Reviews » Externe Peripherie
Arctic Breeze - frischer Wind vor dem Computer
08.11.2012 - 09:00

Egal ob beim Zocken oder beim Arbeiten - Überhitzungsprobleme können nicht nur die PC-Hardware betreffen. Der bekannte Spruch "Das Problem sitzt vor dem Bildschirm" ist auch bei der Kühlung passend. Arctic hat die Probleme schwitzender Gamer und IT-Redakteure erkannt und verspricht uns eine kühle Brise. Im Vergleich zu den Bastellösungen wie einem 120-mm-Gehäuselüfter auf dem Schreibtisch sieht der Arctic Breeze deutlich besser aus und soll auch besonders flexibel einsetzbar sein.


Mit einem Handelspreis von knapp zehn Euro gehört die Kühllösung zu den preiswerten Gadgets. Und spätestens im Sommer 2013 werden wir alle wieder über die Hitze fluchen und uns nach jedem Hauch eines Luftzugs sehnen.


Danksagung

Wir danken der Firma Arctic für die schnelle und unkomplizierte Bereitstellung des Testsamples.









Inhalts-Navigation:








Inhalts-Navigation:
[RIGHT]Inhalts-Navigation:


Verpackung und Äußeres

Arctic liefert den Propeller in einem kleinen Karton aus, die Verpackung lässt sich problemlos öffnen. Der Arctic Breeze wird im Inneren durch ein Stück Kunststoff festgehalten, sodass er beim Transport nicht beschädigt wird. Der Karton eignet sich dennoch keinesfalls für einen Versand per Paketdienst. Wir empfehlen dringend, dafür eine zusätzliche Umverpackung zu verwenden.

Bild vergrößern Bild vergrößern


Optisch lehnt sich der Breeze an ein Windkraftwerk an - wenn auch natürlich im Miniaturformat. Auf der Spitze thront der weiße 92-mm-Lüfter. Der "Mast" ist praktischerweise biegbar, das "Fundament" des Miniaturkraftwerks ist ausreichend schwer und an der Unterseite teilweise gummiert. Der Breeze steht daher immer sicher. Mit dem Drehregler auf der Oberseite Fundaments kann die Drehzahl eingestellt werden. Die Stromversorgung wird über ein 180 cm langes, weißes USB-Kabel hergestellt.

Bild vergrößern











Inhalts-Navigation:


Praxiseinsatz

Im Praxistest messen wir mit unserem digitalen Drehzahlmesser zwischen 1100 und 1965 Umdrehungen pro Minute. Dabei zeigt unser Voltcraft SL100 Schallpegelmessgerät zwischen 39,1 und 44 dB(A) bei 10 cm Abstand an. Der Arctic Breeze ist damit keineswegs störend, aber je nach gewählter Leistung zumindest hörbar. Der verbaute Lüfter hinterlässt einen gemischten Eindruck: Bei waagrechter Ausrichtung und bei Ausrichtung nach unten sind die Lagergeräusch minimal. Soll der Lüfter hingegen aufwärts pusten, rattert er störend.

Die gefühlte Kühlung ist bereits bei der minimalen Drehzahl angenehm. Aufgrund des relativ kleinen 92-mm-lüfters ist es jedoch wichtig, gut zu zielen, damit man nicht den Bereich des Luftstroms verlässt. Dank des beweglichen Schwanenhalses klappt das problemlos.













Inhalts-Navigation:


Fazit

Die arktische Brise erledigt ihre Aufgabe zu unserer Zufriedenheit. Die kühlende Wirkung des Luftstroms tut gut, dabei bleibt das Geräuschniveau meist unauffällig. Wird der Lüfter jedoch nach oben gerichtet, stören die deutlichen Lagergeräusche. Durch die manuelle Steuerungsmöglichkeit lässt sich die Kühlleistung je nach Umgebungstemperatur und persönlichem Geschmack anpassen.

Mit rund neun Euro ist der Arctic Breeze ein preiswertes und nützliches Gadget. Derzeit ist die Pro-Variante mit integriertem vierfach-USB-Hub jedoch zum gleichen Preis verfügbar. Die Konkurrenz aus dem eigenen Hause hat daher das leicht bessere Preis-/Leistungsverhältnis.



  • preiswert
  • wirksam
  • Optik
  • leise




  • Lagergeräusch bei Ausrichtung nach oben
  • Pro-Version mit USB-Hub zum gleichen Preis verfügbar



    Links zum Produkt



    [BLOCK]Egal ob beim Zocken oder beim Arbeiten -


  • Philip Pfab


    gedruckt am 18.02.2018 - 07:56
    http://www.tech-review.de/include.php?path=content/content.php&contentid=15652