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  Windmacher: 19 Lüfter mit 120 und 140 Millimeter Durchmesser im Test
Windmacher: 19 Lüfter mit 120 und 140 Millimeter Durchmesser im Test
08.05.2012 von Max Doll





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Lautstärke: Einzelbetrachtungen

Da das Niveau noch erträglicher Lautstärke bei jedem Nutzer anders gelagert ist, empfiehlt sich grundsätzlich der Einsatz einer Lüftersteuerung. Deshalb verzichten wir an dieser Stelle auf absolute Lautstärkebewertung, die sich zu einem guten Teil immer auch aus der Maximaldrehzahl, d.h. dem Luftdurchsatz ergibt. Hier muss jeder User letztlich anhand unserer Ergebnisse individuell abwägen, wie weit er gehen kann oder möchte. Subjektiv bzw. mit "Ohrmessung" ergibt sich teils ein ganz anderes Bild, als die "objektiven" Messergebnisse nahe legen würden. Angefangen mit dem
Aerocool Shark Fan: Zwar überzeugt die Leistung, die Lautstärke tut es jedoch gerade nicht. Der am stärksten vibrierende Lüfter im Test fiel zudem durch sein Lager auf, das unterhalb von 800 U/Min deutlich klackerte. Darüber überzeugt der recht "rau" laufende Lüfter ebenfalls nicht in vollem Umfang.

Der Cougar Vortex HDB kostet zwar viel Geld, brilliert aber nicht in erwartetem Umfang. Sein Lager ist keinesfalls schlecht und das Betriebsgeräusch stets angenehm, bei sehr geringer Drehzahl jedoch mit einem leichten Summen hörbar. Die Konkurrenz in der Preisklasse ist hier einen Tick feiner.

Die beiden Enermax T.B. Silence geben ein ordentliches Bild ab. Das kleinere Modell rennt für die Preisklasse wunderbar leise und bietet viel Gegenwert für schmales Geld. Ganz perfekt war die Laufcharakteristik zwar nicht, das letzte Quäntchen Sahne muss ansonsten aber teuer erkauft werden. Der schneller drehende Lüfter mit Steuerung war im oberen Drehzahlbereich gut hörbar, kann aber zum Glück individuell geregelt werden. Das gleiche Twister-Lager sorgt für eine gute Laufcharakteristik.

Der Enermax T.B. Apollish hingegen ist dank der niedrigen Drehzahl ein "plug and play"-Lüfter, aufgrund der Abwesenheit von Nebengeräuschen auch für Silent-Fans.

Gleiches gilt für den Enermax T.B. Vegas, der allerdings unterhalb von 800 Umdrehungen ein minimales Rattern von sich gibt - sofern das Ohr am Lüfter klebt. Gerade drehzahlreduziert präsentiert sich der Vegas also im Prinzip einwandfrei, insbesondere für Fans beleuchteter Lüfter.

Die beiden Nanoxia FX Evo können prima an die Tradition ihrer Vorgänger anknüpfen. Ein angenehmes Betriebsgeräusch trifft auf eine nette Laufcharakteristik, die allerdings erst heruntergeregelt voll zu Geltung kommt. Mit maximaler Drehzahl stören wie bei allen Lüfter dieser Geschwindigkeitsklasse Strömungsgeräusche den lärmempfindlichen Nutzer.

Für kurzes Stirnrunzeln sorgt der Noctua NF-F12. Zwar läuft das gute Stück nebengeräuschfrei und sauber, vibriert aber in freiem Betrieb fühlbar - wenngleich nicht stark. Eingebaut bleibt davon zum Glück nichts mehr übrig. Die angebotene Entkopplung erscheint aber daher nicht ganz optional.

Das löst der Noctua NF-P14 FLX bedeutend besser. Zwar gibt das Lager im "Ohr an Lüfterblätter"-Test unterhalb von 800 U/Min ein leichtes Klackern von sich, bleibt aber bereits in wenigen Zentimetern Abstand unhörbar, was für eine dezente Laufcharakteristik im tieffrequenten und damit subjektiv angenehmen Bereich sorgt.

Der Noiseblocker BlackSilentFan XL2 schneidet trotz des günstigen Preises gut ab. Minimalste Nebengeräusche im heruntergeregelten Betrieb sind zwar zu vernehmen, erfordern aber ein dicht am Lüfter platziertes Ohr.
Noch besser sind die Noiseblocker BlackSilentPro PK-2 und PL-2. Im Prinzip sind hier nur Luftgeräusche zu hören, ansonsten hält sich das NanoSLI-Lager dezent zurück.

Gleiches gilt für den Noiseblocker Multiframe MF12-S2, der auf die selbe Technologie zurückgreift. Durch die Entkopplung wird allerdings noch einmal an Geräusch eingespart.

Überraschend gut schneidet zudem der Phobya Nano-G 12 ab, der laufruhig und leise agiert. Heruntergeregelt ertönt zwar ein leichtes Klackern, aber dazu muss das Ohr wieder an die Lüfternarbe gehalten werden.

Für den Phobya Nano-2G 12 gilt das nicht. Obwohl wir zwei Exemplare zur Verfügung hatten, liefen beide mit gut hörbaren Nebengeräuschen, sobald die Drehzahl verringert wurde. Gerade für den verlangten Preis keine angenehme Überraschung!

Besser schneidet der Silverstone AP121 ab, dessen Nebengeräusche ebenso wie bei Noiseblocker komplett entfallen. Einfach leise und laufruhig, einfach angenehm!

Der Thermalright X-Silent 120 ordnet sich rein subjektiv durch eine etwas rauere Charakteristik einen Hauch unterhalb von Noiseblocker XL2 und T.B. Silence ein. Im Alltag wird das aber nicht wahrzunehmen sein, weshalb auch der X-Silent eine eindeutige Startfreigabe bekommt.

Keine Empfehlung ist hingegen der Yate Loon D12SL-12 wert. Auch hier waren zwei Exemplare verfügbar, auch hier fielen beide durch eine ganze Palette an Nebengeräuschen auf. Lautes Klackern, brummen - leise geht anders! Da vermag der Preis nicht mehr zu trösten, denn für gleiches Geld gibt es bei der Konkurrenz deutlich bessere Produkte.









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