Nachdem Nintendo auf der E3 nur sehr ungenaue Angaben zur in der WiiU verbauten Hardware gemacht hat, tauchten auf der Website vgleaks.com per Leak jetzt weitaus genauere Angaben auf. Diese beziehen sich allerdings auf das neueste Dev-Kit, die Spezifikationen könnten sich bis zum Release also noch durchaus ändern.
Demnach handelt es sich beim verbauten Hauptprozessor um eine von IBM entwickelte CPU mit PowerPC Architektur, welche drei klassische Kerne besitzt. Der Cache soll bei Core#0 und #2 eine Größe von 512 KB besitzen, bei Core#1 mit 2048 KB bemessen sein, also insgesamt 3 MB groß sein. Die auf den r7xx (HD 4000) Chips von AMD basierende Grafik soll GX2 heißen und OpenGL nutzen. Mit dabei sein sollen 32MB eDRAM und eine Tesselationsunit. Dies ähnelt durchaus der in der Xbox 360 verbauten "Xenos"-GPU, welche immerhin 10MB eDRAM und ebenfalls eine Tesselationsunit besitzt. Darüber hinaus ist ein Rendern in 720p sowie 1080p ebenso wie die qualitätssteigernden Features Anistropische Filterung (bis x16) und MSAA (bis 8x) möglich. Die GPU soll sich als ebenso effizient wie die in der ursprünglichen Wii genutzte GX1 GPU erweisen. Die verbaute Menge an RAM in der WiiU soll bei einigen Dev-Kits bei 3GB liegen, im fertigen System allerdings nur bei 1,5GB.
Diese Features machen durchaus Lust auf mehr und sollten, trotz der Verwandtschaft zu den bereits älteren Systemen Xbox 360 und PlayStation 3, zu einer neuen grafischen Entwicklung führen, von der auch PC-Spieler profitieren würden. Trotz allem handelt es sich hierbei jedoch nur um ein Gerücht und sollte daher mit Vorsicht betrachtet werden. Angesichts des geplanten Angebots, das alle bekannten Nintendo-Marken (beispielsweise Pikmin, Mario und co.) sowie Core-Games wie Assassin's Creed 3 und Batman: Arkham City umfasst, sollte man sich über die wieder verstärkte Core-Gamer Ausrichtung freuen können.
Quelle:
vgleaks.com