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  Intels Serie 67: Vier Mainboards im Vergleich
Intels Serie 67: Vier Mainboards im Vergleich
06.03.2011 von Max Doll





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MSI P67A-GD65


Mit dem P67-GD65 haben wir auch von MSI das derzeitige Flaggschiff in unser Labor locken können. Bereits auf der Verpackung gibt sich das Mutterbrett zackig: "Military Class Mainboard", "High Stability Components" und "1 Sec Overclocking" mittels OC-Genie II, vier SATA 3 sowie vier USB 3.0 Ports versprechen die ganz linke Spur des Datenhighways. Warum trotz der durchgedrückten Lichthupe wie bei einen Toyota das Gaspedal klemmt, erklären wir auf der nächsten Seite.



Im weiß-blauen Karton findet sich der dickste Lieferumfang im Testfeld. Vier weiße S-ATA Kabel, ein Molex auf S-ATA Stromadapter, eine SLI-Brücke, eine Slotblende mit zweimal USB 3.0, Verlängerungskabel für die V-Messpunkte zum direkten Auslesen der Spannung per Multimeter und zu guter Letzt ein Tütchen M-Connectoren. Damit kann man z.B. die Einzelkabel des Frontpanels bequem außerhalb des Gehäuses auf den passenden "Connector" setzen - so muss nicht mehr nach dem Einbau gefummelt werden.



Schließlich gibt es noch das in mehreren Sprachen abgefasste Handbuch. Wie üblich werden zwar ausführliche Hilfestellungen zum Einbau gegeben, einzelne BIOS-Optionen speziell zum Overclocking aber nicht tiefschürfend behandelt. Die deutsche Übersetzung gibt sich zwar bemüht, ist aber dennoch nicht ganz frei von Fehlern. Wer weniger Informationen benötigt, freut sich über den "Quick Installation Guide". Außerdem löblich: Ein kleines Handbuch zur beiliegenden Software, das andere Hersteller nur als .pdf beilegen.



Die Platine selbst ist mit dem schwarzen PCB und den blau-schwarzen Slots samt silbernen Aktzenten auf den Kühlern ein dezenter Hingucker. Kein Bling-Bling, Understatement ist angesagt. Dabei sind alle Kühlkörper tatsächlich für maximalen Anpressdruck verschraubt. Pushpins sucht man vergeblich.



Die Spannungswandler sind bei MSI analog gehalten, entsprechend gering ist die Wärmeabgabe und der dafür reservierte Kühlkörper. Über dem CPU-Sockel befinden sich blaue LEDs, die auf Wunsch die Anzahl der aktiven Phasen anzeigen - zum Stromsparen werden die meisten je nach benötigter Last deaktiviert. Hier ist MSI gut und vor allem schnell auf die Wünsche der Kunden eingegangen, denn in früheren UEFI-Versionen waren die LEDs immer aktiv. Nun sind sie sowohl dort als auch im Windows deaktivierbar. Neben dem 24-poligen ATX-Stromanschluss sitzen die Messpunkte für die Spannungen.



Im unteren Bereich der Platine befinden sich An- und Ausschalter sowie der Knopf für die OC-Genie Funktion. Mehr dazu auf der nächsten Seite. Mit einem internen USB 3.0 Anschluss für die Slotblende und nur einem internen 2.0 Header ist das Board aber eher mager bestückt. Hat das eigene Gehäuse mehr als zwei Front-USB Ports, schauen die überzähligen in die Röhre.

Bezüglich des Layouts allgemein gibt sich MSI keine Blöße. Sämtliche Anschlüsse inklusive derer für die Lüfter sind am Rand des PCBs platziert und damit gut erreichbar. Die kompakte Kühlung der VRMs ermöglicht im Vergleich zur Konkurrenz einen PCIe x1 Slot zusätzlich - der bei größeren CPU-Kühlern wieder verloren gehen kann. Trotzdem ein Bonuspunkt! Lediglich einen PCIe-Slot am unteren Rand des Boards hätten wir uns gewünscht - sind sowohl Prozessor als auch Grafikkarte mit ausladenden Aufbauten bestückt, bleibt unter Umständen kein einzelner Express-Port mehr übrig.


Technische Daten im Überblick: MSI P67A-GD65


  • Intel P67 Chipsatz
  • Dual-Channel DDR3 2200
  • 2* PCIe x16 2.0 (CrossFire x8)
  • 3* PCIe x1 2.0
  • 2* PCI
  • 4* SATA3
  • 4* SATA2
  • 2* eSATA
  • Realtek ALC892 7.1 HD-Audio
  • Realtek RTL8111E Gigabit-LAN
  • 8* USB 2.0
  • 2* USB 2.0 (intern)
  • 2* USB 3.0 (NEC)
  • 2* USB 3.0 (intern)
  • Lüfteranschlüsse: 1x 4-Pin, 4x 3-Pin
  • Sonstiges: 1x IEEE 1394a, 1x IEEE 1349a Header, PS2, SLI
  • All solid capacitors









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