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  Roundup: 5x Nvidia GeForce GTX 560 Ti
Roundup: 5x Nvidia GeForce GTX 560 Ti
14.03.2012 von Chris Robenek





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Gainward GeForce GTX 560 Ti Phantom

Vorne elegant, hinten informativ zeigt sich die Verpackung des „Phantoms“. Rückseitig wird vor allem mit dem neuen Kühlungskonzept geworben, dass sich durch eine niedrigere Lautstärke und bessere Performance auszeichnen soll. Außerdem geben die technischen Daten darüber Aufschluss, dass die Grafikkarte einen Video-Ausgang mehr als das Referenzmodell besitzt (2x DVI, 1x HDMI und 1x VGA). Leider wurde aber auch hier am Zubehör gespart. Nicht dass lediglich ein Stromadapter und die übliche Treiber-CD plus Handbuch beigelegt worden sind, sondern sich auch noch Werbung für Videoverarbeitungssoftware in der Box befindet, zeigt, dass Gainward das „Phantom“ nur über die neuentwickelte Kühllösung verkaufen möchte, denn es wurde nur eine äußerst dezente Taktsteigerung von 10 MHz allein an der GPU vorgenommen!


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Ja, auch das Phantom von Gainward besitzt zwei Lüfter für Luftbewegung an den hitzigen Bauteilen der Grafikkarte, auch wenn das im ersten Moment nicht direkt ersichtlich wird. Allgemein möchte man auf dem ersten Blick meinen, dass es sich hier eher um eine Low-End-Karte handeln könnte, angesichts der mickrigen Länge von nur 19 Zentimetern. Mit dieser Marke hält sie den Rekord in Sachen Kürze im Gegensatz zu den anderen GTX 560 Tis und stellt einen riesen Vorteil dar, wenn die Karte in ein kleines Gehäuse verbaut werden soll. Die Platine besitzt übrigens das gleiche Layout wie die der GTX 460 von Gainward.

Bei dem neuen Kühlkonzept hat Gainward einfach die Reihenfolge des Lüfter-Kühlkörper-Sandwiches umgedreht. Die beiden 80 Millimeter Lüfter sitzen gut versteckt direkt am PCB und blasen somit ohne Umwege auf die Bauteile. Darüber befinden sich dann die Aluminium-Lamellen, deren Wärme durch die Lüfter direkt abgesaugt wird. Verbunden sind diese mit der CPU-Kühlplatte durch vier Heatpipes, welche auch zur Hauptwärmeübertragung dienen. Abgerundet wird diese Konstruktion durch ein Kunststoffgehäuse, welches unten an der Platine offen ist, damit kalte Luft angesaugt werden und die warme anschließend entweichen kann. Einziges offensichtliches Manko der Kühlung sind die fehlenden Kühlkörper für die Spannungswandler, die nur allein durch den Luftstrom der Lüfter gekühlt werden sollen. Wo schon an der Länge gespart wurde, so holt man sich zusätzliche Kühlleistung, in dem man die Karte in die Breite baut. So belegt diese durch ihr 2,5-Slot-Design effektiv 3 Erweiterungsslots.


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Insgesamt stehen dem Nutzer vier verschiedene Möglichkeiten zur Bildsignalübertragung zur Verfügung. Es sind nämlich zwei DVI-, ein HDMI und ein analoger VGA-Ausgang vorhanden. Insgesamt ist dem Hersteller ein innovatives Kühlerdesign gelungen, dessen reale Leistung sich erst im Praxistest entpuppen muss. Leider passt das knallrote PCB überhaupt gar nicht zur edlen Aufmachung der restlichen Karte.


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