Sennheiser PC 320 G4ME im Tech-Review Check
24.12.2011 von Kevin Holtmeier
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Optik & Verarbeitung
Rein optisch ist der Proband durchaus modern und ansprechend gestaltet. Die Farbgebung wurde einfach in mattem Schwarz gehalten, lediglich die Ohrmuscheln stechen etwas hervor - wurde ihnen doch mit einem silbernen Ring und hochglänzenden Lack ein kleiner Akzent verliehen. Auf dem Bügel des Headsets findet man den Sennheiser Schriftzug vor, ergänzt von PC 320 G4ME Bezeichnungen an beiden Seiten. Gepolstert werden Kopf und Hörorgan mit ausgesprochen weichem Velours, was auch über einen längeren Zeitraum für guten Komfort sorgen soll. In der Praxis können wir dies bestätigen, jedoch beginnen nach 3 Stunden Spielen bei unserem Testredakteur, trotz offener Bauweise, die Ohren zu schwitzen. Ebenfalls hätte Sennheiser die durchaus gemütlichen Muscheln noch etwas größer und tiefer gestalten können, denn unsere Lauscher passen nur knapp herein und liegen leicht auf den Schallwandlern auf. Gerade Personen mit großen Ohren könnten damit Probleme haben. Die Verarbeitung und Haptik sind gemessen am geringen Preis auf jeden Fall gut - Verbesserungspotenzial sehen wir aber in der Rasterung der Größenverstellung des Bügels: Sie wirkt nicht besonders stabil und lässt sich leicht schwammig bedienen.
Das Drehrädchen zur Lautstärkeregulierung an der rechten Ohrmuschel ist ein nettes Feature. Dadurch muss man nicht erst entlang des Kabels nach einer entsprechenden Einstellmöglichkeit suchen, sondern kann bequem die Lautheit verändern. Allerdings könnte man auch hier wieder an einigen Punkten optimieren: Zum einen fehlt eine Rasterung, sodass man kein haptisches Feedback zur Veränderung bekommt, zum anderen ist es uns innerhalb unseres Testraums immer wieder passiert, dass wir des Öfteren zunächst das Rädchen in die falsche Richtung betätigt haben.
Die Aufnahmequalität des Mikrofons ist Sennheiser typisch gewohnt solide. Längere Skype Konferenzen oder Teamspeak Sitzungen sind problemlos möglich. Man bleibt dabei klar verständlich und wirkt durchaus natürlich, was wir sowohl im Selbsttest sowie auch anhand der Meinungen unserer Gesprächspartner feststellen konnten. Die Mutefunktion erwies sich uns schnell als überaus sinnvoll und fand gefallen.