Schmalspur: Cooler Master Hyper 412 Slim im Kurztest
20.06.2012 von Max Doll
Echte Towerkühler haben seit jeher ein Problem: Sie überbauen fast immer den Arbeitsspeicher, was die Verwendung von ebenso schicken wie großen Kühlkonstruktionen auf selbigem verbietet. Selbst ein asymmetrischer Aufbau wie etwa beim Thermalright HR-02 Macho funktioniert nur bis zum Sockel 2011: Hier liegt der Speicher an beiden Seiten des Prozessorsockels verteilt.
Gerade für diesen Spezialfall hat Cooler Master den Midrange-Kühler Hyper 412 in einer speziellen Version kreiert: Die Variante „Slim“ setzt auf zwei 120mm-Lüfter mit einem nur 15 Millimeter tiefem Rahmen, während der bisherige Hyper 412S mit nur einem Exemplar in herkömmlichen Dimensionen auskam. Trotz der so besser verteilten Abmaße soll die Leistung dennoch mehr als ausreichend für hitzige Prozessoren sein. Gerade auf dem High-End-Sockel 2011 ein gewichtiges Kriterium – wir testen deshalb, ob der nunmehr schlaksige Kühler im Vergleich mit seinem Bruder noch genug Muskeln für anspruchsvolle Aufgaben am Leibe trägt.
Danksagung
Wir danken Cooler Master für die schnelle und unkomplizierte Bereitstellung des Testsamples.