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  Corsair Obsidian 700D im Review: Der gar nicht so kleine Bruder betritt das Deck
Corsair Obsidian 700D im Review: Der gar nicht so kleine Bruder betritt das Deck
27.05.2010 von Tibor Bársony





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Optik und äußere Ausstattung


Zunächst fällt natürlich die enorme Größe des 700D ins Auge.
Selten gab es solch große Gehäuse für den Heimanwender zu kaufen. Die Größe fordert mit den etwa 15 kg Leergewicht auch ihren Tribut.



Die Materialstärke ist durchschnittlich, für solch ein Gehäuse jedoch mehr als ausreichend, um es sehr stabil in Form zu halten. Allerdings zeigt die Konkurrenz in dieser Preisklasse, dass hier mehr möglich ist.

Die Optik der Gehäusefront strahlt Eleganz aus. Das gebürstete Aluminium wirkt sehr edel, die Linien sehr fein.
Man will die beinahe geschlossene Fläche kaum mit Laufwerken unterbrechen. Stealthmods, die die Laufwerksblenden von Brennern und ähnlichem verbergen, bieten sich hier an.

Das I/O-Panel ist hinter der obersten Schacht-Abdeckung versteckt und öffnet sich nach etwas Druck mit vornehmer Langsamkeit.
Hier finden sich insgesamt 4 USB-Ports, Klinkenanschlüsse für Kopfhörer wie auch Mikrofon, und eine Firewire-Schnittstelle. Die Reset-Taste ist ebenfalls unter der Blende verborgen.



Die Seitenteile und das Heck sind weder aus Aluminium noch sind sie gebürstet.
Schade eigentlich, denn immerhin ist man von der Konkurrenz in dieser Preisklasse zumeist anderes gewohnt.





Das einheitliche Schwarz wird lediglich vom weißen Corsair-Logo unterbrochen.
Ein Seitenfenster, wie es das Obsidian 800D hat, sucht man leider vergeblich.

Der Deckel ist für den Einsatz von einem sogenannten Triple-Radiator (3 * 120 mm) konzipiert und weist entsprechende Öffnungen auf.



Das Heck des Korsaren zeigt sich ebenso schlicht wie der Rest, verrät teilweise allerdings schon das Konzept des Innenraumes.



So sitzt das Netzteil im Gehäuseboden, während Schlauchdurchführungen für Wasserkühlungen im oberen Drittel zu finden sind.

Es fallen neben dem Platz für den 140 mm Hecklüfter auch die drei durchlöcherten Flächen über dem Netzteil, an der linken Seite, und unter dem Deckel auf.
Offenbar soll hier zusätzlich frische Luft angesaugt, bzw. erwärmte Luft wieder abgegeben werden.
Ein Highlight stellt das Verriegelungssystem der Seitenteile dar.
Die beiden mechanischen Knöpfe an den beiden Seiten des Hecks entriegeln das jeweilige Seitenteil, sodass es ohne Werkzeugeinsatz abgenommen und wieder angebracht werden kann.
Die Seitenteile sitzen erstaunlich fest.

Der Standfuß ist sehr robust und verhindert sämtliches Verrutschen.





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