn man sich einmal die Technik anschaut, erklärt sich so einiges:
Die Radeon R7 240 und R7 250 basieren beide auf dem Oland-Chip. Der R7 240 fehlen zwar ein paar Shader, aber technisch sind beide Kerne identisch. AMD taktet die R7 250 mit 1050 MHz Boost-Takt, die R7 240 liegt jedoch nur bei 780 MHz Boost-Takt. Dieses Brach liegende Potential bei der R7 240 lässt sich hervorragend ausnutzen, wenn man sich das Übertakten zutraut.


Übertaktung der XFX R7 240 Core Edition passiv 2GB DDR3

Genau wie bei der R7 240 von HIS waren auch bei der XFX R7 240 die Regler schnell am Anschlag, weswegen wir auch hier das Programm Sapphire Trixx nutzten. An dieser Stelle möchten wir darauf hinweisen, dass der Passivkühler der XFX schon mit normalen Taktraten überfordert ist, weswegen wir eine Übertaktung der Karte nicht empfehlen. Auf der vorletzten Seite im Review zeigen wir eine Möglichkeit, wie man dieses Problem jedoch einfach umgehen kann - wenn es auch nur eine Kompromiss-Lösung ist.

Die R7 240 verfügt über 730 MHz Chiptakt, welcher mit Hilfe des Boost auf 780 Mhz gesteigert werden kann. Der DDR3-Speicher taktet niedriger als die GDDR5-Variante der HIS R7 240, hier liegen 800 MHz an. Diese Taktraten erreichten wir mit Hilfe der Modifikation:




Das Übertaktungsergebnis fällt insgesamt gesehen sogar noch besser aus als das der HIS R7 240. Wir erreichten einen Chiptakt von 1195 MHz(+ 53,2%), welcher etwas niedriger liegt als beim Schwestermodell von HIS. Dies liegt daran, dass XFX die GPU-Voltage um 0,05V verringert hat, welche sich aber nicht weiter erhöhen lässt. Der Speicher erreicht satte 1250 MHz, was eine Steigerung von 56,3% bedeutet. Normalerweise vergeben wir ab einer durchschnittlichen Taktsteigerung von 30% einen Overclocking-Award, das Modell von XFX liegt fast bei der doppelten Steigerung!



Übertaktung der MSI R7 250 1GD5 OC

Der Übersichtlichkeit halber übertakteten wir die R7 250 von MSI ebenfalls mit dem Programm Sapphire Trixx. Bei unserem Testexemplar handelt es sich schon um eine übertaktete Veriante der R7 250, der Chiptakt wurde um 50 MHz angehoben und liegt nun bei maximal 1100 MHz im Boost. Der Speicher taktet wie bei den kleineren R7 240 Modellen mit GDDR5-Memory mit 1150 MHz. Diese Taktraten erreichten wir:




Erwartungsgemäß fällt das Potential hier deutlich geringer aus. Der Grafikchip ließ maximal 1220 MHz(+ 11%) zu, beim Grafikspeicher erreichten wir immerhin 1375 MHz(+ 19,6%). Dieses Ergebnis bestätigt die bei der HIS aufgestellten Vermutungen bezüglich des Oland-Chips.



Übertaktung der Palit GT 630 1GB DDR3

Die AMD-Grafikkarten wiesen ein zum Teil extrem hohes Übertaktungs-Potential auf. Können die Nvidia-Grafikkarten dieses Potential ebenfalls erreichen? Der Grafikchip der Palit GT 630 taktet mit 902 MHz, einen Boost gibt es hier nicht. Der DDR3-Grafikspeicher taktet mit 900 MHz. Als Übertaktungsprogramm nutzen wir den Gigabyte OC-Guru, welches sich noch vom letzten Test mit der Gigabyte GTX 750 Ti noch auf dem PC befand. Viele andere Programme funktionieren jedoch genau so gut. Diese Taktraten erreichten wir:




Der Grafikchip wies ein ordentliches Übertaktungspotential auf und lief in Tests mit 1124 MHz(+ 24,6%) ohne Abstürze. Der Speicher ließ sich auf 1025 MHz übertakten(+ 28,1%). Insgesamt sind das sehr ordentliche Werte, welche allerdings von den beiden R7 240 in den Schatten gestellt werden.



Übertaktung der Gainward GT 640 1GB GDDR5

Die Geforce GT 630 und GT 640 basieren auf dem selben Grafikchip und unterscheiden sich nur hinsichtlich der PCI-Express Anbindung und dem verbauten Speicher. Auch die Taktraten der GT 630 sind deutlich geringer. Wiederholt sich hier die Geschichte mit dem Oland-Grafikchip? Der Grafikchip der Gainward GT 640 taktet mit 1046 MHz, der GDDR5-Speicher taktet mit 1252 MHz. Diese Taktraten erreichten wir (anklicken zum Vergrößern):


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Der Grafikchip wies ein höheres Potential auf als gedacht, ließ er sich doch deutlich höher übertakten als bei der GT 630 und konnte mit 1228 MHz(+ 17,5%) ohne Abstürze betrieben werden. Der Grafikspeicher schaffte es währenddessen sich auf bis zu 1502 MHz(+ 20%) übertakten zu lassen.




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