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  Roundup: In-Ears unter 50 Euro
Roundup: In-Ears unter 50 Euro
08.09.2011 von Gordian Hoffmann





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Sennheiser/Adidas CX 680

Wieder Sennheiser, wieder Street Serie - diesmal aber sportlicher. Der Sennheiser CX680 ist nämlich in Kooperation mit dem deutschen Sportartikelhersteller Adidas entstanden. Sennheiser hatte schon mehrmals zusammen mit Adidas gearbeitet. Auch in diesem Test wird noch ein weiteres Modell mit den drei weißen Streifen seinen Platz finden.
Abgesehen vom Sitzen in Bus und Bahn soll man das Sportler-Modell also auch zum Joggen benutzen können. Sennheiser musste dabei aber optimieren, um mit den außerordentlichen Bedingungen zurechtzukommen. Einerseits wirbt Sennheiser mit Schweiß- und Wasserresistenz und besonders festem Sitz. Passend zum heutigen Testmodell mit "EarFins", welche wir später exakt erläutern, gibt es dieses Modell übrigens auch als PMX 680 Sports mit Nackenbügel und als Ear-Bud.


Grunddaten:
  • Frequenzgang: 18 - 20000 Hz (Herstellerangabe)
  • Impedanz: 16 Ohm (Herstellerangabe)
  • Klinkenstecker: 3,5 mm, abgewinkelt, 1,2 cm herausstehend (gemessen)
  • Kabellänge: 1,37 m, symmetrisch (gemessen)
  • Wandler: dynamisch
  • 2 Jahre Garantie


Lieferumfang:
  • Ohrhörer "CX 680"
  • Ohrpassstücke in S,M und L
  • EarFins in S,M und L
  • Gehäuseabdeckungen
  • Membranschutz
  • Reinigungswerkzeug
  • Verlängerungskabel mit Lautstärkeregelung
  • Transporttasche
  • Kabel-Clip


Der Lieferumfang ist schon Teil der angesprochenen Optimierung. Denn der Sitz im Ohr und somit die Anpassungsfähigkeit ist natürlich beim Joggen sehr wichtig. Ein immer korrekter Sitz soll durch eine erweiterte Anzahl an Ohrpassstücken und den "Ear Fins" stattfinden. Letztere halten praktisch noch einmal extra am oberen Teil vom Ohr fest, und stabilisieren dabei das gesamte Ohr. Die Erfahrungen, die wir konkret damit gemacht haben, lassen sich im Praxisteil finden.


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Optik und Verarbeitung:

Das Design macht die Sportlichkeit des Street-Kopfhörermodells aus. Die in der Form geschwungenen Ohrhörer selbst sind schwarz. Neben der Struktur, die weiter unten rau ist, geht es oben glatt und auch etwas heller zu. Der Farbton von Gummistücken und Kabel sind gleich und altbekannt: Bei vielen Produkten der aktuellen Adidas-Kollektionen kann man diesen auffinden. Wer die Ohrhörer aber nicht passend zur Sportkleidung aussucht, macht mit dem athletischen Gelb/Schwarz auch sonst keinen Fehler.
Allgemein findet man recht viel Adidas auf den Ohrhörern. Es ist immer eine Sennheiser-Adidas Doppelung zu finden, oft aber seitlich entgegengesetzt. Auf dem schwarzen Lautstärkeregler, dem Kabeltrenner oder auch der beigelegten Tasche haben sich jeweils Adidas als auch Sennheiser verewigt. Auf den Ohrhörern ist nur ein silbernes Markenlogo aufgebracht. Links Sennheiser und rechts Adidas. Übersehen ist aber schwer, zumal die gewählte Farbkombination schon fast ein wenig nach der bayrischen Sportfirma riecht. Das Design ist sportlich aber straßentauglich, wie versprochen.


Von beiden Parteien, die ihre Inspiration in den CX 680 haben einfließen lassen, sind wir noch selten enttäuscht worden, besonders im Bereich der Verarbeitung. Es verwundert also kaum, dass auch diesmal vieles stimmt. Allerdings wirkt der Lautstärkeregler plump. Der praktische Vorteil, dass eine leichtere Bedienbarkeit realisierbar ist, überwiegt aber gegenüber Größe und Plastik-Anmutung.

Die sportliche Präsentation des Produktes, gepaart mit guter Verarbeitung, gefällt uns gut.

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Praxisgebrauch:

Die Ear Fins sollen die Absetzung von der Konkurrenz im sportlichen Bereich ermöglichen. Wir mussten einiges mit ihnen austesten, bis wir den bereits ohne Fins stabilen Sitz überbieten konnten. Dieser war dann makellos und uneingeschränkt für Sport zu empfehlen. Allerdings ist der Lautstärkeregler unserer Meinung nach unangebracht oder nur in Miniaturform empfehlenswert - auch wenn er beim Sport natürlich auffindbar sein sollte, empfinden wir ihn ausnahmsweise mehr als störend denn nützlich. Dadurch, dass das Kabel aber zweiteilig ist, kann man den Lautstärkeregler glücklicherweise abkoppeln und ein passendes Verlängerungskabel kaufen. Mit einem kleinen finanziellen Mehraufwand ist so das Optimum für jeden Einzelnen zusammenstellbar. Ferner können wir die richtige Positionierung für den Regler nicht ausmachen. Beim 183 cm großen Tester war eine Fixierung am Hosenbund noch möglich. Da man aber beim Sport etwas mehr Platz braucht, kommt man um ein anderes Kabel kaum herum.
Ansonsten ist der Praxiseindruck gut, die Flexibilität der Ohrpassstücke ist dabei sehr hoch und der Sitz durch die große Auswahl gut.

Die Laufstrecke auf die Straße auszudehnen ist durch die für In-Ears charakteristische Dämpfung übrigens aus Sicherheitsaspekten nicht zu empfehlen. Einen Ohrhörer kann man zwar tragen, besser ist es aber sich auf Laufbahnen und sicheren Feldwegen akustisch von der Außenwelt abzuschotten.



Klangeindrücke Film:

Der CX680 ist sehr neutral und nicht auf Effekte aus. Effekte mit viel Bass kann man sich gut anhören, nicht aber mitfühlen. Wir fanden außerdem, dass es den bei Vergleichsgeräten kräftigen Männerstimmen an Volumen fehlte. Trotzdem ist jeder Film mit dem CX 680 entspannt anzuhören, was höchste Priorität sein sollte. Die Sprachverständlichkeit ist gut.


Klangeindrücke Musik:

Selten wird aber beim Joggen ein Film angesehen, weshalb der Musik-Teil gewichtiger ist. Hierbei stellte sich ein bekanntes Bild heraus. Die Elektrobeats und die 4/4-Rhythmen von ACDC klingen satt. Die Präzision in den Höhen, wie sich unter anderem bei "Sting" herausstellte, ist noch ausbaufähig. Wir hatten insgesamt den Eindruck, dass hier, wie schon beim Sony MDR-EX300, sehr auf Linearität geachtet wird. Dies ist allgemein positiv zu werten.


Fazit:

Die beiden Edelfirmen sprechen mit frecher Optik und durchdachten, sportlichen Features besonders junge Athleten an. Auch außerhalb von der Laufstrecke erweisen einem die CX 680 aber gute Dienste. Die gut funktionierenden Ear-Fins lassen sind demontieren, sodass man in urbanen Gefilden nicht zu sehr auffällt. Der ausgewogene Klang ist für jede Art von Musik nutzbar. Ausstattung und Verarbeitung sind schwer zu toppen. Eine Folge ist die Wasserdichtigkeit, welche beim Außeneinsatz natürlich ein schönes Feature ist.
Über zwei Punkte muss man sich beim Kauf der 45€-In-Ears aber bewusst sein. Erstens kommt eventuell noch der Kauf eines Verlängerungskabels hinzu. Außerdem ist Sicherheit im Straßenverkehr ein heikles Thema, was allerdings nicht speziell den CX 680 betrifft, sondern alle umgebungsgeräuschdämpfenden Ohrhörer. Einige Autofahrer gehen oft davon aus, dass sie gehört werden und man entsprechend ausweicht.
Die Qualität von Zubehör und die Schweißfestigkeit haben dem CX 680 einen Qualitycheck-Award "gut" eingebracht.







  • Lieferumfang
  • lineare Abbildung
  • Lieferumfang




  • Kabellänge/Positionierung des Lautstärkereglers nicht optimal


    Links zum Produkt:





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