Don't think how it works, just do it: Portal 2 im Test
22.05.2011 von Jusuf Hatic
Prolog
Das System ist auf Hochtouren, unser Herz auch: wir durften für euch das Spiel Portal 2 testen. Portal? Kennt ihr nicht? Dann habt ihr bisher was verpasst! Der erste Teil von Valve erschien im Oktober 2007 und wurde aufgrund seines originellen Prinzips in den siebten Himmel gelobt. Mittels einer Portalkanone kann man zwei Portale erzeugen, dank denen man die Möglichkeit hat sich selbst oder Gegenstände zu teleportieren, um damit bestimmte Aufgaben zu lösen. Diese Portale haben aber noch eine Besonderheit: dank dem „Portal-Effekt“ kommt man nach dem Eintritt in eines der beiden Portale ohne Zeitverzögerung aus dem anderen hinaus. Dabei bleibt sowohl die Geschwindigkeit als auch die Ausrichtung erhalten, wer geradeaus eintritt, tritt geradeaus wieder heraus, auch wenn die Portal in unterschiedliche Richtungen zeigen.
Das wird nicht nur von uns getestet, sondern auch im Spiel selber geht es um Tests. Die KI GlaDOS, die über eine gespaltene Persönlichkeit verfügt, schickt uns als Testsubjekte in Kammern mit Rätseln, in denen es immer wieder gilt, zur anderen Seite des Raumes zu kommen. Während des Spiels könnte man meinen, das GlaDOS sich den Verlauf bereits zurechtgelegt hat: Eine Maschine, sie zu knechten, sie alle zu finden, in die Testkammern zu treiben und ewig zu binden. Es kam – wie sollte es auch sonst sein – anders. Der Spieler schlüpfte in den Körper der Protagonistin Chell und durchlief diverse Testkammern, um den Fängen der Maschine mit der gespaltenen Persönlichkeit zu entkommen. Als Belohnung hätte es einen Kuchen geben sollen, der mittlerweile zum Running Gag der Szene mutiert ist ("The cake is a lie!"). Stattdessen kommt es zum Kampf auf Leben und Tod gegen GlaDOS, den Chell gewinnt und anschließend bewusstlos wird. In der Schlussszene sieht man, wie sie scheinbar gerettet wird: Aber ein gutes Spiel wäre doch nichts ohne eine ebenso gute Fortsetzung – oder?
An dieser Stelle schließt der Nachfolger "Portal 2" aus dem Hause Valve an. Der Spieler alias Chell wacht in einem unbekannten Raum auf, landet infolge mehrerer Zwischenfälle erneut im Gebäude von Aperture Laboratories und versucht nun wieder, von dort zu fliehen. Das Spiel verspricht exzellente Unterhaltung und auch die Presse-Kritiken belegen dies. Ob dem wirklich so ist, werden wir im Folgenden herausfinden.
Danksagung
Wir danken EA Games für die schnelle und unkomplizierte Bereitstellung des Testsamples!