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Guide: Auf was muss man achten, wenn man sich einen PC selbst zusammenstellt? |
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52 Beiträge - Forenkenner

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Betriebsystem: Win XP Pro Browser: Firefox
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Dieser Frage haben wir uns angenommen und zeigen euch hier, was die wichtigsten Sachen sind, auf die man achten sollte.
Viel Spaß beim Lesen 
Allgemeine Fragen, die man sich stellen sollte:
1. Was mache ich hauptsächlich am PC? (z.B. Spiele, Surfen, Multimedia oder auch anspruchsvolles wie beispielsweiße Encoding, Videobearbeitung, Photoshop)
2. Auf was lege ich besonderen Wert? (Optik, Geräusch- oder Wärmeentwicklung usw.)
3. Wie lange soll der PC „aktuell“ sein? (Je mehr man investiert, desto länger ist ein PC „aktuell“)
4. Lege ich Wert auf besondere Performance? (soll das Laden von Windows, Spielen etc. schnell gehen?)
5. Soll das Innenleben des PCs ansprechend gestaltet sein? (Hochwertige Kühler und sauber verlegte Kabel)
Nachdem man sich entschieden hat, auf welche der oben genannten Sachen man Wert legt will ich euch nun zeigen, welche Komponenten zum gewünschten Ergebnis führen:
1. a. Wenn ich ein Gamer bin, ist es in erst Linie wichtig, eine Leistungsstarke Grafikkarte. Doch dies alleine reicht meistens nicht aus. Viele aktuelle Spiele sind fähig, Prozessoren mit mehr als nur einem Kern auszureizen(sogar auch Quadcore). Ein Gleichgewicht zwischen Grafikkarte und Prozessor ist deshalb ratsam. Voraussetzung bei Gamer-PCs sind natürlich hochwertige Netzteile und CPU Kühler, die bei sehr hoher und langer Last nicht einfach den Geist aufgeben und den PC zum Absturz bringen. Außerdem ist noch wichtig, dass man eine schneller Festplatte und mindestens 4GB Arbeitsspeicher (mehr dazu in Punkt 4).
b. Genau das Gegenteil zeigt sich beim Office- und Surf-PC: Wenn mit dem PC nicht gespielt werden soll reicht eine einfache Dualcore-CPU, weniger Arbeitsspeicher, ein kleines Netzteil sowie Festplatte und die Grafikkarte kann sogar eine Onboard Grafikkarte sein, welche gegenüber einer PCIe Grafikkarte deutlich weniger Strom verbraucht und kaum zusätzliche Abwärme Produziert. Praktisch bei dieser Option ist, dass durch die geringe Abwärme leise Lüfter verbaut werden können. Ein insgesamt leiser Betrieb ist also kein Problem.
c. Ein Multimedia-PC ist ähnlich aufgebaut wie ein Office-PC: Worauf man dennoch achten sollte ist eine ausreichend dimensionierte Festplatte. Wer nämlich seine Musik- bzw. DVD Sammlung digitalisieren will braucht eine Menge Platz. Wer zusätzlich noch FullHD Filme mit 1080p an seinem HTPC genießen möchte sollte darauf achten, dass er mit einer "HD-Fähigen" Grafikkarte (z.B. HD 4350 o.Ä.) und einem BlueRay Laufwerk ausgestattet ist. Mit der onboard Grafikkarte könnte es nämlich bei der Wiedergabe zu Rucklern kommen. (An dieser Stelle vielen Dank an den User "Simon Meissner" für den Ergänzenden Beitrag )
d. PC für Encoding und Bildbearbeitung: Bei dieser Art von PC ist einer der wichtigsten Faktoren die CPU. Ein starker Quadcore ist hier von entscheidendem Vorteil, da dieser gerade beim Encoding die meiste Arbeit verrichtet. Weiteres siehe Punkt 4
2. Kommen wir nun zum Äußeren Erscheinen des PCs und die Kühlung:
Das allerwichtigste ist natürlich, dass das eigene Gehäuse optisch ansprechend ist. Doch sollte man nicht vergessen, dass das Gehäuse bei der Kühlung einer der wichtigsten Rollen übernimmt: Denn was bringt mir ein High-End CPU Kühler, wenn die Wärme anschließend nicht nach draußen befördert wird? Es ist daher absolut wichtig, mindestens einen 120cm Lüfter im Gehäuse zu installieren, der für Frischluft sorgt. Es ist beispielsweiße nicht ratsam einen Gamer-PC in ein HTPC Gehäuse zu verbauen, da diese für ihre geringe Gehäusebelüftung bekannt sind. Man sollte wissen, dass die Komponenten eine kürzere Lebenszeit aufweisen, wenn sie ständig unter Hitze arbeiten müssen. Gerade auf Höhe des CPU-Kühlers sollte deshalb ein Lüfter verbaut werden. Doch was für Lüfter sollte man verwenden? Bei der Suche nach einem guten Lüfter kann die Suchfunktion auf unsere Partnerseite www.Caseking.de helfen. Beim CPU Kühler sollte man darauf achten, dass die Kühlleistung ausreichend für die verbaute CPU ist und dass der Kühler kompatibel mit dem Sockel des Motherboards ist. Wenn ihr euch nicht entscheiden könnt schaut euch einfach unsere hier Testberichte an. Ihr werdet bestimmt etwas finden.
3. Kurz und knapp: Für denjenigen, der nicht alle 1-2 Jahre einen neuen PC kaufen, bzw. aufrüsten möchte lohnt es sich, etwas mehr Geld in die Komponenten zu investieren. Wer zum Beispiel jetzt schon einen Quadcore und viel Ram verbaut ist auch in Zukunft auf der sicheren Seite. Übrigens: Hochwertigere Hardware weißt erfahrungsgemäß seltener Defekte auf als minderwertige Produkte und halten somit länger.
4. Kommen wir nun zur allgemeinen Performance:
Woran liegt es, dass das Betriebssystem bzw. ein Spiel langsam startet? Die Antwort ist simple: Die Festplatte. Denn alle Daten die gelesen und später verarbeitet werden sind auf der Festplatte gespeichert. Doch wo werden die Daten gespeichert? Dies geschieht meist im Arbeitsspeicher. Die Daten werden also direkt von der Festplatte in den Ram gespeichert. Ist dieser jedoch voll, werden die überschüssigen Daten in die Auslagerungsdatei abgelegt, welche sich auch auf der Festplatte befindet. Dieser Vorgang ist jedoch ein echter Leistungsbremser, da von der Festplatte wieder auf die Festplatte geschrieben werden muss. Abhilfe schafft hier der Kauf von zusätzlichem Arbeitsspeicher. Bei einem durchschnittlichen PC sollten also etwa 4 GB verbaut sein (mehr ist natürlich besser). Aber aufgepasst: Wenn euer Betriebssystem eine 32Bit Version ist, werden nur etwa 3GB Ram unterstützt. Deshalb ist bei mehr Arbeitsspeicher ein Upgrade bzw. ein Neukauf eines 64Bit Betriebssystem Vorraussetzung. Wem das immer noch zu langsam ist, sollte sich überlegen zu einer SSD bzw. Western Digital Velociraptor zu greifen.
Diese sind aufgrund ihrer Hohen Datentransferraten und Zugriffszeit besonders für Gamer und Encoder interessant. Auch hierfür findet ihr bei uns ausführliche Reviews zum Thema.
5. Zuletzt widmen wir uns dem Thema Innenleben des PCs.
Viele kaufen sich gerne ein Gehäuse mit einer Plexiglasscheibe, damit man sehen kann, was sich so im Innern des PCs so versteckt. Doch wer schaut sich gerne einen PC an, bei dem man ausschließlich wild durcheinander gelegte Kabel sieht und man deshalb nichts erkennt?
Wenn man diesem Problem ausweichen will, sollte man sich ein Netzteil besorgen, welches mit Kabelmanagement ausgestattet ist, damit man die unnützen Kabel einfach abklemmen kann. Aber was ist, wenn es mal dunkel ist? Ganz einfach, man verbaut beleuchtet Lüfter, die das Innenleben ansehnlich machen. Eine große Auswahl findet ihr wieder auf unserer Partnerseitewww.Caseking.de.
Bei Fragen oder Verbesserungsvorschlägen könnt ihr natürlich gerne was dazu schreiben.
Gerne stelle ich euch auch mal einen PC nach euren Wünschen zusammen.
Der Post wurde 9 mal editiert, zuletzt von Mario Kramer am 29.08.2009 - 22:16.
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Beitrag vom 17.08.2009 - 13:38 Beitrags-Nr: 20162 |
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| Re: Guide: Auf was muss man achten, wenn man sich einen PC selbst zusammenstellt? |
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855 Beiträge - Forenlegende

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Betriebsystem: Windows7 64bit
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Schönes Ding
Wobei ich hier mal mit dir über Dual/Quadcore diskutieren will, ich lösch den Post, wenns dir nicht recht ist, ne.
Bis sagen wir 800Euro investiert man bei einen PC zum Gamen besser in einen höher getakteten Dealcore, als in einen Quadcore, der dann nur auf 2GHz läuft, weil man sich mehr nicht leisten kann.
Desweiteren sollte gesagt sein, das es sich normalerweise nicht lohnt, mehr als 1800Euro in einen PC zu investieren, da er in einem Jahr auch in der Leistungsklasse wieder überholt ist. -Wer viel Geld hat sollte nicht einmal alles reininvestieren, sondern immer ein"bisschen"-d.h. nicht die HD4870X2 kaufen, sondern z.B. eine HD4890 und im Jahr drauf wieder eine um die 150 Euro. das lohnt für den Endverbraucher, außer er spielt ab einer bestimmten Auflösung mehr Sinn.
Ansonsten super, fällt einem dadurch sicherlich leichter
MfG
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Beitrag vom 17.08.2009 - 14:25 Beitrags-Nr: 20163 |
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| Re: Guide: Auf was muss man achten, wenn man sich einen PC selbst zusammenstellt? |
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318 Beiträge - Forenstar

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Betriebsystem: Mac OS X 10.5, Windows 7 Browser: Firefox
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Sinnvoller Post, der denke ich einigen Leuten die Zusammenstellung erleichtert. 
Gerade bei Mulltimedia PC's sollte man jedoch auch auf ausreichende Grafikpower achten wenn man z.B. ruckelfrei Videos in High Definition genießen möchte. Hier könnte man als Beispiel die Radeon HD-Serie von ATI nennen, da diese ab Werk, wie der Name schon sagt für die Wiedergabe von Videos HD gerüstet sind und auch in einer für die Leistung sehr erschwinglichen Preisklasse angesiedelt sind. Außerdem ist in diesem Fall zusätzlich ein BluRay Laufwerk sinnvoll.
MfG
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Beitrag vom 26.08.2009 - 02:41 Beitrags-Nr: 20241 |
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| Re: Guide: Auf was muss man achten, wenn man sich einen PC selbst zusammenstellt? |
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52 Beiträge - Forenkenner

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Betriebsystem: Win XP Pro Browser: Firefox
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Hey,
danke für den Beitrag... werde dies gleich mal ändern.
Weitere Ideen von außerhalb ?? 
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Beitrag vom 27.08.2009 - 20:51 Beitrags-Nr: 20274 |
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