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  PC Power & Cooling Silencer Mk III 400 Watt
PC Power & Cooling Silencer Mk III 400 Watt
25.05.2012 von Philip Pfab





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Details / Verarbeitung (extern, intern)

Äußeres
Beim Silencer MK III fällt als erstes die farbliche Gestaltung auf: Während die meisten Netzteile dunkel gehalten sind, sticht das PC Power & Cooling durch die weiße Lackierung deutlich aus dem Einheitsbrei hervor. Die Lackqualität ist über jeden Zweifel erhaben. Die Seiten des Netzteilgehäuses wurden mit - übrigens ebenfalls perfekt verarbeiteten - Aufklebern mit dem Produktlogo dekoriert. Das Typenschild befindet sich auf der Oberseite des Netzteilgehäuses. Das schwarze Lüftergitter ziert ebenfalls ein Logo. Auch wenn das Lüftergitter minimal übersteht, behindert es den Einbau in Gehäuse mit ungünstig positioniertem Halteblech wie z.B. unser Sharkoon Rebel 9 Economy nicht, da der Lüfter zentral platziert ist. Die Einbautiefe ist mit 160 mm für ein Netzteil mit Kabelmanagement normal. Dabei sollte man aber berücksichtigen, dass für die Stecker der modularen Kabel noch etwas Platz einzuplanen ist.


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Auf der Rückseite befinden sich der Kabeldurchlass für den ATX-Anschluss und den Achtpin-12 Volt Strang. Der Kabeldurchlass ist selbstverständlich mit Kunststoff gesichert, um ein Durchscheuern der Kabel zu verhindern. Die Anschlüsse für die modularen Kabel sind natürlich verpolungssicher ausgeführt und rasten sauber ein. Schließt man alle mitgelieferten Kabel an, bleibt ein Steckplatz ungenutzt. Anscheinend ist es einfach günstiger, einen Steckplatz mehr zu verbauen, als unterschiedliche Anschlusspanele für die verschiedenen Silencer MKIII zu nutzen. Ein Nachteil für uns als Nutzer ist das auf jeden Fall nicht. Dass die Steckplätze nicht beschriftet sind, ist kein Problem: Alles, was mechanisch passt, hat den richtigen Platz gefunden.


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Für die Laufwerksanschlüsse werden schicke Flachbandkabel verwendet. PCI-Express-, ATX- und 12 Volt Anschluss sind gesleevt. Der Sleeve ist nicht perfekt blickdicht, aber deutlich besser als beim be quiet! L8. trotzdem behindert er, im Gegensatz z.B. zum Enermax Platimax die Kabelverlegung nicht. Die Verarbeitungsqualität des Sleeves ist beim PCI-Express und beim 12 Volt Anschluss einwandfrei. Am ATX Strang könnte der Sleeve enger anliegen.


Technik
Nach dem Lösen der Schrauben und dem Brechen der Siegel (Wie immer gilt: Nicht nachmachen - Lebensgefahr!) haben wir freien Blick auf die Elektronik und den Lüfter.


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Die Technik des Silencer MKIII kommt von Seasonic und entspricht weitgehend dem bewährten Seasonic S12II. Als Lüfter wird ein ADDA AD1212MB-A70GL 120 mm Lüfter-Modell verwendet. Dieser ist durch weiche Abstandshalter leicht entkoppelt und mit dem Netzteil über einen Zweipin-Stecker verbunden. Die maximale Stromaufnahme beträgt 0,33 Ampere bei 12 Volt. Zur Lenkung des Luftstroms wird eine Leitfolie verwendet. Leider erhöhen Luftleitfolien den Widerstand für den Luftstrom und erzeugen Verwirbelungen.

Als Primärkondensator wird ein Nippon Chemi-Con 105 Grad Modell mit 400 Volt Spannungsfestigkeit und 390 Mikrofarad verwendet. Die Kapazität des Primärkondensators ist für ein 400 Watt Netzteil außergewöhnlich großzügig bemessen. Auf der Sekundärseite werden fast ausschließlich 105 Grad Kondensatoren von Nippon Chemi-Con verbaut. Ein einzelner Kondensator stammt von Teapo. Eine derart hochwertige Bestückung findet sich normalerweise nur in Oberklassemodellen.




Die Platine des Kabelmanagements basiert auf der der Seasonic M12 Serie. Als Kondensatoren werden erneut 105 Grad Modelle von Nippon Chemi-Con verwendet.


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Die Eingangsfilterung beginnt auf einer zusätzlichen Platine. Insgesamt werden zwei X-, sechs Y-Kondensatoren, drei Spulen, Ferritkern und ein MOV verwendet. Die Eingangsfilterung ist damit vollständig. Als Sicherungschip wird ein HY510N verwendet. Dieser sitzt auf einer kleinen Zusatzplatine. Wie bereits festgestellt, fehlt ein Überstromschutz (OCP).


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Die Verarbeitungsqualität der Platine ist in Ordnung. Zwei Kabelenden hätten ein entschlosseneres Kürzen gut vertragen können. Einzelne Verfärbungen deuten auf teilweise zu hohe Löttemperatur hin. Die Menge an Lötzinn passt, lediglich an wenigen Punkten wäre weniger auch ausreichend gewesen. Die Lötqualität ist insgesamt gut, wir erwarten keine Probleme.





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