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  Intels Serie 67: Vier Mainboards im Vergleich
Intels Serie 67: Vier Mainboards im Vergleich
06.03.2011 von Max Doll





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Die Chipsätze

Die folgende Seite ist direkt aus unserem Review des Intel 2500k übernommen worden.

Mit "Sandy Bridge" spaltet Intel nicht nur die Sockel in verschiedene Gruppen, sondern auch die Mainboards. Der P67-Chipsatz ist eher für "Gamer" und "Enthusiasten" gedacht und entsprechend in höheren Preisregionen angesiedelt. Für Grafikkarten stellt er ein PCIe 2.0 Interface mit maximal 16-facher Geschwindigkeit bereit. Alternativ kann man die Lanes auch auf zwei Slots mit achtfacher Anbindung aufteilen, etwa für SLI oder CrossFire. Zusatzchips können über weitere acht Lanes des 2.0 Standards verbunden werden. Per Spezifikation sind außerdem 14 USB 2.0, vier SATA2 und zwei SATA3 Ports vorgesehen. Endlich also natives Serial ATA 3. Nur zwei Ports sorgen allerdings nach wie vor für die Anwesenheit von Zusatzchips auf den Mainboards. Bei USB 3.0 ändert sich hingegen nichts: Es muss von den Boardherstellern per Zusatzchip nachgerüstet werden. Beim P67 eine Selbstverständlichkeit, bislang ist kaum ein Mainboard ohne zumindest zwei der High-Speed Ports am Markt aufgetaucht.

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Der H67 zeigt sich weniger als kleiner Bruder des P67 als vielmehr in der Rolle des Multimedia- und Office-Spezialisten. CrossFire und SLI sind hier nicht vorgesehen, dafür aber DVI, HDMI und DisplayPort. Ein zweiter PCIe-16x Slot ist zwar möglich, wird aber nur mit vierfachem Speed angesteuert. Hier lässt sich endlich die integrierte Grafikeinheit der Staub-CPUs nutzen. Übertakten hingegen ist verboten, selbst mit freiem Multiplikator. Man kann lediglich bei einigen Platinen die zusätzlichen Taktstufen des Turbos aufschlagen, also maximal 400 MHz. Zudem ist der RAM-Takt auf 1333 MHz limitiert. Warum? Wissen wir nicht. Ärgerlich ist es allemal, denn der Grafikchip ist sowieso auf jedem neuen Prozessor. "Gamer" und Übertakter würden sich sicherlich über die Möglichkeit freuen, ihre Grafikkarte im Idle abzuschalten und stattdessen auf die ungenutzte, sparsame Intel-Lösung zu setzen. Zumal, und hier kommt noch ein Intel-Knaller, die schnellste Grafikeinheit den "k"-CPUs mit freiem Multiplikator vorbehalten ist. Man kann also entweder mit dem H67 diese Funktionalität nutzen oder mit dem P67 übertakten. Wer den Aufpreis spart, muss mit fixem Takt und der schwächeren GPU vorlieb nehmen. Ansonsten ist die Ausstattung identisch zur Performance-Version.

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Am 20.02. sollte Gerüchten zufolge mit dem H61 eine Low-Budget Version des H67 präsentiert werden. Durch die Probleme mit den Chipsätzen (s.u.) ist daraus aber wohl vorerst nichts geworden. Aus Kostengründen gibt es hier "lediglich" zehn USB 2.0 Ports und vier SATA2 Anschlüsse, Version 3 fehlt gänzlich. Auch die PCIe-Lanes zur Anbindung von Zusatzchips wurden auf vier beschnitten. Der Preis soll dafür um die 60€ liegen, ideal also für z.B. HTPCs. Weiteren, mittlerweile von Intel bestätigten Gerüchten nach wird außerdem noch ein Z68-Chipsatz erscheinen. Dieser soll die Overclocking-Features des P67 mit der integrierten Grafik des H67 verbinden. Ein Erscheinungstermin ist ebenso wie der vermutlich hohe Preis noch unbekannt. Auch hier wird es wohl durch die Probleme mit dem Chipsatz zu Verzögerungen kommen.

P67:
Ram: DDR3 800-DDR3 2166 MHz
PCIe: 2.0, 1x16 oder 2x8 und 8x 2.0 Lanes
SATA2: 4x
SATA3: 2x
RAID Mode: 0, 1, 0/1, 5, JBOD, Matrix
USB: 14x USB 2.0
Netzwerk: Gigabit

H67:
Ram: DDR3 800-1333 MHz
PCIe: 2.0, 1x16 und 8x 2.0 Lanes
SATA2: 4x
SATA3: 2x
RAID Mode: 0, 1, 0/1, 5, JBOD, Matrix
USB: 14x USB 2.0
Netzwerk: Gigabit
GPU-Support

H61: (Release ~20.02.2011)
Ram: DDR3 800-1333 MHz
PCIe: 2.0, 1x16 und 4x 2.0 Lanes
SATA2: 4x
Netzwerk: Gigabit
USB: 10x USB 2.0
GPU-Support



Aufgrund der vielen Neuerungen im Chipdesign musste auch der Sockel geändert werden. Obwohl nur eine einzelne Ziffer Unterschied keine großen Veränderungen suggeriert, unterscheidet sich die Belegung der Pins doch erheblich vom Vorgänger. Um versehentliche Missgriffe beim Basteln zu verhindern, ist daher die Montagenase etwas verrutscht. Ohne massive Gewalt wird eine S1156-CPU nicht in den aktuellen Sockel passen - und umgekehrt.

Da die Löcher für die Kühler genau denselben Abstand wie beim Vorgänger haben, können ohne Ausnahme alle LGA1156 CPU Kühler weiter verwendet werden. Einige Boardhersteller wie z.B. ASRock verwenden zusätzlich noch Bohrungen für LGA775 Kühler.








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