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  Intels Serie 67: Vier Mainboards im Vergleich
Intels Serie 67: Vier Mainboards im Vergleich
06.03.2011 von Max Doll





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MSI P67-GD65 II


Direkt nach Release des Mainboards war im Internet Casino angesagt: "Rien ne va plus" und die Bank gewinnt. Overclocking im Auslieferungszustand war mit dem GD65 schlichtweg kaum möglich. Hallo, UEFI. Mit der Versionsnummer 1.7 bzw. dem aktuelles Beta-BIOS 1.8D ist aber sowohl der Funktionsumfang erweitert worden als auch endlich die Funktionsfähigkeit sichergestellt. Größtenteils. Es kann nach dem ändern der OC-Einstellungen immer noch beim Start des OS zu einem Freeze kommen - so auch, als wir für unseren Test die Taktraten des verbauten Intel 2500k von 4,4 auf 3,3 GHz, also dem Normaltakt mit Auto-Spannungen senkten. Erst nach dem manuellen Laden der Default-Settings lief der Rechner wieder wie gewohnt. Im Gegensatz zu vorherigen Versionen treten danach aber keinerlei Absonderlichkeiten auf, was läuft, läuft. Stichwort "Spannungen": Im Idle senkt das MSI keinerlei Vcore, was bei den neuen Prozessoren aber ohnehin intern geschieht. Insofern liegt der Verbrauch des Gesamtsystems mit etwa 82 Watt im Leerlauf sogar noch etwas unterhalb des Biostars mit 85 Watt. Abgesehen davon ist das Board etwas sensibel bei instabilem Takt. Anstelle eines Bluescreens stürzt häufiger gleich das komplette System ab. Weil das MSI in unserem kleinen Vergleich als einziger Kandidat volles UEFI-Programm bietet, haben wir in einem kleinen Video einmal alle Optionen angewählt, exklusive der etwas deplatziert wirkenden Spiele und der Quick-Chat Funktion. Schließlich kann man einen Rechner mit UEFI und SSD unterhalb einer halben Minute komplett hochfahren - lieber im Windows spielen und chatten.



Stichwort Übertakten: Die OC-Genie Funktion soll bis zu 36% mehr Leistung auf Knopfdruck freisetzen. Nach dem betätigen des entsprechenden Schalters auf dem PCB und einem Neustart liegen mit dem 2500k tatsächlich 4,2 GHz an. Überraschung bei den Spannungen: Hier veranschlagt MSI unter Last 1,35V. Da wir die CPU normalerweise bei 4,4 GHz mit nur 1,3 Volt betreiben können, versagt die Option wie von solcherlei Tools gewohnt komplett. Ohne die spezifischen Qualitätsschwankungen auszutesten ist eine Takt- und Spannungserhöhung pauschal über "failsafe"-Settings nicht sinnvoll.

Zum komfortablen Feintuning der Taktraten und Spannungen bietet MSI außerdem ein "Control Center" an, mit dem im Windows Multiplikator und sämtliche Voltages wählbar sind. Allerdings gilt auch hier: Das Verändern des "Multis" unter Windows muss im BIOS vorher aktiviert werden, ist der Stabilität aber nicht immer zuträglich. Dem Windows-Overclocking steht außerdem das Verhalten bei Instabilität entgegen: Nicht das Programm stürzt bei leicht unterversorgter CPU ab, sondern der Rechner im Ganzen. Man muss also ohnehin neustarten und kann auf dem Weg direkt im UEFI halten. Der Menüpunkt "OC-Genie" ist irgendwie sinnfrei geraten: Mehr als eine Zeichnung zur Funktion gibt's nicht zu sehen.

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Wie bei allen Mainboards der Smartphone-Generation gibt es außerdem ein Super-Charger Tool, mit dem man bestimmte USB-Ports im Windows mit mehr Strom versorgen kann. Stromhungrige Geräte wissen den Boost beim Laden zu schätzen.

Angefangen mit dem Besten: Das Layout ist perfekt. Sinnvoll aufgebaut, sinnvoll angeordnet, sinnvoll zu benutzen. Auch die Austattung macht Spaß - ob SATA oder USB, beides ist in Mengen vorhanden. Nur einen weiteren, internen USB2.0 Header hätte MSI noch spendieren sollen. Front USB und Lüftersteuerung im HighEnd Segment ala Aquaero sind so nicht gleichzeitig (intern) möglich. Das ist etwas blöd, weil das Board durchaus in der Oberliga spielt. UEFI hat uns prinzipiell gefallen, wenngleich an der Umsetzung aktuell noch etwas gefeilt wird. Mittlerweile ist die Situation aber soweit geklärt, das ein ordentlicher Overclocking-Betrieb fast schmerzfrei möglich ist. Das macht das P67-GD65 zur Empfehlung für User, die Wert auf gute Austtatung und ein gutes Layout legen! Nicht jeder allerdings braucht dermaßen viele Serie-3 Schnittstellen - dann ist das kleinere Biostar einen längeren Blick wert.






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