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  Cooler Master Cosmos II - Goliaths Erben?
Cooler Master Cosmos II - Goliaths Erben?
28.02.2012 von Mario Kramer





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Innencheck

Gerade bei den inneren Werten hat das Cosmos eine Menge zu zeigen. Beginnen wir aber erst Mal direkt mit den Seitentüren, denn diese werden nicht geschraubt, sondern lassen sich über eine Betätigung des auf der Rückseite jeweils befindlichen Hebels öffnen: Ein Klick und schon hat man direkt Zugang zur Hardware. Natürlich benötigen diese großen Seitentüren auch einen entsprechenden Platz zum Öffnen - enge Bürotische und Co. fallen also schon hier flach. Wem danach die Seitentür dennoch im Weg ist, kann diese direkt an dem aus Stahl bestehenden Scharnier abziehen. Möglich wird dies über pilzkopfartige Arretierungsstifte.



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Ist das Gehäuse erst Mal offen, so werden auch gleich wieder die Dimensionen bewusst, mit denen man es nun zu tun hat. Der Innenraum ist klar strukturiert und wirkt sehr aufgeräumt - dabei gliedert er sich in insgesamt drei Bereiche: Zum einen haben wir die großzügige Backplate für das Mainboard, rechts daneben die Laufwerksmodule und im unteren Bereich, thermisch vom Rest des Gehäuses getrennt, die Plätze für Netzteil und weitere Festplatten. Das Konzept der thermischen Trennung ist nicht neu, wurde es doch bereits unter anderem beim v1000 der Firma Lian Li verwendet. Hierbei sind beide Bereiche in denen die Luft durch die Komponenten aufgeheizt wird voneinander getrennt.


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Die Backplate bietet ausreichend Platz um XL-ATX-, SSI CEB- oder sogar SSI EEB-Mainboards unterbringen zu können. SSI-CEB und -EEB finden speziell bei Servern Verwendung, da es sich hierbei um Dual-CPU-Mainboards mit zwei Prozessoren samt Kühler und Co handelt. Eine entsprechend große Aussparung für einen eventuellen Kühlerwechsel ohne den Ausbau des Mainboards vorauszusetzen ist ebenfalls vorhanden. Um den Einbau zu erleichtern, ist eine kleine Liste für die richtige Positionierung der Abstandsbolzen direkt in die Mainboardplatte gestanzt. Damit die Kabel sicher und gut verstaut werden können, den Airflow nicht behindern, bietet das Cosmos II gleich sieben samt Gummiumrandung ausgestattete Kabeldurchführungen für ein optimales Kabel-Management. Im Dach des Hauses werkelt ab Werk ein 120 mm Lüfter und kann je nach Belieben entweder durch zwei weitere 120 mm-Versionen erweitert oder durch zwei 140mm sowie alternativ durch einen 200 mm-Lüfter getauscht werden - passend dazu schaufelt ein weiterer Kollege, hier als 140 mm-Ausführung, im Heck des Gehäuses.


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Darunter finden sich die mit Rändelschrauben bestückten Slot-Karten-Halterungen. Hier stehen dem Nutzer gleich 10+1 Slots zur Verfügung und erlaubt damit z.B. auch ein 4-Wege-SLI/CF - Grafikkartenverbund.

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Der rechte Bereich bietet zunächst im ersten Modul die drei extern zugänglichen 5,25" Laufwerksschächte, welche mit einem einfachen aber effektiven Schnellverschluss-System ausgestattet sind. Darunter sind die zwei ebenfalls von außen zugänglichen Hot-Swap-fähigen 3,5" Module, die jeweils Platz für eine SATA-Festplatte bieten. Wer keinen Wert auf dieses Hot-Swap-Modul legt, kann es auch einfach entfernen und hätte somit zwei weitere 5,25" Schächte zur Verfügung: allerdings mangelt es hier dann am Schnellverschluss-System und lässt dadurch nur eine Verschraubung der Komponenten zu.

Das um 90° gedrehte Modul darunter kann gleich fünf 3,5"-Laufwerke aufnehmen, dabei werden diese Laufwerke in mit Stiftgummis entkoppelte Schlitten eingesteckt und dann samt Festplatten ins Modul eingeschoben bis der Schlitten mit der Rahmenblende am Modul arretiert wird. Das Ganze funktioniert sehr gut und bietet einen sicheren Halt. Der 200 mm-Lüfter in der Front des Gehäuses sorgt dabei für die notwendige Kühlung der Laufwerke. Auch hier lässt sich natürlich das Mesh-Element durch ein Klipp-System abnehmen und der Staubfilter einfach reinigen.


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Im abgetrennten Keller des Hauses Cosmos II, der über zwei großzügige und ebenfalls mit jeweils einem Gummiring ausgestattete Kabeldurchführung verfügt, findet das Netzteil im linken Bereich seine Herberge - dabei ist durch den von außen aufgesetzten Netzteilrahmen genug Platz für die Montage auch von überlangen Varianten. Das Netzteil nimmt dabei seine Position auf einem etwas erhöhten Sockel Platz, welcher zur Vibrationsdämmung mit einem großzügigen Moos-Gummibelag ausgelegt wurde.


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Rechts neben der Netzteilunterkunft befindet sich die zweite „Datenstation“: Insgesamt sechs weitere Festplatten können hier verbaut werden und bekommen durch die zwei angebrachten 120 mm-Lüfter ausreichend Frischluft zugeführt - dabei beziehen diese beiden Lüfter ihre Luft direkt aus den Schlitzen der Seitentür und blasen die erwärmte Luft auch direkt wieder an der gegenüberliegende Seitentür und dessen Schlitze hinaus. Durch diese rigorose Abtrennung des Airflows kommen die anderen Komponenten gar nicht oder kaum mit der erwärmten Luft dieses Bereiches in Kontakt. Natürlich sind die Laufwerke durch auswaschbare Staubfilter in den Seitentüren gegen Verschmutzung geschützt. Die Festplatten werden wie schon im darüber liegenden Laufwerksmodul ebenfalls mit vibrationsentkoppelten Laufwerksschlitten bestückt und dann in den Modulkäfig eingeschoben.


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Die komplette Verkabelung findet auf altmodische Weise an der Rückseite statt und dazu stehen einem mit ca. 2,5 Zentimetern auch genügend Platz zur Verfügung, um auch dickere Kabelstränge bequem zu verlegen - passende Ösen für Kabelbinder sind dazu an diversen Positionen vorhanden und erleichtern die saubere Verlegung der Kabel. Auf den Bildern sind bei den beiden Laufwerksmodulen mehrere Rändelschrauben zu erkennen, diese ermöglichen es beide Festplattenkäfige komplett zu entfernen, um zum Beispiel eine Wasserkühlung zu montieren.


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Für den sicheren Stand und eine Vibrationsentkopplung in Richtung Boden sorgen jeweils zwei gummierte Puffer, die an den unteren Standrohren angebracht sind.


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