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  Alter Sockel, neuer Chipsatz: ASRock P67 Transformer
Alter Sockel, neuer Chipsatz: ASRock P67 Transformer
16.07.2011 von Sebastian Latz





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Optik & Kühlung



Optisch steht beim P67 Transformer Understatement auf dem Plan. Keine übermäßig ausfallenden Kühl-Lösungen und keine knalligen Farben die ins Auge springen. Vermutlich auch ein Tribut an den relativ günstigen Preis von knapp über 90€. Die Platine wollte sicher einmal schwarz werden, ist aber näher betrachtet dunkelbraun. Wirklich schwarze PCBs kommen ohnehin fast ausschließlich nur bei hochpreisigen Mainboards zum Einsatz, da schwarz schwieriger und teurer in der Herstellung ist. Bei den Slots für den Arbeitsspeicher und den Erweiterungskarten setzt ASRock auf die Farben weiß und blau, was in Verbindung mit dem braunen PCB einen ‚unpassenden‘ Eindruck hinterlässt. Aber Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Das Platinen-Layout ist im Großen und Ganzen recht gut, birgt im Detail aber die eine oder andere Schwäche. Drei der insgesamt fünf Lüfteranschlüsse befinden sich zwischen PCI-Express x16-Slot, CPU-Sockel und den RAM-Bänken. Sind alle Komponenten verbaut und nutzt man vielleicht auch noch einen relativ wuchtigen CPU-Kühler, wird es schnell fummelig. Dazu kommt noch die daraus resultierende, nicht optimale Kabelführung, welche vermieden werden könnte, wenn die Anschlüsse weiter am Rand der Platine positioniert werden würden, wie es auch bei den anderen zwei der Fall ist. Die SATA-Ports sind alle bis auf einen angewinkelt, was immer mehr zum Standard wird: Sehr schön!




Die Kühlkörper sind, wie in diesem Preissegment üblich, recht einfach gehalten und eher klein. Heatpipes sucht man vergebens. Sowohl die Spannungsversorgung rund um den CPU-Sockel als auch der Chipsatz sind mit solchen Kühlern bestückt. Nichtsdestotrotz ist das ausreichend, um die Komponenten auf unkritischen Temperaturen zu halten.


Weitere Highlights auf der Platine sind sicherlich am rechten unteren Platinenrand zu suchen. Hier finden wir die Power- und Reset-Taster, sowie eine DBug-LED zum Auslesen von Fehlercodes. Im I/O-Panel befindet sich passend dazu noch ein Clear CMOS Knopf, womit das BIOS/UEFI ganz einfach wieder auf die Standardeinstellungen gebracht werden kann. Interessant: Bei ASRock finden sogar Marketingversprechen auf der Platine Platz. Neben den RAM-Bänken steht der unter anderem angepriesene DDR3-2600+ Support, welcher jedoch zum einen von der verwendeten CPU abhängt (nur Core i7 stehen alle RAM-Teiler zur Verfügung) und zum anderen auch nur durch Overclocking zu erreichen ist.

Für Aufrüster vom Sockel 775 bietet das P67 Transformer von ASRock auch eine praktisches Feature. Um den CPU-Sockel herum sind neben den Bohrungen für Sockel 1155/1156-Kühler, auch entsprechende für Sockel den 775. Damit kann ein bereits vorhandener CPU-Kühler, welcher sich nur für den alten Sockel eignet, problemlos weiter verwendet werden.


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