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  Enermax Fulmo Premium - solide Mittelklasse auf gewohntem Niveau?
Enermax Fulmo Premium - solide Mittelklasse auf gewohntem Niveau?
12.05.2012 von Louis Hirschmann





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Praxis - Einbau

Folgendes Testsystem kam dabei zum Einsatz:

Motherboard Gigabyte GA-G41MT-D3 (LGA 775)
CPU Intel Pentium 4 540
RAM 8192 MB G-Skill Value Ram CL9
Grafikkarte
ATI Radeon HD 4870 (Referenzdesign)
Betriebssystem
Microsoft Windows Vista 32 Bit
CPU-Kühler
Coolermaster Hyper TX3
SSD
OCZ Vertex
Netzteil
PCPower&Cooling Silencer MK III


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Der Einbau der Hardware verlief insgesamt sehr angenehm und vor allem auch recht schnell. Aber wie bei jedem Einbau sind uns natürlich ein paar Dinge aufgefallen, die verbesserungswürdig sind. Begonnen haben wir mit der Montage der Slotblende für die Input/Output Anschlüsse des Mainboards - diese ließ sich nur mit einem sehr hohen Krantaufwand installieren, sitzt aber nun umso stabiler. Möchte man nun ein DVD-Laufwerk installieren so muss erst die Front entfernt werden, wodurch wiederum die Abdeckungen der 5,25" Blenden entfernbar sind - nach dem erneuten Anbringen der Front kann ein Laufwerk eingeschoben werden und mittels Toolless-Montage befestigt werden. Leider gilt dies nur für eine Seite, auf der anderen sind Schrauben leider Pflicht.


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Im nächsten Schritt haben wir uns der Montage unserer Massenspeicher gewidmet: zuerst müssen die Thumbscrews gelöst werden, die die seitlichen Befestigungsbleche für Festplatten festhalten, dann muss eine Art Schalter umgelegt werden womit man nun endgültig das Seitenblech entnehmen kann. Nun können Laufwerke an dieser Halterung verschraubt werden - 2,5" Geräte werden ohne jeglicher Entkopplung festgezurrt, 3,5" Geräte werden zwar auch verschraubt, sind aber mit Gummi-Abstandshaltern sehr gut entkoppelt. Grafikkarten haben sehr sehr viel Platz in dem Gehäuse - nervig ist allerdings das integrierte Befestigungssystem, womit die meisten Grafikkarten keinen sicheren Halt einnehmen können, da diese bei dicken Grafikkartenkühlern versagen. Dieser spezielle Klappmechanismus umgreift die Slotblende einer Grafikkarte, ist allerdings ein Kühler vorhanden der bis knapp zu dieser Slotblende reicht, kollidiert dieser mit dem Befestigungssystem.


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Die Montage des Netzteils fiel sehr leicht und zugleich sehr komfortabel aus, da man das Umspannwerk beim Einbau nicht großartig vor Kratzer schützen musste. Am Gehäuseboden, am Gehäuseheck und am Mainboardtray befanden sich Gummientkoppler, die Kratzer verhindern. Nachdem man das Netzteil gut platziert hat kann man es auch gleich mit vier Schrauben befestigen, danach kommt der Klettgurt zum Einsatz, der das Netzteil in der Mitte noch einmal fixiert. Jetzt sind die Kabel an der Reihe, die durch die einzelnen Durchführungen geleitet werden wollen. Hierbei fällt auf, dass die Gummi-Manschetten, der Kabelmanagement-Ausschnitte sehr leicht abrutschen - der Einbau verzögert sich dadurch etwas.


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Das Kabelmanagement ist sehr gelungen: Von vorne gesehen sind sehr wenige Kabel sichtbar, doch irgendwo muss die Vielzahl an Strippen hin - das wäre dann der Bereich hinter dem Mainboard-Tray. Hier herrscht ein reges Durcheinander, was mit ein wenig mehr Platz zwischen Tray und Gehäusewand etwas ausgedünnt werden könnte. Dramatisch ist das aber noch lange nicht, solange sich die rechte Seitenwand noch ohne Behinderungen schließen lässt.


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Lüfter und subjektive Lautstärke

Neben wichtigen und extravaganten Features sollte natürlich auf jeden Fall die Lautstärke stimmen. Das Geräuschniveau wird in der Regel von den verbauten Lüftern erzeugt - die von Enermax verbauten Ventilatoren der Vegas Serie verfügen über ein besonders ruhiges Twister Lüfterlager, wodurch brummende Lagergeräusche fast die Ausnahme sind. Klar, auf der vollen Stufe der internen Lüftersteuerung ist kein Lüfter leise, denn so liegt eine Drehzahl von mittellauten 1000 Umdrehungen in der Minute an. Auf der niedrigsten Stufe mit 700 U/min kommt man schon in die Nähe des Silent-Bereiches. So weit so gut - aber der Knackpunkt sind nicht die verbauten Lüfter, sondern das feinmaschige Mesh-Gitter, das für sehr viele Verwirbelungen sorgt - dabei werden leider unschöne Pfeifftöne verursacht, die den ein oder anderen sehr stören könnten - dies trifft aber nur bei höheren Lüfterdrehzahlen ab 1000 U/min zu.


Praxis - Temperaturmessung

Damit wir die maximale Temperatur unserer CPU ermitteln konnten, haben wir das System nach einer 30 Minütigen Aufwärmphase mit dem kostenlos verfügbaren Stress-Test-Tool Prime 95 für die Dauer von ebenfalls 30 Minuten ausgelastet. Gewählt wurde an dieser Stelle der Small-FFT-Test, welcher die höchste Verlustleistung erzeugt. Das Tool Aida64 von der Firma FinalWire ltd. wurde verwendet, um die gemessen Temperaturen zu protokollieren.

Da es inzwischen für jede Bench-Situation passende Softwarelösungen gibt, haben wir im Anschluss an den CPU-Bench die Grafikkarte mit dem ebenfalls kostenlosen OpenGL-Mess-Tool "Furmark" im Xtreme-Burning-Mode bei einer Auflösung von 1280x720 Pixel und 8xMSAA für wiederum 30 Minuten schwitzen lassen.

Alle Temperaturmessungen finden einmal mit maximaler Drehzahl (1000 U/Min), als auch mit geringster Drehzahl (500 U/Min) des Front- und Deckellüfters statt. Die niedrigere Drehzahl haben wir mit unserem Lüftercontroller Aquaero 5 LT fest eingestellt, die sich auf 7V beläuft. Neben dem Netzteil, sowie dem CPU-Lüfter (konstant auf 12V laufend) und natürlich den vormontierten Exemplaren befanden sich keine weiteren Lüfter im System. Da heutige Systeme zahlreiche Energiesparfunktionen beherbergen und damit den Stromverbrauch, ergo die Wärmeabgabe im Leerlauf massiv absenken, haben wir auf einen Test im Idle-Modus verzichtet.




Das Kühlergebnis fällt wie erwartet recht gut aus, denn der Airflow der durch die fünf standardmäßig verbauten Lüfter erzeugt wird transportiert die Wärme so ab, dass sich kein Hitzestau bilden kann. Wir empfehlen ihnen aber auf jeden Fall die verbauten Lüfter zu drosseln, denn ungeregelt ist der Geräuschpegel doch recht hoch.



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