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  Das Grafikkarten-Roundup I -  Drei Grafikkarten der Mittelklasse im Test
Das Grafikkarten-Roundup I - Drei Grafikkarten der Mittelklasse im Test
29.03.2014 von Hendrik Engelbertz





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Der etwas andere Umbau

Nachdem die HIS R9 270 des Redakteurs hinsichtlich der Lautstärke der Lüfter nicht überzeugen konnte, packte ihn die Bastel-Leidenschaft. Das nicht ganz ernst gemeinte Ergebnis seht ihr nunzwinkern

Vorab eine Warnung für diejenigen die dieses Experiment wiederholen wollen:

Alle arbeiten geschehen auf eigene Gefahr, Tech-Review übernimmt keinerlei Haftung für entstandene Schäden!


Des Weiteren geht die Garantie der Grafikkarte bei einem Kühlerwechsel verloren, einige Hersteller machen jedoch auch Ausnahmen. Informiert euch daher vorher über die Garantiebestimmungen eurer Grafikkarte!

Zuerst noch einmal das Bild von der Grafikkarte im Originalzustand:




Der Kühler lässt sich einfach abnehmen, dazu müssen nur vier Schrauben auf der Rückseite entfernt werden. Da die Speicherbausteine der Karte nicht gekühlt werden, lässt sich der Kühler dann problemlos demontieren. So präsentiert sich dann das Ergebnis:


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Der Grafikchip wird mit einer großen Kupferplatte mit dem restlichen Kühler verbunden. Leider ertränkte HIS den Grafikchip in Wärmeleitpaste, die Menge hätte auch für drei Grafikkarten gereicht.
Auf der Platine wäre noch Platz für einen VGA-Ausgang gewesen, HIS verzichtete auf diesen zugunsten einer besseren Wärmeableitung aus dem Gehäuse. Der Grafikchip wird von einer fünf-phasigen Spannungsversorgung bespeist, für den Speicher sind zwei Phasen vorgesehen. Die Speicherchips stammen von Elpida, das entspricht der Basisausstattung für R9 270(X) Grafikkarten. Sapphire verbaute auf der Toxic höherwertigeren Hynix Speicher.

Zurück zum Kühler: Um die Lüfter mit den Kühlkörpern zu trennen, müssen weitere vier Schrauben entfernt werden.


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So präsentiert sich nun der Kühler, die Plastikabdeckung plus die beiden 80 mm Lüfter werden in Rente geschickt.
Der Kühlkörper wird nun wieder auf der Grafikkarte montiert, dieser ist mit drei Heatpipes und einer flachen Oberfläche stark genug für die R9 270.
Bevor der Kühler anschließend montiert wird, sollte man die alte Wärmeleitpaste entfernen. Dieses gestaltete sich beim Grafikchip als schwierig heraus, die Oberfläche des Chips konnte zumindest befreit werden. Mit dem Auftragen der neuen Wärmeleitpaste sollte man behutsam umgehen, diese sollte den Grafikchip nur hauchdünn bedecken.




Natürlich benötigt der Kühlkörper noch einen Lüfter. Leider befinden sich keine zwei 80 mm Lüfter im Besitz des Redakteurs, diese hätten perfekt auf den Kühler gepasst. Zwei 120 mm Lüfter waren leider zu groß, ein älterer 140 mm Lüfter passte jedoch ganz gut, in dem Beispiel handelt es sich um einen Be Quiet! Silent Wings 2 mit einer Drehzahl von 1000 U/Min.
Die abstehenden Ecken des Lüfters eignen sich hervorragend, um dort Kabelbinder zu befestigen und zu fixieren. Die alten Bohrungen des Kühlkörpers passen natürlich nicht mehr, diese lassen sich aber zum Teil hervorragend als Fixierungspunkte nutzen. Mit etwas Bastelarbeit hält der Lüfter perfekt auf dem Kühlkörper, hier ist allerdings etwas handwerkliches Geschick gefragt.




So sieht die Karte nun aus, der Lüfter steht zwar deutlich über, passt aber noch in jedes normale Gehäuse. Der Lüfter wird entweder an das Mainboard angeschlossen, oder wie im konkreten Fall an eine Lüftersteuerung.

Schauen wir nun, wie sich die neue Kühlung im Praxistest schlägt: Der Lüfter wurde für die Tests mit 7 V und 12 V betrieben, die Grafikkarte dabei wie in den vorherigen Tests übertaktet.




Die Temperaturen liegen im grünen Bereich, bei einer Spannung von 12 V kann sich der Kühler etwas von der ursprünglichen Kühlung absetzen.




Die Lautstärke kann hier voll überzeugen, dies liegt an dem hochwertigen und entkoppelten Be Quiet! Lüfter. Bei einer Spannung von 7 V kann man den Lüfter kaum aus dem Testsystem heraus hören, auch bei einer Spannung von 12 V bleibt der Lüfter angenehm leise. Die Standard-Kühllösung kann hier nicht mithalten.

Insgesamt war der Umbau hinsichtlich der kritisierten Lautstärke ein voller Erfolg. Der Umbau ist für geübte Schrauber absolut machbar, allen anderen empfehlen wir eine schon serienmäßig leise Grafikkarte.




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