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  Karlume: Apple Facetime? Ich will nicht alles sehen…
Karlume: Apple Facetime? Ich will nicht alles sehen…
22.07.2011 von Karl Koreander

Der geneigte Leser wird sich erinnern: Ich besitze ein Handy mit Tasten – egal wie beschwerlich es war, dieses zu erwerben (Karlumne bei Tech-Review). So soll es bleiben. Eigentlich. Doch um mich herum haben mittlerweile alle Menschen Smartphones, streicheln die Displays ihrer Handys – statt gewaltsam auf die Tasten einzuprügeln – und haben alle Apps und Android und was weiß ich was.

Brauch ich das? Langsam zweifle ich. Habe ich gezweifelt. Denn Apple hat die Zweifel beseitigt. Danke Steve! Wer sich jetzt fragt, warum ich ihn duze, dem sei gesagt: Als Älterer darf ich das Du anbieten. Mach ich hiermit, Herr Jobs. So nun aber zurück zur Abschreckung von Apple.

Wer derzeit den Fernseher einschaltet, kommt an Apple-Werbung nicht vorbei. Außer in der werbefreien Zeit bei ARD und ZDF, aber das Programm schaut wohl auch niemand ernsthaft, oder? Apple wirbt für FACETIME. Aber schau einfach selbst:




Mit Facetime kann ich also sehen mit wem ich telefoniere. Oder denjenigen/diejenige sehe, mit dem/der ich telefoniere. Ich muss erst mal nachdenken, bei wem ich das nutzen könnte. Wer ist so verrückt ein iPhone zu besitzen und Facetime zu install… Ok, kenne genug. Was wäre wenn ich das auch hätte? Ich stelle mir vor wie ich mit meinem Vater telefoniere und auf ein gewaltiges Büschel Haare schaue, die aus dem Ohr wuchern. Oder bei meiner Schwester. Kleines Ohr, blonde Haare und zig Ohrringe. Wie spannend. Wie jetzt? Man muss das Handy vor sich halten? So wie Captain Kirk (Beam me up, Scotty) in Raumschiff Enterprise?

Mal ernsthaft: Seit Alexander Graham Bell in den 18irgendwas Jahren das Telefon entwickelt hat, gibt es zwei elementare Körpermerkmale, die man zum Telefonieren nutzt. Den Mund zum Sprechen und das Ohr zum Hören. Daher hält man sich einen Telefonhörer oder ein Handy auch ans Ohr. Ach, macht man nicht mehr? Einfach Lautstärke erhöhen und einen auf Raumschiffchef machen? Super Idee. Warum nicht noch Boxen dran, damit jeder mithören kann?

Mein Interesse sinkt gerade massiv. Aber es geht noch tiefer. Wer mal mit mir telefoniert hat, weiß: Karl ist ein Dauertelefonierer. Die Zweistundentrennung gewisser Telefonanbieter (Grüße an O2) kenne ich bestens. Und auch die unangenehmen Pausen in Gesprächen. Kennt ihr das auch? Mitten im Gespräch kommt euch etwas komisch vor. Ihr werdet stiller. Euer Gegenüber schweigt ohnehin schon. Und dann hört ihr das Plätschern, das man selbst auch gerne so leise wie möglich halten will. Aber genau das funktioniert nicht. „Ist die jetzt auf dem Pott“, denkt man sich und wenn man einen guten Tag hat, fragt man – und bekommt mündlich die Bestätigung. Will ich das sehen? Nicht wirklich. Nein, nein, nein!

Ich glaube, Facetime ist nichts für mich. Außerdem habe ich die Sorge, dass ich dann jedes Gespräch bei Facebook notieren muss. Oder verwechsele ich da was? App Facetime? Brauche ich nicht. iPhone lasse ich im Laden. Und was ist mit dem Geld? Das wird ausgegeben. Das Unternehmen Segula hat diese Woche seinen Burger-Maker vorgestellt. Bis zu vier Burger lassen sich gleichzeitig damit braten. Hammer! Und mit Facetime hat es einiges gemeinsam: Die Burger sehen zum Teil so aus wie der Telefonpartner nach dem Aufstehen – schmecken aber besser.


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