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  MasterKeys Pro S - Cooler Masters Eier legende Wollmilchsau?
MasterKeys Pro S - Cooler Masters Eier legende Wollmilchsau?
06.04.2016 von Daniel Figiel





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Schalter


© by "Leathel Squirrel"


Cherry MX-Red

Cherry MX-Red
Schalter: Linear
Umschaltpunkt: nicht spürbar
Weg bis zum Schaltpunkt:
2 mm ab Ausgangsposition
4 mm Hub gesamt
Klickpunkt: nicht spürbar
Betätigungskraft: 45 g
Lebensdauer: 50 Millionen Anschläge


Bei den Tastenmodulen setzt Cooler Master auf die bewährten und langlebigen Cherry MX-Switches und bietet die MasterKeys Pro S hierzulande neben den Cherry MX-Red zusätzlich mit MX-Brown Schaltern an. Die rote Ausführung ist eine leichtgängigere Sonderform des Cherry MX-Black und zeichnet sich vor allem durch eine sehr niedrige Betätigungskraft aus. Daher eignet sich dieser vor allem für Anwender die viel Wert auf einen sehr hohen Komfort beim Spielen legen. Der Weg- und Kräfteverlauf ist daher linear und benötigt eine geringe Betätigungskraft von nur 45 Gramm. Das Auslösen erfolgt nach zwei Millimeter, der Gesamtweg beträgt vier Millimeter. Der Druckpunkt selbst ist nicht spürbar. Für eine höhere Stabilität wurden die großen Tasten zusätzlich mit Cherry-Stabilisatoren ausgestattet. Um die Tastenkappen besser ausleuchten zu können, kommt ein transparentes Schaltergehäuse zum Einsatz. Dadurch sollen nicht nur alle Farben in einer gleichbleibenden und zugleich hohen Qualität dargestellt werden, sondern auch alle Sonderzeichen sehr gut ablesbar sein.


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Folgend haben wir eine Tabelle angefertigt, welche die Unterschiede der verschiedenen Schalter-Varianten übersichtlich aufzeigt:


Für Spieler
Cherry MX-Black   Cherry MX-Red  
Schalter: Linear Schalter: Linear
Umschaltpunkt: nicht spürbar Umschaltpunkt: nicht spürbar
Weg bis zum Schaltpunkt: 2 mm ab Ausgangsposition
4 mm oberhalb Boden
Weg bis zum Schaltpunkt: 2 mm ab Ausgangsposition
4 mm oberhalb Boden
Klickpunkt: nicht spürbar Klickpunkt: nicht spürbar
Auslösekraft: 40-80g, 60g typisch Auslösekraft: 45g für den Federwiderstand allgemein
Datenblatt: PDF Datenblatt: PDF
       
Für Kombinierer
Cherry MX-Brown   Cherry MX-White/Clear  
Schalter: Taktil Schalter: Taktil
Umschaltpunkt: spürbar Umschaltpunkt: spürbar
Weg bis zum Schaltpunkt: 2 mm ab Ausgangsposition
4 mm oberhalb Boden
Weg bis zum Schaltpunkt: 2 mm ab Ausgangsposition
4 mm oberhalb Boden
Klickpunkt: nicht spürbar Klickpunkt: nicht spürbar
Auslösekraft: 45g für Federwiderstand allgemein,
ca. 55g Spitzenwert zum Überwinden des Schaltpunktes
Auslösekraft: 55g für Federwiderstand allgemein,
ca. 65g Spitzenwert zum Überwinden des Schaltpunktes
Datenblatt: PDF Datenblatt: PDF
       
Für Vielschreiber
Cherry MX-Blue    
Schalter: Taktil und mit ausgeprägtem Klickpunkt
Umschaltpunkt: präzise spürbar
Weg bis zum Schaltpunkt: 2 mm ab Ausgangsposition
4 mm Hub
Klickpunkt: spürbar
Auslösekraft: 50g für Federwiderstand allgemein,
ca. 60g Spitzenwert zum Überwinden des Schaltpunktes
Datenblatt: PDF
Quelle: tomshardware.de
© Gifs: by "Leathel Squirrel" von Geekhack.org


Beurteilung des Redakteurs:

Die Cooler Master MasterKeys Pro S ist sehr handlich, kompakt und ordentlich angelegt, um ein angenehmes Arbeiten und Spielen zu ermöglichen. Die Tasten haben einen optimal gewählten Abstand zueinander und sind alle sehr gut zu erreichen. In der Praxis stellt sich die Rutschfestigkeit der Tastatur als hervorragend heraus, selbst bei Nutzung der Verstellfüße verweilt die Tastatur sicher auf ihrem angestammten Platz. Bei Bedarf lässt sich Letztere mit einem gezielten Druck und ohne großen Aufwand sicher in eine neue Position verschieben. Sowohl ohne als auch mit Nutzung der Verstellfüße gestaltet sich das Arbeiten an der Tastatur als sehr angenehm und bequem. Auch die Verwindungssteifigkeit des Gehäuses schneidet für ihr geringes Gewicht mehr als nur positiv ab und wusste uns vollends zu überzeugen. Während des Einsatzes erwies sich die Tastatur als durchaus schmutzresistent. Wie sich die Soft-Touch-Oberfläche allerdings gegen Kratzer behaupten mag, konnte der Praxistest abschließend nicht klären. Während des Tests blieb das Gehäuse jedoch frei von Kratzern. Bei maximaler Repeat-Rate war es dem Redakteur unmöglich einen Text zu verfassen, da die Buchstaben mehrfach von der Tastatur ausgegeben wurden.

Die linearen Cherry MX-Red Switches wurden beim Auslösen aufgrund ihrer geringen Druckkraft von nur 45 Gramm als sehr ausgeprägt und direkt wahrgenommen. Ein doppelter Tastenanschlag lässt sich einfach und schnell umsetzen, auch ein versehentlich ausgelöster doppelter Tastenanschlag kann, mit etwas Übung, während der Eingabe schnell korrigiert werden, da man dies sehr genau als haptisches Feedback über die Schalter vermittelt bekommt.

Die individuellen Eindrücke über die Schalter sind die subjektiven Erfahrungen des zuständigen Redakteurs und demnach nicht direkt auf alle anderen Anwender übertragbar.


Software

Nun widmen wir uns dem Programm, mit dem der Anwender die Beleuchtung seinen individuellen Vorstellungen anpassen kann. Bevor wir damit beginnen, werfen wir einen kurzen Blick auf den sehr umfangreichen Beleuchtungsmodus:
  • Statisch (Alle Tasten sind einfarbig beleuchtet)
  • Farbwelle (RGB-Farbwelle von links nach rechts)
  • Kreuzmodus (X- und Y-Achse der jeweilig gedrückten Taste ist beleuchtet)
  • Einzelne Taste (Alle gedrückten Tasten leuchten kurz auf)
  • Anpassung (Individuelle Anpassung der Farbe für jede einzelne Taste)
  • Sterneffekt (Zufällige Wiedergabe von einzeln beleuchteten Tasten)
  • Regentropfen (Zufällige Wiedergabe von Regentropfen)
  • Farbkreis (Konstanter Farbwechsel von allen RGB-Farben)
  • Atmend (Alle Tasten sind pulsierend beleuchtet)
  • Welligkeit (Von gedrückter Taste breitet sich eine Lichtwelle an das linke und rechte Ende der Tastatur aus)
  • Mehrschichtig (Individueller Modus der mit der Software konfiguriert wird)
  • Spiel Snake (Wird mit den Pfeiltasten gespielt)
  • Systemstatus (Equalizer oder CPU-Auslastung wird auf der Tastatur angezeigt)
  • Aus (Beleuchtung ist außer den Status-LEDs komplett deaktiviert)


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Die Ausleuchtung der Sonderzeichen könnte wirklich besser umgesetzt werden. Da die LED aber nach wie vor oberhalb des Schalters platziert ist, kann man immer noch einen klaren, wenn auch kleineren, Unterschied bei der Farbstärke wahrnehmen. Die weiße Farbwiedergabe ist unserem Geschmack nach etwas dunkel geraten, trübt jedoch den sonst durchweg positiven Eindruck der Beleuchtung kaum. Die Software ermöglicht es dem Nutzer außerdem, die Firmware zu aktualisieren, sofern diese nicht bereits auf dem aktuellsten Stand sein sollte.

Unseren Lesern sollten bereits viele dieser Funktionen bekannt vorkommen, da diese schon bei vielen Tastaturen aus dem gleichen Hause zum Einsatz gekommen sind. Da Bilder aber bekanntlich oft mehr als tausend Worte sagen, hat Cooler Master ein Tutorial veröffentlicht, welches wir euch an dieser Stelle natürlich nicht vorenthalten wollen.




Die Software ist ebenfalls sehr einfach sowie schlicht gehalten und dient lediglich dazu, die verschiedenen Modi individuell anzupassen. Bei der MasterKeys Pro S werden die Profile allerdings auf den Tasten 1 bis 4 aktiviert und nicht wie im Video zu sehen auf den Zusatz-Tasten oberhalb des Nummernblocks, da dieser Teil beim verwendeten Layout schlichtweg fehlt. Im LED-Modus kann der Anwender die Farbe für die verschiedenen Effekte auswählen und der Mecha somit seinem ganz persönlichen Stil verpassen. Über das Farbfeld, oder die RGB-Regler, kann die Intensität der Farbe ausgewählt werden. Zusätzlich lässt sich die Geschwindigkeit der Effekte mit dem S-Regler nach eigenem Belieben anpassen. Speichern kann der Anwender die Konfigurationen in bis zu vier verschiedenen Profilen, die unter dem Reiter Bibliothek exportiert, importiert oder gelöscht werden können.








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