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  MasterKeys Pro M - Cooler Masters Hybrid-Tenkeyless im Test!
MasterKeys Pro M - Cooler Masters Hybrid-Tenkeyless im Test!
31.10.2016 von Daniel Figiel





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Tastatur im Detail

Bei der Verarbeitung geht man keine Kompromisse ein und behält die Stärken der MasterKeys Pro S bei. Die Haptik der Tastatur wirkt ebenfalls hochwertig und kann von uns aufgrund der guten Verarbeitung nur bestätigt werden. So zeugen die Spaltmaße des Gehäuses durch ihre Gleichmäßigkeit ebenfalls von einer hohen Qualität. Bei der Verwindungssteifigkeit hinterlässt die Tastatur mit ihren fast schon minimalistischen 930 Gramm Gewicht einen sehr guten Eindruck, denn selbst bei hohem Druck gibt diese nur unwesentlich nach. Werksseitig sind auf der Unterseite vier Rutschsicherungen angebracht, welche auch den Verstellfüßen spendiert wurden. Während des Tests wusste die Rutschfestigkeit voll und ganz zu überzeugen, angestellt lässt sie sich jedoch etwas leichter verschieben. Aufgrund der geringen Größe und der daraus resultierenden geringen Masse wirkt sie auf dem Schreibtisch wie in Stein gemeißelt. An dieser Stelle gibt es zu unserer Freude keinen Grund zur Kritik, sehr gut!


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Auch die Soft-Touch-Oberfläche behält Cooler Master traditionell bei. So wurde das komplett in schlichtem Schwarz gehaltene Gehäuse der Tastatur um ein mattes Coating ergänzt. Zusätzlich integriert der Hersteller teilweise weitere Funktionen, oder bindet klassische Attribute wieder mit ein. Die Status-LEDs finden wieder auf der Vorderseite Anwendung und der Rückseite wurde ein gut durchdachtes und sinnvolles Kabelmanagement (Einkerbungen auf der Rückseite, die als Kabelführung dienen) spendiert. Als besonderes Highlight ist der Nummernblock zusätzlich in dem Layout integriert worden. Zur Umsetzung hat man dafür auf eine Hybrid-Lösung gesetzt, in dem man anstelle des Funktionsblocks und der Pfeiltasten den Ziffernblock auf der Mecha implementiert hat. Um die Funktionen der ersetzten Tasten aber nutzen zu können, muss zuerst "NUMLK" deaktiviert werden.


Um die Übersicht der Konfiguration beibehalten zu können, haben wir für Euch eine kleine Liste der Funktionen erstellt. Diese lassen sich, wie man es bereits von Notebooks her kennt, mit der FN-Taste aktivieren.
  • F1 - LED-Hintergrundbeleuchtung
  • F2 bis F3 - 5 stufige Leuchtintensität
  • F4 – Beleuchtungsmodi
  • F5 bis F8 – Repeat-Rate (1x bis 8x)
  • F9 – Gaming-Modus
  • F10 bis F12 – Makro-Funktionen (Beleuchtung, Aufnahme und Wiedergabe)
  • 1 bis 4 – Profilauswahl
  • Nummernblock – Makro-Funktionen (Einzelne Ausgabe, Wiederholung und Dauerschleife) und Medien-Funktionen (Start/Pause, nächster Titel, lauter, Stop, vorheriger Titel, leiser)

Wie gewohnt lassen sich sämtliche Funktionen über die Tastatur selbst steuern. Von den Medien-Befehlen über den Gaming-Modus, der sämtliche Windows-Tasten zuverlässig deaktiviert und damit verhindert, plötzlich und unvorhergesehen aus einer Spiele-Session geworfen zu werden, bis hin zu dem Anlegen der persönlichen Makro-Profile wurde alles sinnvoll als Zweitbelegung implementiert. Auch die Repeat-Rate lässt sich mit Hilfe der FN-Funktion komfortabel konfigurieren. Zur technischen Umsetzung und Speicherung der anwenderbezogenen Einstellungen dienen ein 32-Bit ARM Cortex-M3 Prozessor und ein Onboard-Speicher, mit dem die MasterKeys Pro M vorbildlich für das Anlegen der vier verfügbaren Profile ausgestattet wurde. Die Polling-Rate selbst kann nicht verstellt werden und liegt bei konstanten 1000 Hertz.


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Auf Zusatz-Tasten wurde darüber hinaus komplett verzichtet, sodass sich der Anwender voll und ganz auf die umfangreiche und softwarelose Konfiguration konzentrieren kann. Auch die weiße Metallplatte ist wieder mit von der Partie, um den Tastenkappen während der Beleuchtung einen schwebenden Eindruck zu vermitteln. Mit einer Gesamtlänge von 1.50 Meter ist das modulare Micro-USB 2.0 Kabel unserer Meinung nach etwas zu kurz geraten, weiß dafür aber mit einem hochwertigen und blickdichten Sleeve zu begeistern. Um vor Oxidation zu schützen, wurden die Kontakte zusätzlich vergoldet. Der Tastenanstieg ist anatomisch geformt und äußert sich darin, dass die oberen Tastanreihen näher zum Anwender zeigen als die unteren. Der Grund dafür ist ziemlich simpel und einfach, da die meisten Tastenanschläge auf den mittleren Tastenreihen getätigt werden. So bietet diese Anordnung eine optimale Bewegungsfreiheit bei der Bedienung und einen sehr guten Halt auf den Tasten selbst, Stichwort: Ergonomie!


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Da der Anwender die Beleuchtung vollkommen seinen individuellen Vorstellungen anpassen kann, werfen wir natürlich auch einen kurzen Blick auf den umfangreichen Beleuchtungsmodus:
  • Statisch (Alle Tasten sind beleuchtet)
  • Farbwelle (Farbwelle von links nach rechts)
  • Kreuzmodus (X- und Y-Achse der jeweilig gedrückten Taste ist beleuchtet)
  • Einzelne Taste (Alle gedrückten Tasten leuchten kurz auf)
  • Gaming-Modus (Standard-Tasten bei spielen über WASD leuchten auf)
  • Sterneffekt (Zufällige Wiedergabe von einzeln beleuchteten Tasten)
  • Regentropfen (Zufällige Wiedergabe von Regentropfen)
  • Atmend (Alle Tasten sind pulsierend beleuchtet)
  • Welligkeit (Von gedrückter Taste breitet sich eine Lichtwelle an das linke und rechte Ende der Tastatur aus)
  • Spiel Snake (Wird mit den Pfeiltasten gespielt)


Die unterschiedlichen Helligkeitsstufen wurden von Cooler Master relativ gut gewählt und sorgen in jeder Umgebung für genügend Lichtstärke, lediglich bei maximaler Leuchtintensität vermag es den Nutzer etwas zu blenden. Die Ausleuchtung selbst ist bis auf die Sonderzeichen sehr gut, dabei reflektiert die weiße Metallplatte, welche verbaut wurde, das Licht sehr angenehm und stimmig.


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Tastenkappen

Aufgrund der Beleuchtung werden die Tastenkappen vollständig aus transluzentem ABS-Kunststoff gefertigt und nachträglich mit einem schwarzen Coating überzogen. Die Beschriftung wurde anschließen per Lasercut-Verfahren in den Kunststoff geschnitten. Um möglichen Haarrissen im Werkstoff entgegenzuwirken und dadurch gleichzeitig die Lebensdauer zuverlässig zu verlängern, wurde der Kreuzstempel darüber hinaus verstärkt. Die Form der Tasten selbst ist zylindrisch und der Font der MasterKeys Pro M ist, wie wir finden, gut in das gesamte Erscheinungsbild integriert, da er klar und deutlich lesbar ist. Anders als sonst üblich besitzen die Modifier-Tasten keine Zeichen, sondern wurden ausgeschrieben. Um der sonst so schlichten Tastatur abschließend doch noch ein optisches Highlight zu spendieren ziert das Herstellerlogo dezent die beiden Windows-Tasten. Die Oberfläche erwies sich zudem während des Tests als sehr resistent gegen Fingerabdrücke und Schmutz.


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