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  MasterKeys Pro S - Cooler Masters Eier legende Wollmilchsau?
MasterKeys Pro S - Cooler Masters Eier legende Wollmilchsau?
06.04.2016 von Daniel Figiel





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Tastatur im Detail

Bei der Betrachtung fällt in erster Linie das kompakte Layout der Tastatur auf. Das Tenkeyless-Layout (TKL) wurde dazu von den gewöhnlichen 104 Tasten auf 87 Tasten reduziert. Im Gegensatz zu der amerikanischen US-ANSI Tastenbelegung, welche die getestete Mecha hat, verfügt die deutsche DE-ISO über 105 beziehungsweise 88 Tasten. Ersteres weist auf der vorletzten Tastenreihe des Buchstabenblocks eine größere Shift-Taste (Umschalttaste) auf und verzichtet auf die Taste mit den Vergleichszeichen (zwei gegenläufig zeigende, spitze Klammern) und dem Pipe-Symbol, da die bei uns beheimateten Umlaute keine Verwendung finden. Ursprünglich wurde diese Bauweise für besondere Anwendungsfälle vorgesehen, in denen nur sehr wenig Platz zur Verfügung steht, beispielsweise auf den Knien von Rollstuhlfahrern. Heutzutage erfreuen sich die TKL Tastaturen auch in der Allgemeinheit immer größerer Beliebtheit, so dass sie nahezu jeder Hersteller in seinem Sortiment anbietet. Das komplett in schlichtem Schwarz gehaltene Gehäuse der Tastatur wurde, wie wir es von Cooler Master mittlerweile gewohnt sind, um eine matte Soft-Touch-Oberfläche ergänzt. Der Hersteller setzt seit vielen Jahren auf ein schlichtes Design, welchem traditionell ein Coating spendiert wird. Letzteres wirkt jedoch stark aufgewertet und im direkten Vergleich zu den CM Storm Vertretern qualitativ höherwertiger. Dennoch findet sich auf der Leertaste ein kleiner Mangel in Form einer kleinen, eingeschlossenen Luftblase wieder. Auf Nachfrage versicherte man uns jedoch, dass es sich um die gleiche Oberfläche handeln soll die zuletzt auf der XTi angewendet wurde. Weitere Verarbeitungsmängel bei der Tastenbeschichtung konnten wir nach einer Sichtprüfung definitiv ausschließen.


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Die Haptik der Tastatur zieht uns aufgrund ihrer sehr guten Verarbeitung sofort in ihren Bann und auch die Spaltmaße des Gehäuses zeugen aufgrund ihrer Gleichmäßigkeit von einer hohen Qualität. An dieser Stelle gibt es zu unserer Freude keinen Grund zur Kritik. Bei der Verwindungssteifigkeit hinterlässt die Tastatur mit ihren fast schon minimalistischen 930 Gramm Gewicht einen sehr guten Eindruck, denn selbst bei hohem Druck gibt die MasterKeys Pro S nur unscheinbar nach. Werksseitig sind auf der Unterseite vier Rutschsicherungen angebracht, welche auch den Verstellfüßen spendiert wurden. Während des Tests wusste die Rutschfestigkeit voll und ganz zu überzeugen, angestellt lässt sie sich jedoch etwas leichter verschieben. Aufgrund der geringen Größe und der daraus resultierenden geringen Masse wirkt sie auf dem Schreibtisch wie in Stein gemeißelt. Sehr gut!


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Neben Zusatz-Tasten wurde darüber hinaus auf die sonst üblichen Status-LEDs verzichtet (Tasten leuchten stattdessen dauerhaft, wenn die entsprechende Funktion aktiviert wurde), sodass sich der Anwender voll und ganz auf die umfangreiche und softwarelose Konfiguration konzentrieren kann. Auch die weiße Metallplatte ist wieder mit von der Partie, um den Tastenkappen während der Beleuchtung einen schwebenden Eindruck zu vermitteln. Im direkten Vergleich zum CM Storm Vorgänger ist das Gehäuse sogar so schlicht, dass neben den sonst üblichen Schriftzügen, auch das Kabelmanagement (Einkerbungen auf der Rückseite, die als Kabelführung dienten) entfernt wurde. Dadurch fehlt leider die Möglichkeit, das Kabel nach seinen individuellen Vorstellungen zu verlegen. Mit einer Gesamtlänge von 1,50 Meter ist das modulare Micro-USB 2.0 Kabel unserer Meinung nach etwas zu kurz geraten, weiß dafür aber mit einem hochwertigen und blickdichten Sleeve zu begeistern. Eingesteckt sitzt es zudem etwas zu locker am Anschluss, löst sich jedoch nicht aus Versehen. Um vor Oxidation zu schützen, wurden die Kontakte zusätzlich vergoldet.


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Um die Übersicht der Konfiguration beibehalten zu können, haben wir für Euch eine kleine Liste der Funktionen erstellt. Diese lassen sich, wie man es bereits von Notebooks her kennt, mit der FN-Taste aktivieren.
  • F1 bis F3 - 10 stufige Farbintensität (Rot/Grün/Blau)
  • F4 – Beleuchtungsmodi
  • F5 bis F8 – Repeat-Rate (1x bis 8x)
  • F9 – Gaming-Modus
  • F10 bis F12 – Makro-Funktionen (Beleuchtung, Aufnahme und Wiedergabe)
  • 1 bis 4 – Profilauswahl
  • Funktionsblock – Makro-Funktionen (Einzelne Ausgabe, Wiederholung und Dauerschleife) und Medien-Funktionen (Start/Pause, nächster Titel, lauter, Stop, vorheriger Titel, leiser)

Wie gewohnt lassen sich sämtliche Funktionen über die Tastatur selbst steuern. Von den Medien-Befehlen über den Gaming-Modus, der sämtliche Windows-Tasten zuverlässig deaktiviert und damit verhindert, plötzlich und unvorhergesehen aus einer Spiele-Session geworfen zu werden, bis hin zu dem Anlegen der persönlichen Makro-Profile wurde alles sinnvoll als Zweitbelegung implementiert. Auch die Repeat-Rate lässt sich mit Hilfe der FN-Funktion komfortabel konfigurieren. Zur technischen Umsetzung und Speicherung der anwenderbezogenen Einstellungen dienen ein 32-Bit ARM Cortex-M3 Prozessor und ein 512 KB großer Onboard-Speicher, mit dem die MasterKeys Pro S vorbildlich für das Anlegen der vier verfügbaren Profile ausgestattet wurde. Die Polling-Rate selbst kann nicht verstellt werden und liegt bei konstanten 1000 Hertz. Für alle Nutzer, die viel Wert auf einen Nummernblock legen, bietet Cooler Master die MasterKeys Pro in der Version "L" zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 169,- Euro an. Wer sich jedoch nicht an der TKL-Variante stört, kann bei einem Kaufpreis von 139,- Euro immerhin beachtliche 30 Euro sparen. Der Tastenanstieg ist anatomisch geformt und äußert sich darin, dass die oberen Tastanreihen näher zum Anwender zeigen als die unteren. Der Grund dafür liegt darin, weil die meisten Tastenanschläge auf den mittleren Tastenreihen getätigt werden, so bietet diese Anordnung eine optimale Bewegungsfreiheit bei der Bedienung und einen sehr guten Halt auf den Tasten selbst.


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Tastenkappen

Aufgrund der Beleuchtung werden die Tastenkappen vollständig aus transluzentem ABS-Kunststoff gefertigt und die Beschriftung per Lasercut-Verfahren in den Kunststoff geschnitten. Um möglichen Haarrissen im Werkstoff entgegenzuwirken und dadurch gleichzeitig die Lebensdauer zuverlässig zu verlängern, wurde der Kreuzstempel darüber hinaus verstärkt. Die Form der Tasten selbst ist zylindrisch und der Font der MasterKeys Pro S ist, wie wir finden, gut in das gesamte Erscheinungsbild integriert, da er klar und deutlich lesbar ist. Anders als sonst üblich besitzen die Modifier-Tasten keine Zeichen, sondern wurden ausgeschrieben. Um der sonst so schlichten Tastatur abschließend doch noch ein optisches Highlight zu spendieren ziert das Herstellerlogo dezent die beiden Windows-Tasten. Die Oberfläche erwies sich zudem während des Tests als sehr resistent gegen Fingerabdrücke und Schmutz. Anders als gewohnt ist diesmal nicht die Programmierung, die ohne zusätzliche Software auskommt, alleiniges Highlight, sondern die RGB-LED-Hintergrundbeleuchtung, die mit deren Hilfe umfangreich angepasst werden kann. Aus diesem Grund begutachten wir den Beleuchtungsmodus in Verbindung mit der Anwendung erst im weiteren Verlauf unseres Tests.


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