Windows 8 ... Windows ^ Vista ?
08.11.2011 von Rasmus Kriest
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Metro UI
… die Metro UI.
Sie wurde erstmals im Zune, dem Mediaplayer (und iPod-Konkurenten) von Microsoft genutzt, weiterentwickelt, auf dem Zune HD endgültig auf die heutigen Maßstäbe - modern, clean, fast and in Motion - gesetzt. Daraufhin wurde sie im Windows Media Center genutzt und mit Windows Phone 7 entgültig als „Microsoft UI“ verwendet. Um alle Produkte auf eine Oberfläche zu bringen, wird sie mit dem nächsten größeren Update auch auf der Xbox zu finden sein. Außerdem wird sie in Windows 8 integriert.
Die Oberfläche von Windows 8 erinnert stark an die von Windows Phone 7, es gibt z.B. die sogenannten Live-Tiles, die nicht nur einfache Verknüpfungen zu Anwendungen sind (siehe nächste Seite), sondern auch Informationen der einzelnen Apps darstellen können, u.a. das aktuelle Wetter, die aktuellsten Tweets oder die Bilder aller Facebook-Freunde.
Angeordnet werden die Tiles frei per Maus; auch mehrere Gruppen sind möglich. Es ist uns innerhalb eines Monats allerdings nicht ersichtlich gewesen, ob und wie man diese benennen kann, da die „Zoom-Out“-Funktion des Startscreens , bei welcher eine Verwaltung des gesamten Startbildschirms - und nicht nur der einzelnen Tiles - erlaubt wird, nur via Touch möglich zu sein scheint.
Auch gibt es einige andere Einschränkungen: Wenn ein Programm installiert wird und es nicht automatisch eine Verknüpfung im Startmenü anlegt, ist die Anwendung nicht in der Liste / Suche sichtbar, da zwingend eine Verknüpfung in diesem Ordner nötig ist. Auch sind keine Verknüpfungen zu anderen ausführbaren Formaten als *.exe - z.B. *.bat - möglich. Im Augenblick ist auch die Farbe des Hintergrundes / der Tiles noch nicht einstellbar; dies ändert sich aber mit der finalen Version.
Oberhalb der Tiles ist das Bild und der Name des angemeldeten Benutzers zu sehen; mit einem Linksklick sind verschiedene Schnellaktionen möglich: das Sperren des Bildschirms, der Logout, das Ändern des Bildes und das Hinzufügen eines neuen Benutzers.
Fährt man mit der Maus an die Stelle des Bildschirms, an der sich der Startbutton befinden würde, öffnet sich - unter jeder App, sowie auf dem Homescreen und dem Desktop - ein Menü, welches fünf Optionen bietet: das Wechseln zur zuletzt genutzen Anwendung, das Öffnen der Suche, welche im Vergleich zu der von Windows 7 - ohne weitere Auswahl - nur Apps durchsucht, die „Share“-Option, welche in bestimmten Anwendungen das teilen von Daten mit anderen Apps erlaubt (z.B. ein Bild als Tweet), die Device-Option, welche ein schnelles Wechseln auf den Projektor ermöglicht und die Einstellungen, welche aber nicht die Systemsteuerung öffnen, sondern programmspezifisch sind. So kann ein Programm alle Einstellungen in einem Dialog unterbringen ohne sich dafür zusätzlich eine Integration in die eigene Oberfläche ausdenken zu müssen.
Unter diesen findet man auf dem Startscreen einige wichtige Einstellungen, z.B. die der Lautstärke, der Helligkeit, des Tastaturlayouts – aber auch die Optionen zum Herunterfahren / Neustarten. Den normalen Desktop gibt es immer noch, das Startmenü, welches unter vorherigen Versionen verügbar war, existiert nicht mehr - der Button führt zurück zum Homescreen.
Alle Apps lassen sich nebeneinander Anordnen; wobei der Desktop - unabhängig von der Fensterzahl - als eine App gerechnet wird.