Windows 8 ... Windows ^ Vista ?
08.11.2011 von Rasmus Kriest
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Von Ribbons & anderen sichtbaren Neuerungen
Doch auch außerhalb der Metro UI hat sich etwas getan:
Der Task-Manager wurde überarbeitet und bietet eine völlig neue UI. So gibt es nun einerseits einen eingeschränkten Modus, der nur die Kernfunktionalität des Schließens von Anwendungen erfüllt.
Andererseits kann man auf einen „Erweiterten Modus“ zugreifen, der schon auf dem ersten Bildschirm alle Programme und Prozesse anzeigt – ein deutlicher Vorteil gegenüber der alten Version.
Auch eine deutliche Überarbeitung hat das Register Leistung erhalten; hier gibt es nun eine große Übersicht zur Auslastung aller Systemkomponenten.
Ganz neu ist außerdem die App-History, die – wie der Name schon sagt – die zuletzt gestarteten Apps anzeigt.
Im Task-Manager sind nun außerdem alle Services und der Autostart verwaltbar.
Eine der am häufigsten genannten Änderungen sind die Ribbons, die nun auch im Windows Explorer verfügbar sind.
Ribbons wurden erstmals mit Microsoft Office 2007 vorgestellt und mit Office 2010 und diversen Programmen in Windows 7 (Paint, WordPad, ...) in ihre heutige Form verbessert. Sie bestehen aus drei immer vefügbaren (Home, Share, View) und einem, sich je nach ausgewähltem Elementtyp, weiteren Register. Dieser ist z.B. bei einer Bibliothek für die Verwaltung oder bei einer Anwendung für verschiedenste (programmbezogene) Aktionen zuständig.
Durch die verschiedenen Registerkarten kommen – zusätzlich zu der Vereinfachung der meist genutzen – auch einige neue Funktionen hinzu, so z.B. die Möglichkeit, etwas in ein Verzeichnis zu verschieben / zu kopieren. Dies ist ein weiterer Schritt in die Richtung des professionellen File-Managements, welches nun Programme wie "Total Commander" überflüssig macht.
Bis jetzt wurde nur auf sichtbare Änderungen eingegangen, es gibt aber auch Verbesserungen, die man nicht – oder zumindest nicht auf den ersten Blick – sieht. Unter Windows 8 ist der RAM-Verbrauch deutlich gesunken. Dies wird am besten durch das auf der BUILD-Konferenz gezeigt Beispiel deutlich: Ein Netbook verbraucht unter Windows 7 404 MB und unter Windows 8 gerade einmal 281 MB – das sind über 100 MB weniger.
Auch können *.iso- (DVD-Abbilder) und *.vhd-Dateien (virtuelle Festplatten) direkt gelesen werden. Dies erleichtert vor allem die Verwaltung von vielen *.iso-Dateien ungemein, da bis jetzt immer ein Zusatzprogramm von Nöten war, um zu sehen, was sich in der Datei befindet und noch ein weiteres, um sie – ohne einen Rohling zu verschwenden – einzulegen.