Amazon.de Widgets <
Folgen Sie uns auf Twitter  »  TRV bei Facebook  »  Besuche unseren YouTube-Channel  »  Werbung  »  Datenschutz  »  Impressum  »  
Start Reviews Forum News Partner
Passwort vergessen?
Artikel » Reviews » Roundup: In-Ears unter 50 Euro
  Seite: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13  

  Roundup: In-Ears unter 50 Euro
Roundup: In-Ears unter 50 Euro
08.09.2011 von Gordian Hoffmann





Inhalts-Navigation:


Sony MDR-XB40EX

Da die Ohrhörer in diesem Round-up nach Preisen geordnet sind, folgt dem Philips gleich wieder ein Sony. Während der vorherige Kandidat aus Japan der Hochleistungsserie angehörte, ist der MDR-XB40EX für Bassliebhaber und DJs empfohlen. Durch eine besondere Abstimmung auf Bass wird ein ausgesprochen sattes Klangbild versprochen. An der bereits vorgestellten Konstruktion wird übrigens festgehalten: Der große 13,5 mm Treiber ist um 90° gedreht und strahlt nicht direkt auf das Ohr.


Grunddaten:
  • Frequenzgang: 4 - 24000 Hz (Herstellerangabe)
  • Impedanz: 16 Ohm (Herstellerangabe)
  • Klinkenstecker: 3,5 mm, abgewinkelt, 1,05 cm herausstehend (verlängert)
  • Kabellänge: 1,21 m , symmetrisch, Flachbandkabel (gemessen)
  • Wandler: dynamisch
  • 2 Jahre Garantie
Was uns Sony mit der Frequenz bis auf 4 Hz mitteilen will, müssen die Bassqualitäten sein. Wie bereits im Einleitungsteil angesprochen, kann man diese Frequenzen gar nicht mehr hören.
Beim Kabel wird hier auf etwas bei In-Ears Unübliches gesetzt: ein Flachbandkabel. Dieses soll sich nicht selbstständig in der Hosentasche verknoten, wie es manch andere Kabel zu tun pflegen. Hervorzuheben ist der kleine Klinkenstecker, wie er schon beim EX-300 Einsatz fand.


Lieferumfang:
  • Ohrhörer "MDR-XB40EX"
  • Ohrpassstücke in S, M und L
  • Kunstledercase
  • Kabelclip
Auf einen unvollständigen Lieferumfang müssen wir weiter warten. Auch dem Kopfhörer der DJ-Serie liegen drei passende PVC-Ohrpassstücke bei. Des Weiteren befindet sich ein schlicht-schwarzes Kunstledercase im Lieferumfang. Die weiche Hülle ist durch einen Reißverschluss zu öffnen. Auf der Innenseite ist es mit Stoff überzogen und kann zwei Innenfächer aufweisen. In diesen kann man Zubehör lagern und auch die In-Ears selber. Der Kabelclip soll bei einem DJ-Auftritt verhindern, dass am Kabel gezerrt wird. Fallen die Hörer hier heraus, könnte das fatale Folgen haben - gut mitgedacht!


Bild vergrößern Bild vergrößern


Optik und Verarbeitung:

Was uns Sony beim MDR-EX300 mit dem "witzigen Design" sagen wollte, darüber sind wir leider noch nicht hinweg. Genauso edel, wie er eigentlich war, scheinen die DJ-In-Ears zu sein. Zwar kann man sich dazu verleiten lassen, zu glauben, der silberne Streifen sei geschliffenes Aluminium, im Endeffekt handelt es sich aber genauso wie bei den meisten anderen Modellen um Voll-Kunststoff. Dies ist preislich und auch gewichtstechnisch sinnvoll, denn eine höhere Investition in den Klang lohnt hier mehr. Kabelberührungen werden übrigens wieder ein wenig verstärkt - mehr als der kleinere Bruder, welcher hier herausragte, indem er kaum Geräusche übertrug.
Die Verarbeitung ist durchweg ordentlich, bei genauem Hinsehen kann man aber die Teile, aus denen der Kopfhörer zusammengesetzt ist, erkennen. Der Übergang von In-Ear zu Kabel ist indes deutlich besser als beim MDR-EX300-Modell gelöst, wie man auf den Bildern sehen kann. Diesmal kann man nämlich von wirklicher Stabilität sprechen. Die Kunstledertasche und das Kabel passen zum sonst hochwertigen Eindruck.


Bild vergrößern Bild vergrößern Bild vergrößern


Praxisgebrauch:

Sony hat an alles gedacht. Mit dem optionalen Clip kann man das Kabel fixieren, wenn gewünscht. Ferner ist die Transporttasche praktisch. Das Kabel bewies die von Sony angepriesene Eigenschaft, schwerer zu verknoten. Denn das folgende Entheddern kann, wie wir alle bestimmt schon feststellen konnten, sehr nervig sein. Die Kabellänge ist ausreichend dimensioniert. Das subjektiv empfundene Gewicht war höher als bei den vorherigen Modellen, der Tragekomfort damit nicht mehr spitze.


Klangeindrücke Film:

Wie von Sony versprochen, zeigt sich ein basslastiges, sehr voluminöses Klangbild. Der tiefe Bass wirkt bei effektstarken Stellen für ein tolles Flair, eindrucksvoller als bei den vorherigen Kopfhörern. Die Differenzierung bei den höheren Tönen leidet ein wenig darunter, wie wir finden. Die gute Sprachverständlichkeit sorgt für einen guten Filmeindruck, besonders bei Filmen, die mit Soundeffekten spielen. Aber auch bei ruhigen Stellen wirkt der Tieftonbereich nicht überzogen. An der Präzision könnte aber noch gearbeitet werden, auch im umworbenen Tieftonbereich.


Klangeindrücke Musik:

Bei den Musikstücken konnten wir je nach Stilrichtung ganz andere Impressionen erhalten. Bei Beethoven und beispielsweise Sting hatten wir aber etwas zu monieren. Der Bass wirkt hierbei etwas grob, er schwächt leider Mitten und Tiefen. Das Saxofon bei "Englishman in New York" empfinden wir als ein wenig untergegangen. Der gesamte Klang ist aber sehr voluminös, nur an Feinzeichnung und Präzision fehlt es hier. Der Druck ist besser als bei den bisherigen Modellen.
Im Elektrobereich, aber auch wenn Rock oder Hip Hop gespielt wurde, sah es etwas anders aus. Der treibende Bass wirkt hier zusammen mit einer guten Gesamtauflösung für ein Klangbild, das wirklich Spaß macht. Damit hat Sony den Einsatzbereich richtig eingeschätzt: Der NDR-XB300EX ist für den Einsatz bei modernerer Musik prädestiniert. Würde er bei den feineren Stücken auch feiner zeichnen, wären wir wirklich glücklich. So muss man aber differenzieren, je nach Einsatzgebiet. Richtig linear ist der Proband natürlich durch die tieftönige Abstimmung auch nicht.


Fazit:

Der ausgewogenere und dabei preislich interessantere Ohrhörer ist das Modell der Hochleistungsserie, um im Hause Sony zu bleiben. Auch die anderen Modelle der letzten Seiten konnten bei linearer Wiedergabe ohne große Anstrengung das Wasser reichen. Seine Stärke spielt der Sony MDR-XB40EX bei Filmen aus, indem er Effekte sehr kräftig wiedergibt. Das Zuhören ist spannend und lässt einen nicht ermüden.
Bei elektronischer Musik aber sind wir vom satten Klangbild des Japaners überzeugt worden. Auch hochwertiges Zubehör muss man beim 41 Euro teuren Modell nicht missen.
Für Leute die ausgewogenen, korrekten Klang favorisieren, ist der XB-40 nichts. Für DJs, Bass- und Elektro-Liebhaber aber auf jeden Fall einen Blick wert.




  • Lieferumfang
  • Leistung bei Film/Elektro
  • Lieferumfang




  • schwache Differenzierung bei Jazz/Klassik


    Links zum Produkt:




  •   Druckansicht
     
    Wertung ø 10,00
    2 Stimme(n)

    Seite: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13
    Seitenanfang
    nach oben

    Kommentiere diesen Artikel...
    kommentieren 0 Kommentar(e)
    Diese Webseite wird klimaneutral gehostet. Copyright © 2009 - by Tech-Review.de
    Seite in 0.11159 Sek. geparst dazu benötigte PHP  MySQL Anfragen.

    Diese Webseite wurde mit PHPKIT Version 1.6.1 erstellt
    PHPKIT ist eine eingetragene Marke der Gersöne & Schott GbR - Copyright © 2002-2004