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  Arbeitsspeicher und SSD aufrüsten leicht gemacht!  - TRV-Anfängerguide
Arbeitsspeicher und SSD aufrüsten leicht gemacht! - TRV-Anfängerguide
04.05.2017 von M. Plattner, C. Gäbler, L. Käsweber, M. Kramer, J.Wehner

Langsame Computer kosten den Anwender Zeit und Nerven, nicht nur damals war und ist dies ein störendes Problem, welches trotz leistungsstärkerer Hardware weiterhin anzutreffen ist. Nicht selten landen in diesen Momenten die eigenen Hände des Nutzers vor lauter Ärger im Gesicht statt auf der Tastatur oder der Maus - kurzum: man ist frustriert.

Vielleicht sind eure Anforderungen an den in die Jahre gekommenen PC gestiegen, ihr wollt endlich in Spielen bessere Grafikeinstellungen nutzen oder das Gesamtsystem beschleunigen. Eventuell wollt ihr auch nur in die Bildbearbeitung oder den Videoschnitt einsteigen, habt aber nicht ewig Zeit um euch mit Lade- und Bearbeitungsvorgängen aufzuhalten? Dann ist es Zeit den Computer einer Frischzellenkur zu unterziehen! Neben den Hauptkomponenten wie Prozessor, Mainboard und Grafikkarte, deren Upgrade eher von Kennern gemacht werden sollte, kann man aber auch mit dem Austausch eher unwichtig erscheinender Komponenten enorme Leistungsgewinne erzielen. Abseits der inzwischen im Mainstream angekommen SSD´s, deren Upgrade für veraltete Festplatten ebenfalls sehr sinnvoll wird, ist speziell der installierte Arbeitsspeicher für einige Anwendungsszenarien und besonders für die Geschwindigkeit ausschlaggebend.

Schnelleinstieg:
Wieso speziell den Arbeitsspeicher (kurz RAM) aufrüsten?



Die schnellste und zunächst einfachste Art, die Leistung seines Computers merklich zu verbessern besteht darin die vorhandenen Komponenten zu ersetzen oder zunächst einmal die vorhandenen Möglichkeiten einer Aufrüstung zu nutzen, ihm zum Beispiel mehr Arbeitsspeicher zu Verfügung zu stellen. Hierfür sind keinerlei Computerkenntnisse erforderlich und die Arbeit lässt sich selbst von unerfahrenen Anwendern problemlos und ohne Inanspruchnahme eines teuren Computerfachmanns bewerkstelligen, welcher für eine derartige Aufrüstung gerne mal 15 bis 30,- Euro vom Kunden verlangt. Geld das man sich sparen kann! Durch die Installation von zusätzlichem oder größerem Arbeitsspeicher erhält der Nutzer nicht selten die Stunden zurück, die er durch den langsamen Computer während seiner Arbeit verschwendet hat. Ein Speicher-Upgrade ist außerdem günstiger als ein neuer Computer. Neue Komplett-Systeme beginnen meist preislich in einem Kosten-Rahmen um die 450 Euro, neuer (einfacher) Arbeitsspeicher liegt jedoch gerade einmal bei rund 80,- Euro, oftmals sogar noch weit darunter. Außerdem sind diese Fertig-Systeme häufig zur reinen Kostensenkung lediglich mit einer Minimalbestückung des installiertem RAMs ausgestattet. Es lohnt sich also definitiv - auch im Sinne des Kosten-Nutzen-Faktors – das eigene System zunächst mit weiteren oder besseren Komponenten aufzustocken und dadurch dessen Leistung deutlich zu verbessern.

Nahezu alle Betriebsabläufe im Computer verwenden schließlich den Arbeitsspeicher als Ablageort für sogenannte temporäre Dateien. Also die Art von Daten, die während einer Nutzung vom Betriebssystem oder den Anwendungen zwischengespeichert werden müssen. Bei folgenden Tätigkeiten werden beispielsweise solche Daten abgespeichert:
  • Bewegen des Mauszeigers
  • Starten von Anwendungen
  • Das Surfen im Web
  • Tippen und Verfassen einer E-Mail
  • Erstellen einer Tabellenkalkulation
  • Bearbeiten von Fotos oder Videos
  • Spielen, Abspielen von Musik oder Videos
  • Multitasking zwischen Anwendungen
  • u.v.m.
Je mehr der Anwender gleichzeitig ausführt, desto mehr Arbeitsspeicher wird benötigt. Kommt dieser Speicher jedoch physisch an seine Kapazitätsgrenze, so verschiebt das Betriebssystem die temporären Daten automatisch auf die im Vergleich zum RAM viel langsamere Festplatte und SSD. Hierdurch entstehen schließlich die oben genannten Probleme mit langen Ladezeiten oder gar etwaigen Abstürzen von gerade verwendeten Anwendungen. Besonders Programme zur Bearbeitung von Fotos und Videos beanspruchen einen nicht geringen Teil des Arbeitsspeichers für sich und lassen jenen damit schnell an seine Limits geraten. Ausreichend Kapazität sorgt an dieser Stelle für ein schnelleres Arbeiten und verhindert quälend lange Wartezeiten.

Für wen ist dieser Artikel gedacht?

Mit diesem Guide richten wir uns an Einsteiger und diejenigen Nutzer, welche noch keinerlei Erfahrung mit dem Innenleben eines Computers gemacht haben. Das Öffnen des Computergehäuses zur Arbeitsspeicherinstallation mag bedrohlich erscheinen, ist es aber nicht! Es geht schnell - 5 bin 15 Minuten – jedenfalls dauert es in der Regel nicht lange Arbeitsspeicher physisch zu installieren. Es sind keinerlei Computer- oder Spezialkenntnisse erforderlich. Wer einen Schraubendreher benutzen kann, kann auch eigenhändig Arbeitsspeicher installieren!

Auf den nachfolgenden Seiten haben wir jede Menge interessante Informationen zu diesem Thema zusammengefasst. Dabei zeigen wir den Einbau des neuen Arbeitsspeicher sowohl in einen PC als auch in ein Notebook. Weiterhin betrachten wir die Performance vor und nach dem Upgrade. Ebenfalls findet ihr zusätzliche Ideen zur Aufrüstung, die einem der eigene PC bietet und mit dem sich vor einem potentiellen Neukauf die Leistung optimieren lässt.

Viel Spaß beim Lesen,
Euer Team TRV!


Danksagung

Dieser Guide ist in Zusammenarbeit mit dem Speicherhersteller Crucial entstanden, welcher uns mit den notwendigen Samples unterstützte. Vielen Dank dafür!











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