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MasterAir MA610P & MA620P - Cooler Masters Premium-Kühler im Doppeltest!
01.08.2018 - 08:00

Nachdem wir in diesem Jahr bereits mit der MasterLiquid ML240L RGB, dem GeminII M5 LED sowie den "UFO-Kühler" MasterAir G100M drei Kühllösungen von Cooler Master getestet haben, gesellen sich heute gleich zwei weitere Vertreter aus dem aktuellen Portfolio hinzu. Um genau zu sein handelt es sich dabei um die aus der MasterAir-Serie stammenden MA610P und MA620P. Neben einer hohen Sockel-Kompatibilität sollen die CPU-Kühler vor allem Anwender von sehr leistungsstarken Prozessoren oder optisch ansprechenden System-Konfigurationen versorgen.


Mit einer Kühlleistung (TDP) von 180 Watt (MA610P) und 200 Watt (MA620P) richten sich die beiden CPU-Kühler vorwiegend an leistungsstarke Prozessoren. Um Abwärme auch ausreichend abtransportieren zu können, spendiert der Hersteller beiden Kühllösungen insgesamt zwei 120-Millimeter-Lüfter. Damit auch Freunde der Optik voll und ganz auf ihre Kosten kommen, wurden diese zusätzlich mit einer RGB-LED-Beleuchtung ausgestattet. Trotz der vielen Gemeinsamkeiten beider Premium-Kühler gibt es dennoch einen großen Unterschied: Während es sich bei dem MA610P um einen Single-Tower-Kühler handelt, setzt der MA620P auf das Dual-Tower-Format. So ist Cooler Master in der Lage, jedem Nutzer seinen individuellen Vorlieben entsprechend ein Produkt aus der Oberliga anzubieten. Ob der Abtransport der Wärme sowie die Verarbeitungsqualität dieser auch entsprechen, werden wir im heutigen Test klären.

Viel Spaß beim Lesen!


Danksagung




Wir danken der Firma Cooler Master für die schnelle und unkomplizierte Bereitstellung der Testsamples.








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Verpackung und Lieferumfang MA610P

Bei der Verpackung des MA610P setzt Cooler Master auf einen zweifarbigen Aufbau. Die schwarze Vorderseite der sehr kompakt gehaltenen Kartonage präsentiert neben dem CPU-Kühler selbst ausschließlich die RGB-LED-Beleuchtung, welche über einen entsprechenden RGB-Header zum Anschluss auf dem Mainboard realisiert wird. Für die Umsetzung werden dafür Hauptplatinen aus dem Hause ASRock, ASUS, Gigabyte und MSI unterstützt. Da die Schnittstelle selbst noch relativ neu ist und dementsprechend nicht alle Anwender in der Lage sind dieses Feature hardwaretechnisch auch sinnvoll zu nutzen, befindet sich im Lieferumfang ein C10L In-Line RGB-Controller, damit sich die meisten der möglichen Beleuchtungsmodi auch ohne diesen Anschluss nutzen lassen.

Die gleichfarbige Rückseite hält derweil weitere Informationen in acht Sprachen sowie eine Darstellung der Abmessungen des Kühlkörpers bereit. Für den auffälligen Kontrast sorgen die in lila gehaltenen Seiten, die neben einer klassischen Tabelle mit technischen Details nochmals eine größere Abbildung des Produktes beherbergt. Zusätzlich wird der Anwender darauf hingewiesen, dass es sich bei der Kühllösung um den kleinen Bruder des MasterAir Maker 8 handelt. Er richtet sich mit seiner ansprechenden und modernen Optik speziell an Spieler und Übertakter und basiert für das Erreichen niedriger Temperaturen auf eine Push-Pull-Konfiguration.


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Das Auspacken gestaltete sich etwas umständlicher da der da der Karton sehr kompakt gehalten ist und es sich daher etwas aufwändiger für den Anwender gestaltet um an das Innere zu gelangen. Abhilfe würde an dieser zweifelsohne eine zusätzliche Schlaufe schaffen, die dem Nutzer das Herausziehen des Kühlers erleichtert. Wir nehmen es an dieser Stelle gleich einmal vorweg, den gleichen Umstand beobachteten wir auch beim Befreien des MA620P.

Im Inneren fanden wir zuerst eine in weiß gehaltene und mit Cooler Master Logo verzierte Box vor, welche das komplette Zubehör beinhaltet. Darunter befinden sich eine sehr ausführlich bebilderte Bedienungsanleitung sowie ein Garantieschein, dessen Laufzeit sich auf die üblichen zwei Jahre erstreckt. Zu guter Letzt beherbergt die Kartonage den MA610P, der durch eine Schaumstoff-Ummantelung sehr vorbildlich gepolstert wurde, was den CPU-Kühler sicher vor Erschütterungen und Transportschäden bewahrt.


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Da das Zubehör sehr umfangreich ausfällt, listen wir dieses übersichtlich in der folgenden Tabelle auf:
  • 1x Montage-Halterung für Intel LGA 755/1366/1150/1151/1155/1156/2011/2011-3/2066
  • 1x Montage-Halterung für AMD FM1/FM2/FM2+/AM2/AM2+/AM3/AM3+/AM4
  • 1x Backplate
  • 4x Schrauben für die Verbindung der Backplate mit dem Mainboard
  • 2x Schrauben für die Verbindung der Montage-Halterung mit dem Kühlkörper
  • 4x Intel Arretierungsclipse für die Backplate
  • 4x AMD Arretierungsclipse für die Backplate
  • 4x Abstandshalter für die Intel Montage-Halterung für Sockel 2011/2011-3/2066
  • 4x Schrauben für die Verbindung zwischen Montage-Halterung und Backplate
  • 2x 120-Millimeter-RGB-Lüfter
  • 1x Kontakt für das Verbinden der RGB-Komponenten mit dem RGB-Header/C10L In-Line RGB-Controller
  • 1x Y-Adapter für das Anschließen der Lüfter am Prozessor-Lüfter-Anschluss
  • 1x 1 zu 2 Splitter Kabel für den RGB-Header
  • 1x C10L In-Line RGB-Controller
  • 1x Molex-Adapter für das Anschließen des C10L In-Line RGB-Controllers am Netzteil
  • 1x Spritze Wärmeleitpaste


Technische Daten MA610P

Cooler Master MasterAir MA610P
Modell Cooler Master MasterAir MA610P
Kompatibilität Intel LGA 775/1366/
1150/1151/1155/1156/2011/2011-3/2066

AMD FM1/FM2/FM2+/AM2/AM2+/AM3/AM3+/AM4
Abmessungen 130,9 mm x 112,8 mm x 166,5 mm
Thermal Design Power 180 W
Garantie 2 Jahre
Preis 60 Euro
Preisvergleich Geizhals Deutschland
Hersteller Cooler Master


Verpackung und Lieferumfang MA620P

Da es sich bei dem MA620P auch um eine Kühllösung aus der MasterAir-Serie handelt ist der Aufbau und die Farbgebung der Verpackung absolut identisch mit dem des MA610P. Abweichungen finden wir auf den ersten Blick nur bei der Größe des Kartons, denn dieser fällt etwas größer aus, was in erster Linie auf die Bauart des CPU-Kühlers zurückzuführen ist. Bei der Bebilderung und den Informationen finden sich wiederum so gut wie keine Unterschiede. Einzig auf den Seiten wird explizit auf das Dual-Tower Design und die bis zu 45 Prozent vergrößerte Kontaktfläche hingewiesen, welche mit Hilfe der Continuous Direct Contact Technologie 2.0 erreicht werden soll. Demnach richtet sich der Kühler vor allem an Übertakter, die sehr viel Wert auf eine hervorragende Kühlleistung legen.


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Nachdem öffnen fanden wir im Inneren ebenfalls zuerst eine in Weiß gehaltene und mit Cooler Master Logo verzierte Box vor, welche das komplette Zubehör beinhaltet. Darin befinden sich natürlich auch die Bedienungsanleitung sowie der Garantieschein. Eine hervorragende Polsterung scheint bei der MasterAir-Serie eine hohe Priorität zu genießen, denn der MA620P wird ebenso von einer Schaumstoff-Ummantelung geschützt.


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Umfangreiches Zubehör des MA620P im Detail:
  • 1x Montage-Halterung für Intel LGA 755/1366/1150/1151/1155/1156/2011/2011-3/2066
  • 1x Montage-Halterung für AMD FM1/FM2/FM2+/AM2/AM2+/AM3/AM3+/AM4
  • 1x Backplate
  • 4x Schrauben für die Verbindung der Backplate mit dem Mainboard
  • 2x Schrauben für die Verbindung der Montage-Halterung mit dem Kühlkörper
  • 4x Intel Arretierungsclipse für die Backplate
  • 4x AMD Arretierungsclipse für die Backplate
  • 4x Abstandshalter für die Intel Montage-Halterung für Sockel 2011/2011-3/2066
  • 4x Schrauben für die Verbindung zwischen Montage-Halterung und Backplate
  • 2x 120-Millimeter-RGB-Lüfter
  • 1x Kontakt für das Verbinden der RGB-Komponenten mit dem RGB-Header/C10L In-Line RGB-Controller
  • 1x Y-Adapter für das Anschließen der Lüfter am Prozessor-Lüfter-Anschluss
  • 1x 1 zu 2 Splitter Kabel für den RGB-Header
  • 1x C10L In-Line RGB-Controller
  • 1x Molex-Adapter für das Anschließen des C10L In-Line RGB-Controllers am Netzteil
  • 1x Montage-Werkzeug
  • 1x Spritze Wärmeleitpaste


Technische Daten MA620P

Cooler Master MasterAir MA620P
Modell Cooler Master MasterAir MA620P
Kompatibilität Intel LGA 775/1366/
1150/1151/1155/1156/2011/2011-3/2066

AMD FM1/FM2/FM2+/AM2/AM2+/AM3/AM3+/AM4
Abmessungen 121,8 mm x 136,1 mm x 164,5mm
Thermal Design Power 200 W
Garantie 2 Jahre
Preis 85 Euro
Preisvergleich Geizhals Deutschland
Hersteller Cooler Master




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MasterAir MA610P im Detail

Bei der ersten Betrachtung des MA610P ist uns natürlich sofort die äußere Erscheinung aufgefallen. Die bereits ab Werk montierten Lüfter wurden von Cooler Master mit Hilfe von jeweils einem Rahmen aus Kunststoff befestigt und auch die Oberseite des Kühlkörpers hat eine Zierblende aus dem gleichen Werkstoff spendiert bekommen. Als Highlight findet sich dort das Hersteller-Logo wieder, welches sich genau wie die Luftschaufler mit einer RGB-LED-Beleuchtung betreiben lässt. Nach der Demontage des Plastiks - das mit Hilfe einer stabil wirkenden Clipverbindung befestigt worden ist - erhalten wir einen besseren, wenn auch gewöhnlicheren Blick auf den CPU-Kühler.


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Der im Single-Tower-Format designte und mit 616 Gramm noch relativ leichte Kühlkörper wurde von Cooler Master stark an das MasterAir Maker 8 Flaggschiff angelehnt, und soll dementsprechend das Portfolio im hochpreisigen und leistungsstarken Segment sinnvoll ergänzen. Dieses Vorhaben spiegelt sich auch sehr gut bei der Verarbeitung wieder, da die Aluminiumlamellen keinen Anlass zur Kritik geben. Alles wurde sauber entgratet und wir konnten keinerlei Stellen ausmachen, an denen man sich während der Montage hätte verletzen können. Bei der Kontaktfläche setzt der Hersteller auf die hauseigene Continuous-Direct-Contact-2.0 Technologie, die im Vergleich zur ersten Version eine 45 Prozent größere Auflage-Fläche zwischen Heatpipes und Prozessor realisiert.


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Um im Sinne der Wirtschaftlichkeit Kosten an den richtigen Stellen einsparen zu können, hat man sich bewusst gegen das komplette Vernickeln der Kontaktfläche entschieden, optisch wird dadurch auf jeden Fall ein toller Kontrast geschaffen! Damit die entstehende Abwärme von bis zu 180 Watt Thermal Design Power (TDP) effizient abgeführt werden kann, hat Cooler Master dem MA610P insgesamt sechs mal sechs Millimeter starke Heatpipes spendiert. Mit einer Bauhöhe von insgesamt 166,5 Millimetern reiht sich das Modell im oberen Bereich der CPU-Kühler ein. Zwar gehört er hiermit noch lange nicht zu den größten seiner Art, trotzdem ist die Auswahl an verwendbarer Gehäusen bereits eingeschränkt. Auch bei der RAM-Kompatibilität ist unserer Meinung nach etwas Vorsicht geboten, denn Cooler Master bietet dem Anwender beim ersten Ram-Slot insgesamt einen Platzbedarf von maximal 34,3 Millimetern an. Hohe und ausladende Heatspreader sind bei einer Vollbestückung des Arbeitsspeichers so selbstverständlich ein tabu. So schön die Kunststoff-Konstruktion auch aussieht - die Rahmen der Lüfter zahlen an dieser Stelle eindeutig ihren Tribut - da sie selbstverständlich um einiges ausladender sind als klassische Drahtklammern die üblicherweise für die Befestigung zum Einsatz kommen.


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Für den Abtransport der warmen Luft aus dem Gehäuse sorgen unterdessen zwei MasterFan MF120R RGB, die mit einer Push-Pull-Konfiguration einen entsprechenden hohen Luftdruck erzeugen sollen. Da die Lüfter fest in den Kunststoffrahmen integriert worden sind, ist es dem Anwender leider nicht möglich, jene bei Bedarf zu wechseln. Für eine optimierte Kühlleistung sollen diese nicht nur für ein perfektes Verhältnis von Luftstrom und Luftdruck im Bezug der durch die Lamellen strömenden Abluft sorgen, sondern ist zusätzlich in der PWM-Motorsteuerung mit einem sogenannten "Silent Driver IC" ausgestattet, welcher für einen glatteren und weniger aggressiven Drehmomentimpuls des Motors zuständig ist. Laut Hersteller erreicht man mit diesem Feature ein besonders niedriges Geräuschniveau, da etwaige Klickgeräusche sowie minimale Vibrationen deutlich reduziert werden. Der Drehzahlbereich erstreckt sich von 600 bis 1800 Umdrehungen pro Minute bei einem adäquaten Volumenstrom von maximal 90,69 m³/h, um damit einen effektiven Abtransport der entstehenden Abwärme zu realisieren. Mit einem 4-Pin PWM Anschluss ausgestattet und einer Lautstärke von bis zu 35 Dezibel, sollen diese zwar hörbar aber nicht zu laut ihren Dienst verrichten - wir sind gespannt ob sich dieses Versprechen auch wirklich bewahrheitet!


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Hauptaugenmerk der Lüfter ist selbstverständlich die RGB-LED-Beleuchtung. Für die Konfiguration wird allerdings zwingend ein entsprechender RGB-Header auf dem Mainboard vorausgesetzt. Zusätzlich muss dieses aktuell aus dem Hause von ASRock, ASUS, Gigabyte oder MSI stammen. Sofern sich kein entsprechender Anschluss auf der Hauptplatine befinden sollte, bietet sich die Möglichkeit, diesen Alternativ durch den im Lieferumfang befindlichen C10L In-Line RGB-Controller zu ersetzen. Dadurch stehen dem Anwender die meisten Konfigurationsmöglichkeiten ohne weitere Zusatzkosten zur Verfügung, sehr gut!

Insgesamt kann der Nutzer bei Verwendung des C10L In-Line RGB-Controllers auf fünf verschiedene Helligkeitsstufen, sechs Beleuchtungsmodi und sieben Farben zurückgreifen:
  • Lila
  • Weiß
  • Rot
  • Grün
  • Blau
  • Gelb
  • Hellblau

  • Atmen (Die fünf Helligkeitsstufen werden der Reihe nach langsam ausgeführt)
  • Stern (Statische Beleuchtung bei wechselnden Helligkeitsstufen)
  • Statisch (Permanente Beleuchtung)
  • Farbzyklus (Permanenter Farbwechsel)
  • Farbzyklus-Atmen (Permanenter Farbwechsel bei wechselnden Helligkeitsstufen)
  • Mirage (Zufälliger und permanenter Farbwechsel bei wechselnden Helligkeitsstufen)




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Montage

Zu Beginn wird die Backplate für die Installation vorbereitet. Dies geschieht mit Hilfe von vier Schrauben, welche durch die (je nachdem welcher Sockel genutzt wird) dafür vorgesehene Aussparung gesteckt werden. Im Anschluss daran lassen sich die Gewindestifte mit Hilfe von vier Arretierungsclips fest in ihrer Position halten, um nun zusammen mit der Rückplatte auf der hinteren Seite des Mainboards platziert zu werden. Auf der Vorderseite werden indes vier Abstandshalter mit Hilfe des mitgelieferten Schraubendreher-Aufsatzes mit den Gewindestiften verbunden. Diese sorgen später nämlich für die korrekte Distanz zwischen Prozessor und Kühlfläche. Nachdem die Montage-Halterungen mit dem Kühlkörper verschraubt wurden, ist es auch an der Zeit den Heatspreader (IHS) der CPU mit Wärmeleitpaste zu versehen und die Kühlfläche fest über dem Sockel zu montieren. Dafür müssen wir jedoch erst den nötigen Platz schaffen und die Kunststoffrahmen entfernen. Die Aussparrungen in den Aluminium-Finnen für den Schraubendreher fallen leider sehr schmal aus, daher ist der Einsatz eines langen und schlanken Kreuzschraubendrehers Pflicht. Für überzeugte Nutzer eines Bit-Schraubendrehers – wie unseren Redakteur – wäre ein passendes, vom Hersteller beigelegtes Werkzeug beim Zubehör definitiv ein tolles Gimmick!

Da bei einer eingebauten Hauptplatine der Platz stark eingeschränkt ist, sollten nun zuerst die Kabel für die RGB-LED-Beleuchtung wieder miteinander verbunden werden. Jetzt installieren wir die Kunststoffrahmen wieder mit dem Kühlkörper. Mit dem beiliegendem Y-Adapter werden zu guter Letzt beide Lüfter an den Prozessor-Lüfter-Anschluss angeschlossen.

Anmerkung: Cooler Master hat bei den Abstandshaltern Unterlegscheiben in Form eines Aufklebers integriert. Diese bestehen aus Kunststoff und sind leider sehr dünn. Im Laufe der Montage haben sich alle vier leicht verformt. Dadurch ist der Klebstoff mit dem Mainboard in Berührung gekommen. Es kommt dadurch zwar zu keinen Beschädigungen, die optische Ästhetik wird aber dennoch leicht negativ beeinträchtigt.

Bei der RAM-Kompatibilität wurden wir indes und zu unserer Freude positiv überrascht, da zwischen dem Rahmen des Lüfters und dem vordersten Steckplatz gerade noch ausreichend Platz vorhanden ist. Sofern der Anwender den Slot verwendet, sollte das Speichermodul jedoch vorsorglich ausgebaut werden, damit der Kunststoffrahmen inklusive dem Ventilator auch ordnungsgemäß am Kühlkörper montiert werden kann.


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MasterAir MA620P im Detail

Der MA620P - welcher genau wie der MA610P aus der aktuellen MasterAir-Serie stammt - kommt im direkten Vergleich schon etwas gewöhnlicher daher. Im Dual-Tower-Design gehalten wurde den Oberseiten auch Zierblenden aus Kunststoff spendiert, die als Design-Element ebenfalls das Hersteller-Logo präsentieren. Für die RGB-LED-Beleuchtung zeichnen sich an dieser Stelle ausschließlich die zwei mitgelieferten MasterFan MF120R RGB verantwortlich.

Im Portfolio soll dieser zukünftig die Speerspitze im Luftkühler Segment darstellen, denn mit einer 200 Watt hohen Thermal Design Power (TDP) richtet Cooler Master den CPU-Kühler gleichermaßen an Spieler und Übertakter. Diese Philosophie können wir auch bei der Verarbeitung feststellen, da die Aluminiumlamellen hier keinerlei Anlass zur Kritik geben. Alles wurde sauber entgratet und wir konnten – wie schon beim kleineren Bruder - keinerlei Stellen ausmachen, an denen man sich während der Montage hätte verletzen können, sehr gut! Bei den weiteren Spezifikationen verhält es sich fast schon wie bei einem Déjà-vu, da diese sich in den allermeisten Fällen mit denen des anderen Testkandidaten gleichen.


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Die - wie uns bereits bekannt ist - nicht vollständig vernickelte Kontaktfläche setzt auch hier auf die Continuous-Direct-Contact-2.0 Technologie, und die entstehende Abwärme wird gleichermaßen mit sechs mal sechs Millimeter starken Heatpipes abgeführt. Die Bauhöhe von ganzen 164,5 Millimetern des 850 Gramm schweren Kühlkörpers ist zwar minimal geringer, dennoch ist die Auswahl an geeigneten Gehäusen damit nicht automatisch größer. Anders verhält es sich bei der RAM-Kompatibilität die mit 35,6- bis maximal 53 Millimetern im direkten Vergleich beim ersten Arbeitsspeicher-Steckplatz erstaunlich hoch ausfallen soll. Für die größtmögliche Raumfreiheit muss lediglich der Lüfter an der höchst möglichen Stelle montiert werden.


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Bei den Lüftern gibt es auch nicht viel Neues zu berichten, da ebenfalls zwei MasterFan MF120R RGB zum Einsatz kommen. Anders als erwartet unterscheiden sich die Angaben der technischen Daten allerdings etwas voneinander. Während der Drehzahlbereich von 600 bis 1800 Umdrehungen pro Minute vollständig identisch ist, fällt der Volumenstrom von maximal 90,73 m³/h minimal höher aus. Die Lautstärke soll laut Cooler Master den Wert von bis zu 31 Dezibel nicht übersteigen, somit wäre diese Konstellation ganze vier Dezibel leiser wie mit dem MA610P. Wir gehen davon aus, dass diese Differenzen aufgrund der unterschiedlichen Bauweisen der Kühlkörper auftreten und sind bereits sehr gespannt, welche Ergebnisse uns der Praxistest in dieser Hinsicht liefern wird!


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Da sich die Spezifikationen der RGB-LED-Beleuchtung vollständig mit dem des MA610P gleichen, zitieren wir zur besseren Übersicht an dieser Stelle noch einmal die Erklärungen vom kleinen Bruder der vorherigen Seite:


Hauptaugenmerk der Lüfter ist selbstverständlich die RGB-LED-Beleuchtung. Für die Konfiguration wird allerdings zwingend ein entsprechender RGB-Header auf dem Mainboard vorausgesetzt. Zusätzlich muss dieses aktuell aus dem Hause von ASRock, ASUS, Gigabyte oder MSI stammen. Sofern sich kein entsprechender Anschluss auf der Hauptplatine befinden sollte, bietet sich die Möglichkeit, diesen Alternativ durch den im Lieferumfang befindlichen C10L In-Line RGB-Controller zu ersetzen. Dadurch stehen dem Anwender sämtliche Konfigurationsmöglichkeiten ohne weitere Zusatzkosten zur Verfügung, sehr gut!

Insgesamt kann der Nutzer bei Verwendung des C10L In-Line RGB-Controllers auf fünf verschiedene Helligkeitsstufen, sechs Beleuchtungsmodi und sieben Farben zurückgreifen:
  • Lila
  • Weiß
  • Rot
  • Grün
  • Blau
  • Gelb
  • Hellblau

  • Atmen (Die fünf Helligkeitsstufen werden der Reihe nach langsam ausgeführt)
  • Stern (Statische Beleuchtung bei wechselnden Helligkeitsstufen)
  • Statisch (Permanente Beleuchtung)
  • Farbzyklus (Permanenter Farbwechsel)
  • Farbzyklus-Atmen (Permanenter Farbwechsel bei wechselnden Helligkeitsstufen)
  • Mirage (Zufälliger und permanenter Farbwechsel bei wechselnden Helligkeitsstufen)





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Montage

Hinweis: Um den CPU-Kühler richtig montieren zu können, muss das Mainboard vor der Montage ausgebaut werden. Bei der Befestigung werden die Muttern mit Hilfe des im Zubehör befindlichen Ring-Maulschlüssels festgezogen. Da der Kühlkörper durch das Dual-Tower Design sehr ausladend ausfällt, fehlt dem Anwender in einem Gehäuse schlichtweg der nötige Platz um richtig mit dem Werkzeug arbeiten zu können.

Zuerst wird die Backplate für die Installation vorbereitet. Dies geschieht mit Hilfe von vier Schrauben, welche durch die (je nachdem welcher Sockel genutzt wird) dafür vorgesehene Aussparung gesteckt werden. Im Anschluss daran lassen sich die Gewindestifte mit Hilfe von vier Arretierungsclips fest in ihrer Position halten, um nun zusammen mit der Rückplatte auf der hinteren Seite des Mainboards platziert zu werden. Auf der Vorderseite werden indes vier Abstandshalter – welche auf jeder Seite über ein Gewinde verfügen – mit den Gewindestiften verschraubt. Diese sorgen später nämlich für die korrekte Distanz zwischen Prozessor und Kühlfläche. Nachdem die Montage-Halterungen mit dem Kühlkörper verschraubt wurden, ist es auch schon an der Zeit den Heatspreader (IHS) der CPU mit Wärmeleitpaste zu versehen und die Kühlfläche fest über dem Sockel zu montieren. Dies geschieht, in dem die vier Muttern einfach mit Hilfe des Montage-Werkzeuges festgeschraubt werden.

Da wir bei einer ausgebauten Hauptplatine über ausreichend Platz verfügen, werden nun die Kabel für die RGB-LED-Beleuchtung mit dem Zwischenstecker verbunden, der wiederum an dem RGB-Header des Mainboards angeschlossen wird. Abschließend werden mit dem beiliegendem Y-Adapter zu guter Letzt beide Lüfter mit dem Prozessor-Lüfter-Anschluss verbunden.

Anmerkung: Bei der RAM-Kompatibilität wurden wir bei Verwendung eines AMD-Sockels leider sehr enttäuscht. Die Montage-Möglichkeiten des Kühlkörpers sind hier stark eingeschränkt. Die Ausrichtung kann lediglich so gestaltet werden, dass die Ventilatoren die warme Luft entweder in Richtung des Deckels oder des Bodens weiterleiten. Dadurch verdeckt der Kühlkörper den vordersten Steckplatz, somit ist eine Vollbestückung des Arbeitsspeichers nicht möglich, schade!


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Testsystem

Testsystem
CPU: AMD Ryzen 5 1600
CPU-Kühler: Cooler Master MasterAir
MA610P /
MA620P
Lüfter: 2x 120 mm
Statischer Druck: 16,18 Pa*
Luftdurchsatz: 90,69 / 90,72 m³/h*
Lüftergeschwindigkeit: 600 - 1800 U/min*
Lautstärke: 31 dB(A)*
Mainboard: Gigabyte GA-AB350-Gaming 3
Arbeitsspeicher: 2x 4 GB G.Skill RipJaws 4 CL 15
DDR4-2133 MHz
Grafikkarte: XFX Radeon R5 230 1GB DDR3
HDD / SSD: Samsung 830 Pro 128 GB
Gehäuse: Fractal Design Arc Midi R2
Gehäuselüfter: -
Netzteil: Cougar GX-S450
Wärmeleitpaste: Arctic MX-4
 

* Herstellerangabe



Damit wir das volle Potenzial aus unseren Testkandidaten herausholen können, setzen wir bei unserem Testsystem auf den Zeppelin-Die basierenden AMD Ryzen R5 1600. Im Jahr 2017 kam endlich die lang erwartete Zen-Architektur aus dem Hause Advanced Micro Devices (AMD) in den Handel und ebnete so den Weg für Sechskern- und Achtkern-Prozessoren im Mainstream-Segment. Durch ihre sehr hohe Rechenleistung, beispielsweise für Foto- und Videobearbeitung, sowie einer guten Spiele-Performance, etablierte sich die CPU in Windeseile zum absoluten Sweetspot im Massenmarkt. Des Weiteren müssen sich die MA610P und MA620P in dem noch recht jungen Testparcours gegen zwei leistungsstarke AiO-Wasserkühlungen und den AMD Wraith Spire Boxed-Kühler behaupten. Gerade die ML240L RGB konnte sich durch ihre hervorragende Kühlleistung in der Vergangenheit als unsere Referenz etablieren. Wir sind gespannt, ob Cooler Masters Luftkühler den starken AiO-Wasserkühlungen im Praxistest die Stirn bieten können, oder man sich unter Umständen sogar mit einem der Probanden an die Spitze des Testfeldes kühlt!




Testverfahren

Damit wir die Drehzahlen, die Kühlleistung und die Lautstärke des MA610P und MA620P besser bewerten können, haben wir insgesamt drei verschiedene Testszenarien durchgeführt, in denen unseren Testprobanden ihr vollständiges Potenzial abverlangt wird. Um sehr viel Abwärme zu erzeugen, verwenden wir im Testparcours das Stress-Test-Tool "Core Damage", welches unseren AMD Ryzen 5 1600 kräftig ins Schwitzen bringt. Anschließend führen wir jeweils eine Testsession bei 50-, 75- und 100 Prozent PWM-Drehzahl durch, womit wir die Leistung aller im Testparcours befindlichen Modelle korrekt miteinander vergleichen können.


Die Kühlleistung werden wir in einem geschlossenen System ermitteln, da normalerweise das Gehäuse bei den Anwendern ebenfalls geschlossen zum Einsatz kommt. Das hat den Vorteil, das reale Einsatzgebiet bestmöglich nachzustellen. Zur Feststellung der Lautstärke wurde eine Lautstärkemessung mit Hilfe eines PCE-MSM 2 durchgeführt. Das Schallpegelmessgerät wird dafür in einem Abstand von 50 Zentimeter vor dem Gehäuse positioniert. Die Ergebnisse der Lautstärkemessungen können sich von Redakteur zu Redakteur unterscheiden. Wie kommt es zu den unterschiedlichen Messungen bei den Redakteuren? Dies erläutern wir hier:

 Aufklappen


Um die ermittelten Werte unabhängig von äußeren Einflüssen wie etwa der Jahreszeit oder der Witterung vergleichbar zu machen, geben wir das Ergebnis als Differenz zur Raumtemperatur in Kelvin an. Das bedeutet, wenn die Temperatur um ein Grad steigt, ist das bei Celsius und Kelvin gleich viel. Lediglich der Punkt an dem null Grad ist unterscheidet sich. Daher sind die Messwerte immer als "X Grad mehr als die ermittelte Zimmertemperatur" zu lesen.


Ein Beispiel: Ein Testsample erreicht bei der Messung 25 Grad Kelvin, die Raumtemperatur liegt hingegen bei 22 Grad Celsius. Die CPU wird letztendlich insgesamt 47 Grad heiß.


Folgende Software benutzen wir für unseren Test:




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Kühlleistung und Lautstärke

Im Vorfeld haben wir zuerst die Drehzahlbereiche mit Hilfe der Gigabyte SIV Software ermittelt, um einen ersten Eindruck auf die mögliche Kühlleistung und die Geräuschentwicklung zu erhalten. Besonders aufgefallen ist uns, dass die beiden Kontrahenten über weite Teile sehr nah beieinander liegen. Lediglich bei maximaler Drehzahl setzt sich der MA620P mit 157 U/Min. ab. Der angegebene Wert von maximal 1800 U/Min erreicht jedoch keiner der beiden Testkandidaten. Daher erwarten wir im gesamten Testparcours eine moderate Kühlleistung bei einer angenehm niedrigen Lautstärke.

Allgemeiner Hinweis: Im normalen Nutzungsbetrieb erreichen die Lüfter von CPU-Kühlern nie den Drehzahlbereich von 100 Prozent.








Wie bereits vermutet schaffen es beide CPU-Kühler nicht auf dem Niveau der AiO-Wasserkühlungen zu agieren. Überrascht hat uns allerdings, dass der MA620P nicht in der Lage ist sich deutlicher vom MA610P abzusetzen. Im Schnitt beträgt die Differenz lediglich ein Grad Celsius. Aufgrund der eingeschränkten Montage-Halterungen ist Cooler Masters Flaggschiff nicht in der Lage, die Abwärme optimal aus dem Gehäuse abzuführen.








Bei der Lautstärke zeigt sich ein ähnlich klares Bild. Bei 50 Prozent PWM-Drehzahl gehört man mit 32,8 Dezibel neben dem AMD Wraith Spire zu den leisesten Kühlern im Testparcours. Was uns sehr gefreut hat sind die Ergebnisse bei 75 Prozent PWM-Drehzahl, denn dort kann sich der MA610P sogar deutlich an die Spitze des Testfeldes setzen. Leider ändert sich das bei maximaler Drehzahl, da die beiden MasterFan MF120R RGB scheinbar dazu neigen stärke Luftverwirbelungen zu erzeugen. Das Resultat ist eine Geräuschkulisse auf dem Niveau der Argus Storm2, die zwar noch als angenehm zu beurteilen ist aber dennoch nicht mehr mit dem Boxed-Kühler konkurrieren kann.










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Fazit



Nachdem wir unsere beiden Probanden ausgiebig testen konnten folgt nun unser Fazit. Beginnen wollen wir auch hier mit dem MA610P, der uns besonders wegen seiner auffälligen und einzigartigen Optik gut gefallen hat. So empfiehlt sich dieser CPU-Kühler gleichermaßen für Freunde einer gut umgesetzten Kühllösung sowie Liebhaber einer RGB-LED-Beleuchtung. Denn dank des großzügigen Lieferumfangs können selbst Anwender ohne RGB-Header auf dem Mainboard die volle Farbenpracht uneingeschränkt genießen. Überzeugen konnte uns ebenfalls die RAM-Kompatibilität, die zu unserer Freude höher als erwartet ausgefallen ist. An dieser Stelle konnte uns Cooler Master wirklich positiv überraschen! Die Preisgestaltung von aktuell rund 54 Euro empfinden wir daher als realistisch und somit angemessen. Zwar gibt es für diesen Kaufpreis durchaus leistungsstärkere Kühler, diese bieten dem Nutzer dafür jedoch keinen ästhetischen Mehrwert. Kritik muss sich der kleine Bruder des MasterAir Maker 8 lediglich bei den nicht austauschbaren Lüftern gefallen lassen. Die zu schmalen Aussparrungen in den Aluminium-Finnen und der Fauxpas bei dem Klebstoff der Unterlegscheiben sind unserer Meinung nach nur kleinere Makel und spielen daher bei unserer Bewertung lediglich eine untergeordnete Rolle.

Der MA620P hingegen hatte in unserem Test zweifelsohne einen schwereren Stand. Als aktuelles Flaggschiff der MasterAir-Serie lagen die Leistungswerte erwartungsgemäß auf einem guten Niveau, wirklich absetzen konnte sich der 20 Euro teurere Dual-Tower Kühler vom MA610P jedoch nicht. Bei Verwendung auf AMD-Systemen sorgt die eingeschränkte Montageausrichtung außerdem für etwas Frustration. Denn durch den zugebauten vordersten Steckplatz ist eine hohe RAM-Kompatibilität natürlich nicht mehr gegeben. Außerdem fällt der Einbau durch das zwingend notwendige ausbauen des Mainboards etwas aufwändiger als erwartet aus. Dank dem großen Lieferumfang -inklusive des C10L In-Line RGB-Controllers - wird dem Anwender die vollständige Kontrolle über die RGB-LED-Beleuchtung ermöglicht. Sofern dem Nutzer nicht nur eine tolle Beleuchtung sondern auch ein hohes Kühlpotenzial wichtig ist, sollte der CPU-Kühler in die engere Auswahl genommen werden, da im Testparcours dennoch eine leichte Tendenz zur höheren Kühlleistung erkennbar war. Sofern als Alternative auch eine AiO-Wasserkühlung in Frage kommt, können wir bedenkenlos die erst kürzlich von uns getestete MasterLiquid ML240L RGB empfehlen.

Um es abschließend noch einmal festzuhalten: Beide Varianten haben im Test eine vergleichbar gute Leistung geboten, am Ende liefert der MA610P aus unserer Sicht jedoch das rundere Gesamtpaket ab.


Pro und Kontra MP610P



  • Leiser Betrieb möglich
  • Gute Kühlleistung
  • Großer Lieferumfang (C10L In-Line RGB-Controller)
  • Ansprechende Optik
  • Solide Verarbeitung




  • Kein Austausch der Lüfter möglich


Awards:


Pro und Kontra MP620P



  • Leiser Betrieb möglich
  • Gute Kühlleistung
  • Großer Lieferumfang (C10L In-Line RGB-Controller)
  • Solide Verarbeitung




  • Aufwändiges Montage-System
  • Montage bei AMD-Systemen nur mit vertikaler Luftstromausrichtung möglich
  • Hoher Preis im Vergleich zum MA610P
  • Eingeschränkte RAM-Kompatibilität bei AMD-Sockeln


Awards:


Links zu den Produkten




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Daniel Figiel


gedruckt am 12.12.2018 - 20:40
http://www.tech-review.de/include.php?path=content/content.php&contentid=16752