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  Intels Serie 67: Vier Mainboards im Vergleich
Intels Serie 67: Vier Mainboards im Vergleich
06.03.2011 von Max Doll





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Elitegroup H67H2-M II


Bezüglich der Beigaben des H67H2 gibt es wenig zu sagen. Keine Software, keine Goodies. Die braucht man in der Regel nicht, also kein großer Verlust. Umso mehr Zeit, sich dem BIOS bzw. UEFI zu widmen. Denn das ist wenig überzeugend und vor allem verschachtelt. Optionen, Unteroptionen und dahinter eine einzelne Einstellung. So etwas gehört zusammengefasst und optimiert. Setzen, 6! Auch sonst bleibt der UEFI-Rausch aus. Keinerlei OC-Optionen, weder Multiplikator noch BCLK können geändert werden. Zumindest letzteres sollte aber laut M.I.B. III, dem Overclocking-Menü, möglich sein, denn: "M.I.B. III also comes with advance range of frequency tuning for CPU/MEMORY/PCI-E bus speed to take the system performance to superior level." Dafür darf der enttäuschte User die Vcore anheben, um immerhin beim Stromverbrauch mit übertakteten Rechner gleichzuziehen. Oder so. Senken ist nicht möglich, also kein Undervolting für eine möglicherweise passive Kühlung. Nicht einmal die Latenzen des RAMs sind freigeben. Wäh!

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"Overclocking auf dem Elitegroup-Planeten


Warum dann die Spannungswandler mit großen Kühlkörpern samt, ein Novum im Testfeld, zwei Heatpipes bestück wurden, konnte nicht ermittelt werden. Schein, kein sein, schade, kein gut.

Auch die Lüftersteuerung bietet nur eine rudimentäre Regelung per PWM, ein 3-Pin Lüfter mag sich hingegen garnicht regeln lassen. Noch ein unverständlicher Punkt: DualMonitoring für die IGP ist per Default deaktiviert. Das riecht nach einer endgültigen Einstellung, jeder Menge Fummelei im Windows und schließlich nach entnervten Usern.

Schließlich bleibt noch die eJIFFY-Option. Elitegroup hat damit eine Linux-Distribution mit rudimentären Fähigkeiten geschaffen, ähnlich dem "Express Gate" von Asus. Allerdings ist eine Installation von der Festplatte von Nöten. Ziel: Schnellerer Zugriff z.B. auf Internet, ohne den Rechner hochfahren zu müssen. Schön, wenn das eh nur noch knapp eine halbe Minute mit HDD dauert.

So schön das Elitegroup-Mainboard auch aussieht und so gut das Layout samt umfangreicher Ausstattung gefällt: Unter der schwarzen Haube lauert der Motor eines Trabbis. Blender! Im Bezug auf UEFI muss dringend nachgebessert werden. Bisher möchte man meinen, eine erste Beta im Betrieb zu haben. Zumindest grob den Multiplikator einstellen sollte man schon können, wenn das Board als "Black Edition" firmiert und entsprechendes suggeriert. Gigabyte zeigt, wie und vor allem das es geht. Insofern wirkt dieser Teil unvollständig. Wer aber ohnehin nicht Übertakten möchte, aber vielmehr auf Optik und Ausstattung Wert legt, kann zugreifen.






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