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  Roundup: In-Ears unter 50 Euro
Roundup: In-Ears unter 50 Euro
08.09.2011 von Gordian Hoffmann





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Sennheiser CX-870

Im Laufe dieses Round-ups steigen die Preise schleichend. Mit 45 Euro Anschaffungspreis liegt der CX-870 schon fast an der Obergrenze von 50 Euro dieses Teils des Round-ups und damit 15 Euro vom kleinsten getesteten Modell entfernt.
Sennheiser spricht auf der Verpackung von "präziser Basswiedergabe". Auf den aber ersten Blick hebt sich der CX-870 nicht von der Konkurrenz ab. Gespannt sein kann man auf den vom Hersteller hochgelobten Bass. Wir werden sein Verhalten auf dieser Seite näher erläutern.


Grunddaten:
  • Frequenzgang: 17 - 22500 Hz (Herstellerangabe)
  • Impedanz: 32 Ohm (Herstellerangabe)
  • Klinkenstecker: 3,5 mm, abgewinkelt, 1,35 cm herausstehend (gemessen)
  • Kabellänge: 1,17 m, symmetrisch (gemessen)
  • Wandler: dynamisch
  • 2 Jahre Garantie
Lieferumfang:
  • Ohrhörer "CX 870"
  • Ohrpassstücke in S,M und L
  • Membranschutz
  • Reinigungswerkzeug
  • Bedienungsanleitung
Der 32-Ohm-Kopfhörer kommt mit abgewinkeltem und stabilem Klinkenanschluss daher und verfügt - fast wie bei der Produktbeschreiben vorherzusehen - über kaum Zubehör. Für alle die gerne von allem etwas mehr hätten: Die technisch identischen Sennheiser CX 880 bringen neben allem Wünschenswertem von Lautstärkeregler bis Aufbewahrungstasche auch einen Preis von zwanzig Euro mehr mit.


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Optik und Verarbeitung:

Die Verarbeitung der verwendeten Kunststoffe ist ordentlich. Der Anschlussstecker wirkt stabil und das Kabel bruchfest. Die Ohrhörer selber sollen auf die Ferne wie Kunststoff und geschliffenes Aluminium wirken. Ab etwa 20 cm Abstand verliert man diesen Eindruck zwar, minderwertig erscheinen die kleinen Lautsprecher aber trotzdem nicht. Zwischen den Kunststoffen gibt es nur kleine Spalten und auch Klebestellen konnten wir nicht finden. So soll es sein.
Die CX-870 sind eine sportliche-schicke Verbindung, auch ohne Adidas-Kooperation. Die geschwungene Form mit markanten Ecken ist einprägsam und wirkt durch die zurückhaltende Farbgebung keinesfalls aufdringlich. Der geschliffene Aluminium-Look erscheint sportlich wie in einem Sportwagen und gibt somit dem CX 870 seine athletische Note.
Die Optik ist durch die Form besonders und progressiv, aber nicht etwa durch einen aggressiven Farbton auffällig, wie schon die Sennheiser-typische Verpackung. Der CX 870 passt voll in das moderne Schema der Niedersachsen.

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Praxisgebrauch:

Wir können dem CX 870 einfache Handhabung bestätigen. Aufgrund von wenig Zubehör und fehlendem Mikrofon fürs Handy gibt es keine Schwierigkeiten, Inkompatibilitäten oder Probleme. Auf der anderen Seite dieser positiven Eigenschaft steht natürlich wenig Nutzen, abgesehen vom Musikhören. Wer also oft telefoniert oder die Lautstärke anpassen möchte, sollte sich vor allem die Konkurrenz und den CX 880 ansehen. Letzterer spielt natürlich mit 65 Euro Anschaffungspreis in einer anderen Preis-Liga. Bedacht sein muss auch, dass Features wie die Lautstärkeregelung zulasten des Komforts gehen. Und genau hier sammelt der CX 870 dann auch wieder seine Pluspunkte. Sein Gewicht ist immer noch gering, erreicht zwar nicht die Leichtigkeit von AKG Q350 & Co., das Tragen ist aber dennoch sehr komfortabel. Man spürt ihn nur noch wenig im Ohr.
Ein Laster hat der CX 870 aber leider trotzdem noch: Berührungen des Kabels werden, allerdings weniger schlimm als beispielsweise beim Sony MDR-XB40EX, an den Hörer weitergegeben.


Klangeindrücke Film:

Der Gladiator und die Inception, beide akustisch nicht unspektakulär, wurden vom CX 870 gemeistert. Die Basswiedergabe war - wie versprochen - präzise und trotzdem äußerst voluminös. Genau in diesem beworbenen Bereich empfinden wir die Ohrhörer aber auch als etwas ausgeprägt aufspielend. Im Gegensatz zu den Tieftönen wecken aber die hohen Töne nicht wirklich Begeisterung oder gar Emotionen. Sie werden abgespielt, aber in völlig unspektakulärer Form. Die Mitten, welche primär für die Sprachwiedergabe zuständig sind, waren klar und detailliert.


Klangeindrücke Musik:

Von Klassik bis Elektro - alles kam ins Laufwerk. Genauso wie oder weil der Bass klar und präzise war, legt er auch viel Wert darauf, im Mittelpunkt zu stehen. Den Bereich zwischen 80 und 130 Hz empfanden wir als eine Nuance zu ausgeprägt. Natürlich ist der CX 870 nicht ein Bass-Monster wie der Sony MDR-XB40EX, welcher im ausgeprägten Tieftonbereich partiell sogar ungenau wird. Wir geben dem Probanden von Sennheiser im Tieftonbereich Bestnote, weil er - wenn auch etwas kräftig - einen differenzierten Tieftonbereich wiedergibt. Gespart wird allerdings an den Höhen. Dieser dürften gerne noch etwas mehr leisten, sowohl bei der Frequenz als auch beim Detailgrad. Summa summarum ließen sich alle Musikbereiche gut abspielen.


Fazit:

Für 45 Euro in der Anschaffung erhält man ein paar In-Ear Kopfhörer und nicht wirklich mehr. Alles mitgelieferte Zubehör ist nämlich Mindestmaß. Die Ohrhörer aber können dann natürlich in der Produktion etwas mehr kosten. Für alle die kein Zubehör brauchen, noch eine Transporttasche vom letzten Modell übrig haben oder spezielle Ansprüche an die Beigaben haben, sind mit dem CX 870 gut beraten. Der Ohrhörer legt einen fortschrittlichen Auftritt hin und enttäuscht auch beim Klang nicht. Die gute Auflösung und der Detailgrad werden durch fehlende Linearität in manchen Fällen leider wieder weg gemacht. Die mittleren Frequenzen der Basswiedergabe sind uns etwas, aber wirklich nur etwas, zu stark. Allerdings gibt es viele, die basslastige Musik und Kopfhörer lieben. Zum anderen darf man noch an das Erfolgsrezept Equalizer denken.



  • Verarbeitung
  • Optik
  • detaillierter Bass
  • ausgewogene Gesamtwiedergabe




  • Bass minimal überzogen
  • Wenig Zubehör/Features


    Links zum Produkt:




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