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  Das Grafikkarten-Roundup I -  Drei Grafikkarten der Mittelklasse im Test
Das Grafikkarten-Roundup I - Drei Grafikkarten der Mittelklasse im Test
29.03.2014 von Hendrik Engelbertz





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Overclocking

Mittlerweile hat fast jeder Customhersteller ein eigenes Overclocking-Programm entwickelt. Das bekannteste dürfte der MSI Afterburner sein, aber auch Sapphire, HIS und Zotac haben eigene Programme entworfen. Besonders gefallen haben uns die Programme von Sapphire und Zotac, weswegen wir diese Anwendungen für unsere Übertaktungstests verwendeten.
Vorab möchten wir anmerken, dass jeder Grafikchip ein Unikat ist und das Übertaktungspotential jeder Karte unterschiedlich ist. Es könnte sein, dass baugleiche Grafikkarten ein deutlich besseres oder schlechteres Übertaktungspotential aufweisen.


Übertaktung der HIS R9 270


Das Übertaktungsprogramm von Sapphire lässt sich auch mit Grafikkarten von anderen Herstellern nutzen. Da uns die Anwendung von HIS nicht zusagte, haben wir die Übertaktung der Karte mit dem Programm Sapphire Trixx vorgenommen. Die HIS R9 270 taktet mit maximal 975 MHz Chiptakt und 1400 MHz Speichertakt. Diese stabilen Taktraten konnten wir mit unseren Exemplar erreichen:




Das Übertaktungspotential der Radeon R9 270 ist ordentlich, maximal 1100 MHz Chiptakt (+ 13 %) und 1550 MHz Speichertakt (+ 11 %) waren möglich. Unsere Sorgen bezüglich der knappen Stromversorgung waren damit unbegründet, die Karte ließ sich gut übertakten.
Sogar die Voltage des Grafikchips konnten wir von normalen 1,187 V auf maximal 1,300 V setzen, dies haben wir allerdings aus Rücksicht auf die Lebensdauer der Komponenten unterlassen.


Übertaktung der Sapphire R9 270X Toxic


Die Taktraten der Sapphire Toxic liegen mit 1150 MHz Chiptakt und 1500 MHz Speichertakt schon sehr hoch für diesen Grafikchip, sie ist eine der am stärksten übertakteten Custom-Modelle. Mit dem Programm Sapphire Trixx konnten wir folgende Taktraten erreichen:




Angesichts des Aufwands den Sapphire mit der modifizierten Platine betreibt, fällt das Übertaktungspotential etwas enttäuschend aus. Der Grafikchip ließ sich auf 1195 MHz übertakten (+ 4%), der Speicher erreichte stabile 1620 MHz (+ 8 %). Erschwerend kommt noch hinzu, dass die GPU-Voltage nicht angehoben werden kann - diese liegt mit 1,219 V schon am Maximum. Von einem Modell, das an Übertakter gerichtet ist hätten wir hier mehr erwartet.
Die Taktraten liegen jedoch deutlich über der HIS R9 270 (+9 % / +5 %) und noch deutlicher über einer R9 270X mit Standardtaktraten (+14 % / +16 %), weswegen unser Exemplar eine der schnellsten erhältlichen R9 270X sein dürfte.



Übertaktung der Zotac GTX 750 Ti


Schon die normalen Taktraten fallen etwas höher aus als von Zotac versprochen. Die Karte boostet in Spielen auf 1162 MHz, während 1124 MHz versprochen wurden. Schauen wir nun, welche Taktraten die kleine Karte erreicht. Dazu haben wir das Hauseigene Programm Zotac Firestorm verwendet:




Was für eine Überraschung! Dass sich die neue Maxwell-Generation gut übertakten lässt, haben wir schon aus anderen Quellen erfahren können, aber dieses Ergebnis überraschte uns dann doch. Satte 1315 MHz Chiptakt (+ 26 %) und 1620 MHz Speichertakt (+ 20 %) erreichte unser Exemplar. Ob uns Zotac hier ein besonders gutes Exemplar zugeschickt hat, können wir natürlich nicht nachprüfen, das Ergebnis ist dennoch hervorragend. Die Karte boostet in Spielen sogar auf 1432 MHz, einzig im 3DMark Firestrike fielen die Taktraten auf knappe 1400 MHz. Dies ist ein hervorragendes Ergebnis, wenn man bedenkt, dass wir das Powertarget nicht anheben konnten.
Die GPU-Voltage ließ sich im Zotac Firestorm freischalten, aber eine Erhöhung von 1,200 V auf maximal 1,213 V halten wir nicht für nennenswert.




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