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  Enermax Platimax 600 Watt - die Effizienzkrone?
Enermax Platimax 600 Watt - die Effizienzkrone?
06.04.2012 von Louis Hirschmann





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Details / Verarbeitung (extern, intern)

Exterieur:

Optisch orientiert sich das Platimax Netzteil sehr an der ebenfalls recht neuen Pro 87+ Serie von Enermax, die mit goldenen Applikationen verschönert wurde. Die Platimax Serie verfügt dabei aber nicht über goldene Akzente, sondern über silbrig glänzende Abdeckungen und Beschriftungen - der Sinn dahinter ist ganz logisch: Das Element Platin ist in der Natur ebenfalls silbrig und die Farbe wurde so auch für das Netzteil übernommen. Die Abmessungen des Netzteils liegen innerhalb der ATX-Norm und besitzen dabei keine Überlänge. Als Lüfter kommt ein 139 mm großes Modell zum Einsatz, der die volle Breite des Netzteils ausnutzt. Ferner verfügt dieser über ein besonders laufruhiges Twister Lüfterlager. Optisch ist das Netzteil ein echter Leckerbissen, doch der große Platimax Schriftzug mit der Krone mag für den ein oder anderen doch etwas zu kitschig sein. Verarbeitungsmängel konnten keine festgestellt werden - der Lack ist durch die raue Oberfläche äußerst robust und wird auch auf lange Sicht sehr beständig bleiben.


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An der hinteren Seite des Netzteils befinden sich die Buchsen für das modulare Kabelmanagement, die zusätzlich beschriftet wurden. Ungewöhnlich ist, dass Enermax auch gleich die einzelnen Pins der Stromausgänge beschriftet hat - nützlich könnte dies für Modder sein, die die einzelnen Kabelstränge selbst Sleeven möchten. Gekennzeichnet wurden auch die fest installierten Kabelstränge, was den ATX 24 Pin- und den EPS acht-Pin Kabelstrang betrifft. Die Qualität des Sleeves ist sehr gut gelungen, das Gewebe sitzt sehr straff und ist dabei extrem blickdicht - der Nachteil daran ist, dass die Flexibilität der Stränge eingeschränkt wird, da sie sich nicht mehr so leicht verformen und zurechtbiegen lassen.


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Interieur:

Enermax ist einer der wenigen "echten" Netzteilhersteller, der seine vermarkteten Netzteile zum Großteil selbst fertigt. Auf den ersten Blick fällt die Platine auf, die nicht wie sonst in dieser Preisklasse schwarz gestaltet wurde - Enermax nutzt hier Pertinax als Platinenmaterial. Trotz 80+ Platin Zertifizierung gebraucht Enermax recht große und dabei auch verhältnismäßig viele Kühlkörper. Enermax möchte dabei ein möglichst niedriges Geräuschniveau erreichen, gleichzeitig wird dafür gesorgt, dass die Bauteile trotzdem kühl bleiben.


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Die Eingangsfilterung setzt sich aus zwei Y-Kondensatoren und einem X-Kondensator zusammen. Auf der Platine ist ein leeres Feld vorhanden, wo eigentlich der zweite X-Kondensator Platz finden hätte sollen - dieser Steckplatz wurde lediglich mit einem Stück Draht überbrückt, um die Effizienz zu steigern. Auf der Platine finden sich dann noch zwei weitere Y-Kondensatoren, zwei Spulen und ein MOV (Metall-Oxid Varistor). Der MOV dient als passiver Überspannungsschutz, bei erhöhter Eingangsspannung wächst sein Widerstand und fängt somit den Überschuss an Spannung auf.


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Als Primär-Kondensator kommt ein 105°C Modell von Rubycon mit einer Kapazität von 470 Mikrofarad und einer Spannungsfestigkeit von 400 Volt zum Einsatz. Dieses Modell ist eines der Spitzenklasse und kann sich mit Oberklasse-Kondensatoren aus dem Hause Nippon-Chemicon gleichsetzten.


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Auf der sekundären Seite fallen die beiden DC to DC-Konverter auf, dabei ist einer für die 3,3-Volt- und der andere für die 5-Volt-Schiene zuständig. Die so genannte DC-to-DC Technologie teilt die 12 Volt-Rail in die beiden genannten Spannungskreisläufe für den sekundären Bereich auf. Normalerweise übernehmen Spulen diese Aufgabe, doch mit diesen könnte man die Effizienz nicht so hoch ansetzten. Ansonsten werden im sekundären Kreislauf hochwertige 105 °C spezifizierte Nippon-Chemicon Kondensatoren verbaut.


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Die Lötqualität ist zwar im Vergleich zu diversen Vorserienmodellen deutlich verbessert worden, doch insgesamt lässt sie sich nur als mittelmäßig bezeichnen. Stellenweise wurde einfach zu heiß und mit zu viel Flussmittel gelötet, was sich auf das allgemeine Gesamtbild auswirkt. Kabelenden fallen teils auch etwas zu lang aus, wodurch sie unter Umständen am Boden des Netzteils anstoßen könnten - Enermax teilte uns bereits mit, dass dies bei der nächsten Produktionssachage nicht mehr der Fall sein wird.


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Beim Lüfter setzt Enermax auf ein hauseigenes Modell mit Twister-Lager (ED142512W-DA). Dieses Lager arbeitet ähnlich wie ein FDB-Lager von be quiet!, so sollen Lagergeräusche thepretisch unterbunden werden - ob sich dies bewahrheitet wird sich zeigen.

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