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  Stromversorgung gut und günstig - 5 preiswerte Office-Netzteile im Test
Stromversorgung gut und günstig - 5 preiswerte Office-Netzteile im Test
04.05.2012 von Philip Pfab





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PG time, Spannungen

Power Good Signal
Mit einem Netzteiltester führen wir eine kurze Funktionsprüfung durch und bestimmen dabei die PG time. Das Power Good Signal muss gemäß der ATX-Norm nach mindestens 100 und maximal 500 ms kommen. Das Signal signalisiert dem Mainboard, dass das Netzteil bereit ist, alle Spannungen passen und der Computer gestartet werden kann. Kommt das Signal nicht innerhalb dieses Zeitraums, ist das Netzteil defekt und muss getauscht werden.


Alle Netzteile unseres Roundups liegen problemlos im erlaubten Bereich.


Weiter gehts daher mit den Messungen an unseren elektronischen Lasten. Mit unseren Testplattformen auf Basis ganz normaler PC-Hardware lasten wir die Netzteile in mehreren Stufen ungefähr bis zur Volllast aus. Die Laststufen 1, 2, 3 und 4 sind dabei für alle Netzteile gleich. Für die Laststufe 1 verwenden wir ein untertaktetes System auf Basis eines AMD Athlon 64 3400+, einem Gigabyte Speicher und einem AsRock K8NF6G/VSTA-Board. Die anderen Laststufen werden mit dem Testsystem 2 (AMD Phenom II 920, Scyte Mugen, 4 GB DDR2-1066, Asrock A770Crossfire, Sapphire AMD/ATI HD 4870 1024 MB toxic, zwei Festplatten und zwei optische Laufwerke) erzeugt. Last 2 entspricht dem Energiesparmodus, Last 3 dem Betrieb im Windows ohne Last und Last 4 der Auslastung mit OCCT CPU Test. Die Laststufe 5 hängt von der Gesamtleistung des Netzteils ab. Für die 350 Watt Geräte verwenden wir SuperPi und den OCCT GPU Test, für die 400 Watt Netzteile den OCCT Power Supply Test.

Wir führen während den Lasttests verschiedene Messungen mit unseren Messgeräten (Multimeter, Handtachometer, Schallpegelmessgerät und Leistungsaufnahmemessgerät) durch. Lautstärkemessungen werden mit 5 cm Abstand zum Luftauslass des Netzteils durchgeführt. Alle Lüfter mit Ausnahme natürlich des Netzteillüfters werden dafür kurzzeitig deaktiviert.


Spannungen
Die ATX Norm gibt die Spannungstoleranzen für Netzteile detailliert vor: Auf 3,3 Volt, 5 Volt und 12 Volt sind je 5% nach Oben und Unten im erlaubten Bereich. Darüber hinaus bevorzugen wir Netzteile, deren Spannungen bei wechselnder Last möglichst konstant bleiben.


LC-Power Silver Shield LC7300 V2.3 300W







Die 12 Volt und die 5 Volt Schiene des Silver Shield sind nahezu perfekt. Bei der 3,3 Volt Leitung müssen wir hingegen etwas meckern: Auch wenn die Messwerte noch innerhalb des erlaubten Bereichs liegen, sind sie bei weitem nicht mehr optimal. Das Niveau der 3,3 Volt Leitung liegt teilweise nahe der oberen erlaubten Grenze. Es werden fast 90 Prozent des Toleranzbereiches genutzt. Immerhin fällt die Spannung mit zunehmender Last ab.


Spire BlackDragon ATX 2.3 (SP-R-400WTB-PFC) 400W







Alle Spannungen des schwarzen Drachen bleiben innerhalb des erlaubten Bereichs. Die 12 Volt und die 5 Volt Schienen sind nahezu perfekt, lediglich die 3,3 Volt Schiene liegt auf etwas hohem Niveau und nutzt zwei Drittel des Toleranzbereiches. Da sie bei Volllast eher abfällt, ist dies jedoch nicht weiter problematisch.


Antec VP 350P






Alle Spannungen des Antec VP350P bleiben innerhalb des erlaubten Bereiches. Die Spannungsregulation ist kaum zu kritisieren. Nichtmal die Hälfte des Toleranzbereiches wird genutzt - perfekt!


Cougar A400






Alle Spannungen des Cougar A400 bleiben innerhalb des erlaubten Bereiches. Lediglich der Einbruch von Last vier auf fünf um 0,2 Volt auf der 12 Volt Schiene ist auffällig, wenn auch noch absolut im grünen Bereich. Nichtmal die Hälfte des Toleranzbereichs wird genutzt.


Rasurbo RAP350






Auch beim Rasurbo RAP350 überzeugen die Ergebnisse der Spannungsmessung. Alle Spannungen des Netzteils bleiben innerhalb des erlaubten Bereiches. Lediglich der Einbruch von Last vier auf fünf um 0,26 Volt auf der 12 Volt Schiene ist ebenso wie beim Cougar A400 auffällig, wenn auch noch absolut im grünen Bereich. Nichtmal die Hälfte des Toleranzbereichs wird genutzt.







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